Thomas Schmidt

Zusammenhalt in der Sportstadt Dresden

Sachsen. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

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Foto: Privat

Verkehrte Welt bei den Dresden Titans: Zwei Auswärtsspiele hat der Aufsteiger in die 2. Basketball-Bundesliga ProA gewonnen, zu Hause gab es dagegen eine Niederlage. Am Sonnabend nun die nächste Chance auf den ersten Volltreffer in der MargonArena gegen Gießen. Ein Erfolg wäre wichtig, um die Aufstiegs-Euphorie sowohl in der Mannschaft als auch bei den Fans am Kochen zu halten. Jeder Punkt ist einer für den Klassenerhalt, wobei man sich nach den ersten Partien tatsächlich keine Sorgen darum machen muss, dass diesbezüglich etwas schief gehen könnte. Die Titans hoffen am Sonnabend auch darauf, dass die Galopp-Fans nach dem Renntag in Seidnitz ein paar hundert Meter nebenan Lust auf noch mehr Live-Sport haben: Wer an der Abendkasse ein Rennbahn-Ticket vorzeigt, bekommt bei den Basketballern 50 Prozent Rabatt auf den Eintrittspreis. Gemeinsam in der Sportstadt Dresden lautet das solidarische Motto. Toller Service für die Mitstreiter: Im Renntags-Programm-Heft gibt es eine Service-Seite mit allen Terminen von Dynamo, DSC-Schmetterlingen, Eislöwen, Elbflorenz-Handballern und Titans, die bis zur nächsten Galopp-Veranstaltung stattfinden.

Apropos Fans: Trotz aller wirtschaftlichen Sorgen, die derzeit auf jedem Einzelnen lasten – die Euros für ein Sport-Ticket haben immer noch erstaunlich viele übrig. Mehr als 4.000 Fans kamen zum Eishockey-Derby zwischen Dresden und Weißwasser. Das gab es – auch wegen der Corona-Beschränkungen in den letzten beiden Spielzeiten – schon seit Jahren nicht mehr. Zwar verloren die Eislöwen die Partie, dennoch hat das Zuschauen Spaß gemacht und viele werden wiederkommen. Unterstützung brauchen die verletzungs-gebeutelten Blau-Weißen jetzt erst recht, beim jüngsten Auswärtsspiel hatte Trainer Andreas Brockmann gerade einmal 14 gesunde Spieler zur Verfügung. Umso höher ist der Kraftakt beim Spitzenreiter einzuschätzen, wo sich die Sachsen erst in der Verlängerung mit 2:3 geschlagen geben mussten, dafür aber einen Punkt mit nach Hause nahmen.


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