Zimmis Einwurf – Neuer Lehrer und alte Lehren

Dresden. Schau an, die Dresdner Dynamos können es also doch noch. Logisch, werden viele denken. Immer wenn ein neuer Lehrer kommt, will sich doch keiner hängen lassen. Zumindest war das früher in der Schule so. Wer genau auf die Worte von Maik Walpurgis hörte, wusste Bescheid. Er hat in sehr vielen Gesprächen vor allem die für das Auswärtsspiel in Regensburg wichtige Taktik angesprochen. Und die lautete klipp und klar: Nicht schön spielen, sondern lieber erfolgreich. Dazu kam eine ordentliche Zweikampfführung und auch ein wenig Spielglück. Wehe dem, in der Anfangsphase wäre den Regensburgern ein Tor gelungen. So aber merkte jeder nach Aosmans Führungstor die langsam wachsende Brust bei den Dresdnern. Ganz wichtig für den Kopf war aber die Erkenntnis der Spieler. Die wussten sehr wohl, dass mit den drei Punkten in der Oberpfalz lediglich für Ruhe gesorgt wurde. Im nervösen Umfeld der Schwarz-Gelben. Die beiden anderen Dresdner Zweitligisten, die Handballer und die Eishockeyspieler schauen derweil etwas verdutzt aus der Wäsche. Während die Kufencracks in ihren Auftaktpartien regelrecht Prügel bezogen, krallten sich die Handballer wenigstens einen Punkt. Vor allerdings nur 1.100 Zuschauern. 1.000 mehr saßen daneben in der Eishalle. Da bleiben beide Vereine halt stur. Bei etwas gutem Willen muss man nicht wirklich zeitgleich die Kellen kreuzen und den Ball anwerfen. Ihr Gert Zimmermann Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche" von und mit Gert Zimmermann gibt's >>HIER<< Schau an, die Dresdner Dynamos können es also doch noch. Logisch, werden viele denken. Immer wenn ein neuer Lehrer kommt, will sich doch keiner hängen lassen. Zumindest war das früher in der Schule so. Wer genau auf die Worte von Maik Walpurgis…

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Eggerts Ostwind – Stern-Stunden

Sachsen. Der »Stern« gehörte einst zu den deutschen Magazinen, die gern gelesen wurden, weil sie Enthüllendes mitzuteilen hatten – wobei es weniger um fotografisch enthüllte weibliche Schönheit ging, sondern um enthüllten Lug und Trug. Jüngst wollte einer der Stern-Journalisten mal wieder, an solche Sternstunden anknüpfen: Er versuchte zu enthüllen, warum ostdeutsche, besonders aber Sachsens Ureinwohner seit eh und je braun eingefärbtes Zeug denken und darin von ihren jeweils regierenden (CDU-)Oberen auch noch befördert würden. So habe der ehemalige sächsische Innenminister Heinz Eggert regelmäßig sein Bier in Kneipen der Rechten getrunken. Leider lieferte der Stern-Enthüller keine Angaben zu denselben, weshalb Eggert sich – nach mehr als 20 Jahren – an keinerlei solcher Kneipenbesuche erinnern konnte. Was man ihm abnehmen darf, schließlich gründete er die Polizeisonderkommission »Rex«. Die kümmerte sich nicht etwa um Fans des letzten sächsischen Königs, sondern eben um REchtseXtreme. Bier in deren Kneipen zu trinken – das wäre Eggert schlecht bekommen. Aber bitte: Die Behauptung passte gerade wieder ins Bild vom braunen Osten. Und ein kurzer protestierender Leserbrief des Biertrinkers ist ja schnell abgedruckt. Ihr Hans EggertDer »Stern« gehörte einst zu den deutschen Magazinen, die gern gelesen wurden, weil sie Enthüllendes mitzuteilen hatten – wobei es weniger um fotografisch enthüllte weibliche Schönheit ging, sondern um enthüllten Lug und Trug. Jüngst wollte einer der…

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