Linie 2: Letztes Nadelöhr auf Pilotlinie verschwindet

Dresden.  Auf der Steinbacher Straße zwischen den Haltestellen Chamissostraße und Hebbelplatz beginnen am 25. Januar umfangreiche Gleisbauarbeiten. Bis 31. Juli sollen Bahnschienen, Fahrbahndecken sowie der unterirdische Kanal des Weidigtbaches erneuert werden. Damit die Linie 2 zur Pilotlinier werden kann, muss das 615 Meter lange Nadelöhr zwischen den Haltestellen Chamissostraße und Hebbelplatz verbreitert werden. Die Haltestellen werden an die  Maße der neuen Stadtbahnwagen angepasst. Die Baukosten betragen 3,6 Millionen Euro, der Bund gibt rund zwei Millionen Euro dazu. Umfangreiche Umleitungen ab 25. Januar Um die Durchlassfähigkeit der Kesselsdorfer Straße während der Bauzeit trotz der dann zusätzlich verkehrenden Linie 2 zu gewährleisten, haben die DVB-Planer die Baulinien 41 und 46 eingeführt. Dafür entfallen die Linien 6 und 11. Die „41“ kommt vom Waldschlößchen und endet an der „Cottaer Straße“. Anschließend wenden die Züge im Logistikzentrum an der Semmelweisstraße. Dafür werden Zweirichtungsfahrzeuge, also Bahnen mit einer Fahrerkabine auf jeder Seite, benötigt. Diese verkehren wegen der Bauarbeiten an der Wilhelminenstraße auf der Linie 11 und werden jetzt mit dem Streckenteil der Linie 6 zur Cottaer Straße verknüpft. Die „46“ übernimmt die anderen Abschnitte der „6“ und „11“. Linie 2: Umleitung zwischen den Haltestellen „Cottaer Straße“ und „Amalie-Dietrich-Platz“  über Tharandter Straße, Kesselsdorfer Straße und Julius-Vahlteich-Straße. Linien 6 und 11: Entfallen. Sie werden durch die Linien 41 und 46 ersetzt. Linie 41:  Verkehrt vom Waldschlößchen (Anschluss an EV Linie 11) über Bahnhof Neustadt, Marienbrücke, Bahnhof Mitte zur Haltestelle „Cottaer Straße“. Linie 46: Fährt von Niedersedlitz wie die Linie 6 über Schillerplatz, Albertplatz, Bahnhof Neustadt, Marienbrücke und weiter wie die Linie 11 über Postplatz, Hauptbahnhof Nord, Lennéplatz nach Zschertnitz. EV2: Als Ersatzverkehr für die Linie 2 verkehren Busse von der Haltestelle „Cottaer Straße“ über Pennricher Straße und Cotta zum „Amalie-Dietrich-Platz“ Kein Durchgangsverkehr auf Steinbacher Straße Während der Bauarbeiten ist die Steinbacher Straße zwischen Hölderlinstraße und Hebbelplatz für den Durchgangsverkehr gesperrt. Einseitige Zufahrten für Rettungsfahrzeuge und Anwohner bleiben immer offen. Allerdings können Autos nicht mehr auf der Steinbacher Straße, sondern nur in der Umgebung geparkt werden. Der Autoverkehr wird stadtauswärts über Hölderlinstraße und Weidenthalstraße umgeleitet, stadteinwärts geht es über Grillparzer Straße, Leutewitzer Straße, Lübecker Straße und Rudolf-Renner-Straße. Zu diesem Zweck wurden die notwendigen Abschnitte der Umleitungsstrecken bereits 2020 ertüchtigt.  Auf der Steinbacher Straße zwischen den Haltestellen Chamissostraße und Hebbelplatz beginnen am 25. Januar umfangreiche Gleisbauarbeiten. Bis 31. Juli sollen Bahnschienen, Fahrbahndecken sowie der unterirdische Kanal des Weidigtbaches erneuert…

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Quarantänedauer verkürzt

Spree-Neiße. Da sich die Zahl der Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus im Landkreis Spree-Neiße auf einem hohen Niveau stabilisiert hat, wird die am 18.12.2020 bekanntgegebene Allgemeinverfügung bis zum 31.01.2021 verlängert. Die gesetzliche Grundlage bildet § 25 Abs. 1 der Vierten SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnungen des Landes Brandenburg.   Änderungen gibt es ab dem 23.01.2021 hinsichtlich der Dauer Quarantäne: Demnach müssen sich mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierte Personen nach dem positiven Testbefund für 10 Tage in Quarantäne begeben – auch wenn sie keine Symptome zeigen. Dieselbe Dauer gilt für Menschen, die Erkrankungszeichen zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und für die das Gesundheitsamt bzw. ein Arzt eine Testung angeordnet hat oder bereits vorgenommen wurde. Kontaktpersonen der Kategorie 1 sind hingegen angewiesen, sich 14 Tage häuslich abzusondern. Dabei ist unerheblich, ob sie mit dem nachweislich Infizierten in einem Haushalt leben oder nicht. Hinweis: Sofern Kinder und Jugendliche in der Schule, der Kita oder dem Hort Kontakt zu einem bestätigten Fall von SARS-CoV-2 hatten und die Eltern entweder per E-Mail durch das Gesundheitsamt oder auf der Internetseite der Schule, der Kita oder dem Hort auf den Infektionsfall hingewiesen wurden, gelten diese Kinder und Jugendlichen ebenfalls als Kontaktperson der Kategorie I. Landrat Harald Altekrüger: „Inzwischen gibt es neue gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse zur Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung sowie zum Zeitraum, in denen infizierte Menschen ansteckend sind.  Sie geben uns die nötige Sicherheit, mit der wir die Dauer der Quarantäne der COVID-19-Erkrankten auf zehn Tage verkürzen können, da sie ab diesen Zeitpunkt in der Regel nicht mehr infektiös sind. Wohingegen Kontaktpersonen der ersten Kategorie, die also direkten und engen Kontakt mit einem nachweislich infizierten Menschen hatten, sich künftig für 14 Tage häuslich isolieren müssen. Das ist erforderlich, da mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierte Personen teilweise keine Symptome zeigen und daher zunächst nicht merken, dass sie erkrankt sind. Die zusätzlichen Tage der häuslichen Absonderung sind demnach notwendig, da sie dem Zeitraum absichern, in der eine Ansteckung nicht ausgeschlossen werden kann.“   Dauer der Quarantäne im Überblick Die Quarantäne beginnt für Erkrankte (auch ohne Symptome) ab dem Tag des positiv bestätigtem Testergebnis. Sie endet mit Ablauf von 10 Tagen nach Erhalt des Testergebnisses und Vorliegen von Symptomfreiheit. Sollten 48 Stunden vor Ablauf des Quarantänezeitraumes noch Symptome vorliegen, endet die Quarantäne nicht. In diesem Fall ist zwingend wegen der Festlegung des anschließenden Quarantänezeitraumes mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen.für Verdachtspersonen mit der Mitteilung des Gesundheitsamtes über die Anordnung der Testung. Wenn eine solche Anordnung nicht erfolgt ist, unverzüglich nach Vornahme der Testung. Die Quarantäne endet mit dem Vorliegen eines negativen Testergebnisses. Ist das Testergebnis der Verdachtsperson positiv, wird die Quarantäne fortgesetzt. Es gelten dann die Regelungen für Erkrankte. Die Dauer der Quarantäne beträgt 10 Tage nach Testabnahme.für Kontaktpersonen der Kategorie I, die in demselben Haushalt mit einem bestätigten Erkrankten leben, mit dem Tag des positiven Testes dieses Erkrankten. Sie endet mit Ablauf von 14 Tagen. Sollte während dieser Zeit ein weiterer Infektionsfall im eigenen Haushalt auftreten, ist Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufzunehmen.für Kontaktpersonen der Kategorie I, die nicht im Haushalt mit einem bestätigten Erkrankten leben, mit dem Tag des letzten Kontakts zu einem positiv bestätigten Erkrankten. die Quarantänezeit endet mit Ablauf von 14 Tagen und Vorliegen von Symptomfreiheit. Unaufgeforderte Quarantäne von Erkrankten, Verdachts- und Kontaktpersonen Folgende Bürgerinnen und Bürger haben sich – ohne weitere Anordnung – selbstständig in häusliche Quarantäne zu begeben: alle Personen, die positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet wurden (Erkrankte),alle Personen, die Erkrankungszeichen zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten, und für die entweder das Gesundheitsamt eine Testung auf SARS-CoV-2 angeordnet hat oder die sich aufgrund der Erkrankungszeichen nach ärztlicher Beratung einer Testung auf SARS-CoV-2 unterzogen haben (Verdachtspersonen),alle Personen, denen vom Gesundheitsamt, auf Veranlassung des Gesundheitsamtes oder nach ärztlicher Beratung von einem Arzt oder einer Ärztin mitgeteilt wurde, dass sie aufgrund eines engen Kontaktes zu einem bestätigten Fall von SARS-CoV-2 Kontaktpersonen der Kategorie I sind (Kontaktperson der Kategorie I),Kinder und Jugendliche, die in der Schule, der Kita oder dem Hort Kontakt zu einem   bestätigen Fall von SARS-CoV-2 hatten und deren Eltern entweder per E-Mail durch das Gesundheitsamt oder auf der Internetseite der Schule, der Kita oder dem Hort auf den Infektionsfall hingewiesen wurden (Kontaktperson der Kategorie I). Weiterhin gilt: Positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestete Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, dem Gesundheitsamt unverzüglich mitzuteilen: die Anschrift des gewählten Aufenthaltsortes während der QuarantänePersonen mit Vorname, Nachname und (soweit möglich) Adresse oder Telefonnummer, mit denen sie in den letzten 2 Tagen vor Symptombeginn persönlichen Kontakt gehabt haben Die Bekanntgabe kann formlos per E-Mail an Corona-Hotline@lkspn.de erfolgen, telefonisch unter der Nummer 03562 69 75 40 oder postalisch an: Landkreis Spree-Neiße, Gesundheitsamt, Heinrich-Heine-Straße 1, 03149 Forst (Lausitz) erfolgen.   Zudem steht auf der Internetseite des Landkreises ein Kontaktformular für die Quarantänemeldung zur Verfügung unter: www.lkspn.de/aktuelles/coronavirus/kontaktformular-gesundheitsamt.html Das Formular kann online ausgefüllt oder per PDF heruntergeladen werden.   Erkrankte sind darüber hinaus verpflichtet, die Personen, mit denen sie in diesem Zeitraum persönlichen Kontakt gehabt haben, von sich aus zu benachrichtigen. Auf Verlangen bestätigt das Gesundheitsamt schriftlich Beginn und Ende der häuslichen Quarantäne. Ausnahmen von der Quarantänepflicht Handelt es sich bei der Kontaktperson der Kategorie I um medizinisches Personal, Personal in Alten- und Pflegeeinrichtungen oder Personal der kritischen Infrastruktur (Angehörige der Polizei, von Rettungsdiensten, der Feuerwehr, dem Zivil- und Katastrophenschutz und sonstigen vergleichbaren Berufsgruppen), können durch gesonderte Anordnung des Gesundheitsamtes Ausnahmen von der Dauer und dem Umfang der Quarantänepflicht festgelegt werden, wenn durch den Arbeitgeber ein relevanter Personalmangel schriftlich nachgewiesen wurde, der den beruflichen Einsatz dieser Kontaktperson der Kategorie I erfordert unddie Kontaktperson der Kategorie I frei von Symptomen ist. Verhaltensregeln während der Quarantäne  Erkrankten, Verdachtspersonen und Kontaktpersonen der Kategorie I ist es für die gesamte Dauer der Quarantäne untersagt, die Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes des Landkreises Spree-Neiße zu verlassen. Dies gilt nicht, sofern ein Verlassen der Wohnung zum Schutz von Leben oder Gesundheit zwingend erforderlich ist (z. B. Hausbrand, medizinischer Notfall),Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören,persönlichen Kontakt zu anderen häuslich isolierten Personen oder zu Erkrankten aus anderen Haushalten zu haben,Schulen, Kitas oder Horte zu betreten, sofern sie das Zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben.Ist ein persönlicher Kontakt mit anderen Personen unumgänglich, haben Erkrankte, Verdachtspersonen oder Kontaktpersonen der Kategorie I die anderen Personen vorab ausdrücklich auf das (mögliche) Vorliegen einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 hinzuweisen. Bei dem unumgänglichen Kontakt ist ein Mund-Nasen-Schutz (Mindeststandard FFP2) enganliegend zu tragen und der Mindestabstand von 1,5 Metern zu wahren.Erkrankte, Verdachtspersonen und Kontaktpersonen der Kategorie I haben im Haushalt nach Möglichkeit eine zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern einzuhalten. Eine zeitliche Trennung kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten zu verschiedenen Zeiten eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass die Erkrankten sich in einem anderen Raum als die übrigen Haushaltsmitglieder aufhalten.Möglicherweise kontaminierte Abfälle (zum Beispiel benutzte Taschentücher, Küchenabfälle, Materialen, die zum Abdecken von Mund oder Nase verwendet wurden) sind in der Restmülltonne zu entsorgen. Die kontaminierten Abfälle sind in stabilen Müllsäcken zu sammeln, die nach Befüllung mit dem kontaminierten Abfall beispielsweise durch Verknoten fest zu verschließen sind. Die Müllsäcke sind direkt in Abfalltonnen oder Container zu geben und dürfen nicht daneben gestellt werden. Sind die Abfalltonnen oder Container bereits gefüllt, ist eine gesicherte Lagerung bis zur nächsten Abholung an einem möglichst kühlen Ort vorzunehmen (zum Beispiel Keller).Da sich die Zahl der Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus im Landkreis Spree-Neiße auf einem hohen Niveau stabilisiert hat, wird die am 18.12.2020 bekanntgegebene Allgemeinverfügung bis zum 31.01.2021 verlängert. Die gesetzliche Grundlage bildet §…

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Energiesparmeister gesucht

Südbrandenburg. Welche Schule holt den Landestitel in Brandenburg? Bewerbungen für den Energiesparmeister-Wettbewerb werden bis zum 26. März auf www.energiesparmeister.de entgegengenommen. Auf die Landessieger wartet eine Auszeichnung mit dem Titel »Energiesparmeister« und 2.500 Euro Preisgeld. Alle Landessieger haben außerdem die Chance auf den mit weiteren 2.500 Euro dotierten Bundessieg. Das effizienteste, kreativste und nachhaltigste Projekt in jedem Bundesland gewinnt. Der Energiesparmeister-Wettbewerb ist eine Aktion der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online und wird unterstützt durch die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne »Online-Klimaschutzberatung für Deutschland«. Vorbild für Klimaschutz: Schule aus Senftenberg Die Landessieger des Friedrich-Engels-Gymnasiums in Senftenberg haben 2020 die Jury mit ihrer Aufklärungsarbeit für das Klima überzeugt. Die Schüler erarbeiteten verschiedene Konzepte rund ums Energiesparen für Grundschüler. Im Rahmen von »Prima Klima« pflanzten sie während einer Projektwoche 500 Bäume und starteten eine große Müll-Sammelaktion mit den Klassenstufen fünf und sechs. Ihre vielseitigen Aktionen – wie Klima-Exkursionen und Geschichten schreiben – stiften andere Menschen zum Mitmachen an. Sonderpreis für erfahrene Energiesparmeister Auch Energiesparmeister aus den vergangenen Jahren werden für ihr Klimaschutz-Engagement ausgezeichnet. Ehemalige Preisträger können sich für den Sonderpreis »langfristiges Engagement« bewerben. Das Projekt mit der überzeugendsten Weiterentwicklung seit seiner Auszeichnung wird mit 1.000 Euro Preisgeld belohnt. Auf der Energiesparmeister-Website sind alle bisherigen Preisträger zu finden: www.energiesparmeister.de/preisträger. Paten und Unterstützer des Wettbewerbs Neben Geld- und Sachpreisen werden die Gewinner-Schulen mit einer Patenschaft eines Partners aus Wirtschaft und Gesellschaft belohnt. Die Paten unterstützen ihren Energiesparmeister bei der Öffentlichkeitsarbeit.Welche Schule holt den Landestitel in Brandenburg? Bewerbungen für den Energiesparmeister-Wettbewerb werden bis zum 26. März auf www.energiesparmeister.de entgegengenommen. Auf die Landessieger wartet eine Auszeichnung mit dem Titel…

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