Thomas Schmidt/ck

Hier Titelkampf, dort Abstiegskampf

Sachsen. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt
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Thomas Schmidt

Thomas Schmidt

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Titelkampf, Niemandsland, Abstiegskampf – auf der Dresdner Sport-Palette ist von allem etwas dabei. Ihre beste Saison spielen derzeit die Eislöwen, deren Play-off-Teilnahme schon länger feststand. Das Viertelfinale beginnt am 16. März. Im besten, also im Final-Falle, sind die Dresdner bis Ende April am Puck. Ob danach sogar der Aufstieg in die DEL folgt, steht weiter in den Sternen, weil der Streit über den pünktlichen – oder nicht pünktlichen – Eingang der Unterlagen im Vorjahr noch nicht beigelegt ist. Meister, aber Nichtaufsteiger – das wäre schon bitter.
Platz eins im Blick haben weiter die DSC-Schmetterlinge. Die schlagen am Wochenende gleich doppelt in Dresden gegen Neuwied auf, weil auch das ausgefallene Hinrundenspiel in der Margon Arena ausgetragen wird. Auf dem Papier sind zwei Siege eingeplant, bleibt die Frage: Wie haben die Spielerinnen ihre Corona-Zwangspause überstanden? Trotz des 36:24-Kantersieges in Rostock befinden sich die Handballer des HC Elbflorenz weiter im Niemandsland der Zweitliga-Tabelle, ist längst die nächste Saison im Blick.
Das Mittelfeld war vor der Saison das Ziel der Dynamos. Inzwischen stehen sie auf dem Abstiegs-Relegationsplatz. Zwar war die 1:2-Niederlage bei Tabellenführer Werder Bremen quasi eingeplant, aber im Nachhinein trotzdem mehr drin, erst recht nach der frühen Dresdner Führung. Dennoch: Der Einstand von Neu-Trainer Guerino Capretti war kein Fehlstart und der Auftritt ein Mutmacher für die nächsten Wochen.