Thomas Schmidt/ck

Endlich klingelt‘s wieder in den Kassen

Sachsen. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt
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Thomas Schmidt

Thomas Schmidt

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Trotz der Niederlage im Streit um die DEL-Lizenz spielen die Eislöwen weiter so, als ginge es noch um den Aufstieg. Nach zwei 2:3-Niederlagen im Playoff-Viertelfinale meldeten sich die Dresdner im dritten Duell mit Heilbronn eindrucksvoll zurück – 8:1. Im Modus »Best of seven« ist also noch alles drin. Am Dienstag geht's in Schwaben weiter, am Freitag gibt es das nächste Heimspiel. Ein Weiterkommen ist auch aus finanzieller Hinsicht wichtig, winken doch in den nächsten Wochen Einnahmen im sechsstelligen Bereich allein aus dem Ticketverkauf. Den jüngsten Sieg erlebten 2.877 Fans live mit – neuer Saisonrekord, was bei den Corona-Beschränkungen zuvor nicht verwundert. Bei einem Eintrittspreis von neun bis 29 Euro klingelte es allein am Sonntag laut in der Eislöwen-Kasse.
 
Auf ihren ersten Sieg in diesem Jahr warten weiter die Dynamos. In Nürnberg sprang immerhin ein Glücks-Punkt raus. Dabei zauberte Neu-Trainer Guerino Capretti einen Spieler aus dem Hut und in die Startelf, der im Winter eigentlich abgeschoben werden sollte. Und Agyemang Diawusie bedankte sich mit der Vorlage zum 1:1-Ausgleich. Nach der Länderspielpause wartet nun mit Schalke der fünfte Aufstiegs-Anwärter in Folge, erst danach wird’s richtig ernst gegen direkte Abstiegs-Konkurrenten. Vom Wegfall der Corona-Verbote profitieren sicher auch die Schwarz-Gelben. Ein »ausverkauft« täte sowohl dem Finanzhaushalt also auch der Stimmung gut. In einem Relegations-Spiel im Mai wäre die Hütte sicher auch voll, auf diese Einnahmen verzichten die Dresdner aber gern…