Zeitkapsel und kein Bauverzug

Hoyerswerda. Im August vergangenen Jahres begannen die Baumaßnahmen am neuen Quartierhaus, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus Rosengarten befindet. In Trägerschaft der Diakonie Libera entstehen in dem Gebäude für Senioren im Erdgeschoss 14 Plätze in der Tagespflege und verschiedene Apartments für den so genannten Servicewohnbereich. Im ersten Obergeschoss sind für die Kurzzeitpflege zwölf Plätze geplant und im zweiten Obergeschoss soll es weitere acht Apartments geben, darunter auch 2-Raum-Apartement und Ein-Raum-Wohnungen. Mit diesem Angebot soll der Bedarf an Wohnraum für Menschen, die Unterstützung im Alltag brauchen, optimiert werden. Generationsgerechte Wohnformen sollen den Bewohnern die Wahl zwischen ambulanten und stationären Angeboten ermöglichen. Der Rohbau des neuen Gebäudes ist inzwischen fertiggestellt, die Innenarbeiten haben begonnen. So werden in den nächsten Monaten unter anderem noch Putz-, Fußboden- und Elektroarbeiten erledigt, Fliesen angebracht, gemalert und zu guter Letzt die Außenanlagen gestaltet. Bis Anfang nächsten Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Trotz Corona liegen die Baumaßnahmen gut im Zeitplan, freute sich Silke Schlegel vom Vorstand der Diakonie Libera. Ihre Vorstandkollegin Christina Lumper lobte das sehr gute Zusammenspiel der beteiligten Firmen, die alle aus der näheren Region stammen. Kürzlich wurden die Gewerke zu einer kleinen Veranstaltung eingeladen. Es sollte ein Dankeschön sein, weil wegen der Corona-Pandemie kein Richtfest stattfinden konnte. Im Obergeschoss wurde von Christina Lumper eine Zeitkapsel gesegnet, die wenig später im Boden für die Ewigkeit versenkt wurde. In dem Erinnerungsbehälter sind Tageszeitungen, eine Tontafel, die von Bewohnern des Christopherus-Hauses in Großkmehlen mit einem Jahresspruch gestaltet wurde, und eine Atemschutzmaske enthalten. Der Mundschutz soll an die derzeitige schwere Corona-Zeit erinnern.Im August vergangenen Jahres begannen die Baumaßnahmen am neuen Quartierhaus, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus Rosengarten befindet. In Trägerschaft der Diakonie Libera entstehen in dem Gebäude für Senioren im Erdgeschoss 14 Plätze in…

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Neues Feuerwehrdomizil für 1,5 Mio. Euro

Bischofswerda. Die Freiwillige Feuerwehr aus Großdrebnitz bekommt ein neues Feuerwehrgerätehaus. Der Ersatzneubau soll 700 Meter entfernt am Lärchenweg entstehen. Aus diesen Grund übergaben am 13. August die Beigeordnete des Landkreises Bautzen, Birgit Weber, Ordnungsamtsleiter des Landkreis Bautzen René Burk sowie der stellvertretende Kreisbrandmeister Stefan Hentschke einen Fördermittelbescheid von 430.000 Euro an OB Holm Große. Knappe 1 Million Euro werden von der Stadt Bischofswerda getragen. Eröffnung zum 85-jährigen Bestehen der Feuerwehr im Ort Geplanter Baustart ist spätestens im März 2021 und soll pünktlich zum 85-jährigen Bestehen im Jahr 2022 fertiggestellt werden. Neben den 20 Kameraden der Ortsfeuerwehr freuen sich ebenso fünf Mitglieder der Jugendfeuerwehr über den neuen Standort. Denn diese müssen derzeit bei ihren Altersgenossen in Bischofswerda mittrainieren. Aktuelles Gerätehaus ist unzumutbar Das jetzige Gerätehaus wurde 1928 erbaut und im Jahr 1985 saniert. Das Gebäude entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. So fehlen Umkleidemöglichkeiten, die Sanitäreinrichtungen sind unvollständig, Gesundheitsgefährdung durch Schimmelbildung, eine nicht passende Torbreite sowie fehlende Aufstellflächen für die zwei vorhandenen Fahrzeuge. Die Unfallkasse stellte die Forderung für einen Ersatzneubau, ansonsten wäre das Gebäude für die Nutzung gesperrt worden. Die Entwurfsplanung übernimmt das Neukircher Planungsbüro Bauplanconcept federführend durch Axel Richter und Oliver Thomas. Die Freiwillige Feuerwehr aus Großdrebnitz bekommt ein neues Feuerwehrgerätehaus. Der Ersatzneubau soll 700 Meter entfernt am Lärchenweg entstehen. Aus diesen Grund übergaben am 13. August die Beigeordnete des Landkreises Bautzen, Birgit Weber,…

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Corona-Disziplin auf dem Bau sinkt

Bautzen. Auf immer mehr Baustellen im Landkreis Bautzen wird gegen Abstands- und Hygieneregeln verstoßen. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). »Viele Baufirmen nehmen die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus auf die leichte Schulter. Das ist fatal«, sagt der Vorsitzende der IG BAU Ostsachsen, Peter Schubert. »Oft ist nicht einmal das Händewaschen möglich. Ein Waschbecken mit Seife und fließendem Wasser – Fehlanzeige. Von Desinfektionsspendern ganz zu schweigen. Aber auch Sammeltransporte in Bullis sind schon längst wieder an der Tagesordnung. Genauso Frühstücks- und Mittagspausen dicht an dicht im Bauwagen«, so Schubert. Dass das Arbeiten unter freiem Himmel das Infektionsrisiko reduziert, sei außerdem nur die halbe Wahrheit. Spätestens beim Innenausbau und beim Sanieren sehe das dann schon ganz anders aus. Corona-Schutz auf dem Bau kostet Geld. Das seien allerdings notwendige Kosten, die die Bauunternehmen im Landkreis Bautzen nicht scheuen dürfen. Denn: »In der Corona-Pandemie zeigen Baubeschäftigte volle Leistung. Dafür haben sie auch vollen Gesundheitsschutz verdient.« Der IG-BAU-Vorsitzende appelliert deshalb an die Baubeschäftigten im Kreis Bautzen, strikt darauf zu achten, sich zu schützen. »Regelmäßiges Händewaschen, Schutzmasken und das Arbeiten mit Abstand gehören zu den To-Dos auf dem Bau. Denn Corona-Schutz ist Arbeitsschutz. Und den müssen Beschäftigte notfalls selbstbewusst fordern.«Auf immer mehr Baustellen im Landkreis Bautzen wird gegen Abstands- und Hygieneregeln verstoßen. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). »Viele Baufirmen nehmen die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus auf die leichte Schulter. Das ist…

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