Weihnachtsmarkt in Bischofswerda: Klein, aber fein

Bischofswerda. Um Titel wie „Weihnachtshauptstadt“ oder „Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt“ will man in Bischofswerda nicht streiten. „Klein, aber fein. Gemeinsam sind wir stark. Was sich eigentlich nach Plattitüden anhört, ist bei uns ein starkes Bekenntnis der Bischofswerdaer für ihre Stadt – verschiedene Vereine und die Werbegemeinschaft als Vereinigung von Händlern und Gewerbetreibenden unterstützen das federführende Bürger- und Familienamt beim Schaffen weihnachtlicher Stimmung“, freut sich Oberbürgermeister Holm Große. Am 6. Dezember gegen 17.45 Uhr ist André Fehrmann als Mitinhaber der familiengeführten Bäckerei Fehrmann gefragt. Der Bäcker aus Göda stiftet dieses Jahr einen vier Meter langen Rosinenstollen zur offiziellen Eröffnung des Weihnachtsmarktes. Der Stollenanschnitt durch Oberbürgermeister, Bäcker und Weihnachtsmann erlebt dieses Jahr eine Neuerung. Die Stücke werden dieses Mal nicht kostenlos verteilt, es wird um eine Spende von 50 Cent gebeten. Falls Stollenliebhaber etwas mehr geben wollen, können sie dies zur Freude des Bischofswerdaer Tierschutzvereines gern machen – denn diesem und seiner Arbeit kommen die kompletten Erlöse des Stollenanschnittes zu. Überraschungen zum Nikolaustag Übrigens hat auch der Weihnachtsmarkt am traditionellen zweiten Adventswochenende eine Besonderheit zu bieten: Er findet erstmals an vier Tagen statt – vom 6. bis zum 9. Dezember. „Wir wollen dieses Jahr den Nikolaustag in den Weihnachtsmarkt einbinden“, erklärt Jana Kalauch, die im städtischen Bürger- und Familienamt u.a. als Verantwortliche für den Weihnachtsmarkt fundiert. „Am 6. Dezember warten von 15 bis 17 Uhr bei einem Nikolausfest allerlei Überraschungen auf alle Kinder.“ Nicht nur der Weihnachtsmann, der jeden Tag 16 Uhr mit seinen Engeln auf dem Altmarkt erscheint, sorgt für Unterhaltung, sondern auch musikalische Programmpunkte auf der kleinen Bühne. Während am Freitag Tino Kaiser die Musik von Joe Cocker wieder aufleben lässt, tritt am Sonntag Sängerin Anne Fox auf. Am Sonnabend gibt es eine besondere Vorstellung: Der aus „The Voice of Germany“ und DSDS bekannte Patrick „Budgie“ Patzschke, der die Schiebocker bereits zum Herbstmarkt während der 790-Jahrfeier begeisterte, tritt gemeinsam mit Christoph Richter auf. Erstes Weihnachtsbier Kulinarisch wird ebenfalls viel geboten. Gut 25 Händler verwöhnen die Gaumen der kleinen und großen Besucher. Neben einer veganen Suppe im Glas, die vom Regenbogen-Verein zubereitet wird, erwartet alle Weihnachtsmarktbesucher eine weitere Besonderheit: das erste „Schiebocker Weihnachtsbier“. Dieses wird als Flaschenbier am Gemeinschaftsstand des BFV 08 mit dem Wirtschaftsförderverein Bischofswerda (WFB) verkauft wird. Es handelt sich dabei um ein helles Lagerbier (mit einem Alkoholgehalt von fünf und einer Stammwürze von zwölf Prozent) aus der Schlossbrauerei (Zámecký pivovar) Frýdlant – und setzt die Tradition der im Auftrag des WFB mit dem „Festbier 790 Jahre Bischofswerda“ im vergangenen Jahr begründeten Zusammenarbeit fort. Auch künftig sind gemeinsame Bischofswerdaer Sondereditionen geplant. Das Bier ist sicherlich eine tolle Geschenkidee zum Weihnachtsfest – wer weitere Präsente sucht, der wird auch rund um den Altmarkt  fündig. Die meisten Händler der Innenstadt bieten in der Adventszeit längere Öffnungszeiten und einen verkaufsoffenen Sonntag an. Zum Weihnachtsmarkt-Wochenende haben die Geschäfte am Freitag bis 20 Uhr, am Sonnabend bis 17 Uhr und am Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Kurz vorm Weihnachtsfest, am Sonnabend, dem 22. Dezember, laden die Händler bis 17 Uhr zum Einkaufsbummel ein. Pu?nktlich zur vorweihnachtlichen Geschenksuche sind im Bürger- und Tourismusservice im Rathaus wieder handgefertigte Holzkunst-Artikel aus dem Hause Ratags aus Langenwolmsdorf erhältlich. Erstmals werden in diesem Jahr Pfefferkuchenherzen mit einem Gruß aus Bischofswerda oder Schiebock im Bürger- und Tourismusservice angeboten. Mit dem Kauf eines Herzens hat nicht nur der Gaumen Freude, sondern jedes Bischofswerdaer Kind. Denn vom Verkaufspreis von 3,50 Euro kommt ein Euro dem „Bischofswerdaer Ferienpass“ zugute. Programm Weihnachtsmarkt vom 06. bis 09.12.2018 – Altmarkt Bischofswerda Donnerstag, 06.12.2017 Weihnachtsmarkt mit Kinderprogramm zum Nikolaustag 15:00 bis 19:00 Uhr geöffnet 15:00 Uhr       Kinderprogramm der Tanz- u. Theaterwerkstatt Wilthen 15:30 Uhr       Schatzsuche mit dem Nachtwächter 16:00 Uhr       Nikolaus 17:00 Uhr       Lebendiger Adventskalender – Öffnung Türchen 6 18:00 Uhr       Eröffnung durch den Oberbürgermeister, Stollenanschnitt mit Sammlung für guten                         Zweck Freitag, 07.12.2018 Weihnachtsmarkt  15:00 bis 21:00 Uhr geöffnet 15:00 Uhr 16:00 Uhr       Der Weihnachtsmann kommt mit seinen Engeln 17:00 Uhr       Lebendiger Adventskalender – Öffnung Türchen 7 18:30 Uhr       Tilo Kaiser „Cocker Adaption“ Lange Einkaufsnacht rund um den Altmarkt bis 20:00 Uhr. Samstag, 08.12.2018 Weihnachtsmarkt 14:00 bis 21:00 Uhr geöffnet 14:30 Uhr       Fan Neustadt 14:45 Uhr       Märchenstunde im Kleiderfundus 16:00 Uhr       Der Weihnachtsmann kommt mit seinen Engeln 17:00 Uhr       Lebendiger Adventskalender – Öffnung Türchen 8 18:00 Uhr       Live-Musik mit Patrick Patzschke und Christoph Richter 20:00 Uhr       DJ Abend Geschäfte der Innenstadt von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Sonntag, 09.12.2018 Weihnachtsmarkt 14:00 bis 19:00 Uhr geöffnet 14:30 Uhr       TSV Demitz 14:45 Uhr       Märchenstunde im Kleiderfundus 16:00 Uhr       Der Weihnachtsmann kommt mit seinen Engeln 16:00 Uhr       Chorkonzert Großer Saal – Frauenchor Bischofswerda e.V. 17:00 Uhr       Lebendiger Adventskalender – Öffnung Türchen 9 17:30 Uhr       Live-Musik mit Anne Fox Geschäfte der Innenstadt von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Um Titel wie „Weihnachtshauptstadt“ oder „Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt“ will man in Bischofswerda nicht streiten. „Klein, aber fein. Gemeinsam sind wir stark. Was sich eigentlich nach Plattitüden anhört, ist bei uns ein starkes Bekenntnis…

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Sieg für die Rödertalbienen

Großröhrsdorf. Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit konntesich der HCR in der zweiten Halbzeit steigern und gewann das letzte Heimspiel des Kalenderjahres vor 322 Zuschauern mit 24:19 (11:11). Erneut musste Bienen-Coach Frank Mühlner auf Thilde Boesen, Brigita Ivanauskaite und Yuko Minami verzichten. Wenigstens meldeten sich die angeschlagenen Spielerinnen Grete Neustadt (5/5 Tore) und Egle Alesiunaite (4 Tore) rechtzeitig zur Partie wieder fit. Außerdem berief das Trainerteam Nachwuchstalent Isabell Wolff aus der A-Jugend der SG Rödertal/Radeberg in den Kader. Die Rödertalbienen kamen nur schwer in die Partie. Zunächst konnte Julia Mauksch (4/1 Tore) mit einem schönen Treffer aus halbrechter Position in die linke obere Ecke die zwischenzeitliche Trierer Führung egalisieren. Im Anschluss wollte dem HCR nicht viel einfallen. Die Gäste nutzen die Situation und setzten sich schnell auf 4:1 ab. Immer wieder war Cheftrainer Mühlner von der Außenlinie zu hören, der seine Mädels zu mehr Konzentration bei der Abwehrarbeit aufforderte. Die erste Aufholjagd der Bienen startete kurios. Alesiunaite verwarf zwar ihren 7-Meter-Versuch,holte jedoch direkt einen weiteren Strafwurf heraus. Diesen verwandelte Mauksch zum 3:5. Kurz darauf vollendete Rabea Pollakowski (3 Tore) einen Tempo-Gegenstoß, ehe Tammy Kreibich (4 Tore) zwei Abwehrspielerinnen stehen ließ und zum 5:5-Ausgleich einnetzte. Anstatt sich durch diese Aktionen Sicherheit zu holen, häuften sich erneut die Fehler auf Bienenseite. Die Vereschako-Sieben war zur Stelle und zog mit einem 4:0-Lauf auf 10:6 davon (23. Minute). Mühlner zückte die grüne Karte und nahm einige taktische Änderungen vor – in der Offensive kam Alesiunatie auf die Platte und in der Abwehr ließ er eine 5:1-Deckung spielen. Seine Maßnahmen sollten fruchten, denn die Bienen konnten in der 28. Minute erneut den 10:10-Ausgleich mit ihren Fans bejubeln. Kurz vor der Halbzeitsirene setzte sich Kamila Szczecina (4 Tore) am Kreis gut durch und netzte zum erneuten Ausgleich (11:11 nach 29 Minuten) ein. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabine. Die Bienen starteten gut in die zweite Hälfte – Kreibich nutzte den ersten Angriff und brachte den HCR mit 12:11 in Front. Doch die Trierer Miezen ließen sich nicht abschütteln. Zwischen beiden Mannschaften war in dieser Phase kein großer Unterschied sichtbar. Die Gastgeberinnen legten vor, doch die Trierer Miezen antworteten immer wieder.  Ab der 39. Minute durfte Isabell Wolff zum ersten Mal Bundesliga-Luft schnuppern und war direkt ein Aktivposten in der 5:1-Abwehr. In der 41.Minute gelang es dem HC Rödertal durch ein 7-Meter-Tor von Grete Neustadt (5/5 Tore) erstmals mit zwei Toren in Führung zu gehen (17:15). Kurze Zeit später bauten sie den Vorsprung noch weiter aus. Kreibich war in der 47. Minute hellwach und stibitzte den Trierer Miezen den Ball. Nach einem schönen Doppelpass mit Meret Ossenkopp (1 Tor) netzte die Rechtsaußen zum 19:16 ein. Den Gästen war die Erschöpfung aufgrund der hohen Belastung nun deutlich anzumerken – sie waren mit nur acht Feldspielerinnen angereist. Diese Chance nutzte der HCR gnadenlos aus und baute die Führung bis zur 55.Minute auf 23:17 aus. Damit war das Spiel endgültig entschieden. Den Trierer Miezen gelang es nicht mehr der Partie erneut eine Wendung zu geben. Nur Angela Petrovska (1 Tor) und Lindsey Houben (5/1 Tore) verkürzten für die Gäste nochmals auf 24:19. Kurz vor Abpfiff war es dann Torfrau Ann Rammer die den Gästen mit einer Parade den 20. Treffer verwehrte.  HCR-Trainer Frank Mühlner: „Beim 11:11-Habzeitstand war für beide Mannschaften noch alles offen. Ich habe dann in der Kabine meine Spielerinnen auf ihre Fehler hingewiesen. In der zweiten Hälfte konnten wir dann eine Schippe mehr drauf legen als der Gegner. Das hat uns heute den Sieg gesichert. Wir haben im Angriff immernoch viele Probleme. Das konnten wir heute mit einer guten kämpferischen Leistung ausgleichen. Isabell Wolff hat eine sehr große Reichweite und in unserer 5:1-Abwehr super funktioniert. Wir haben in den letzten Spielen einige Schläge einstecken müssen. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass wir wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden haben, denn das ist nie einfach.“ Florian Triebel  Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit konntesich der HCR in der zweiten Halbzeit steigern und gewann das letzte Heimspiel des Kalenderjahres vor 322 Zuschauern mit 24:19 (11:11). Erneut musste Bienen-Coach Frank Mühlner auf Thilde Boesen,…

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