Schwimmhallen und Saunen öffnen wieder

Dresden. Obwohl derzeit Baden im Baggersee höher im Kurs stehen dürfte, haben Hobbyschwimmer sicher schon lange auf diese Nachricht gewartet: Die Dresdner Schwimmhallen und Saunen gehen ab Ende August nach und nach wieder ans Netz. Nach erfolgreicher Abstimmung aller einzelnen, objektbezogenen Hygienekonzepte mit dem Dresdner Gesundheitsamt soll das Schwimmangebot wieder erweitert bzw. geschlossene Hallen wieder geöffnet werden. So sieht der Zeitplan aus Ab 31. August gelten zunächst im Schwimmsportkomplex Freiberger Platz (Halle 2) wieder "normale" Öffnungszeiten täglich von 10 bis 22 Uhr (sonntags bis 21 Uhr). Frühschwimmen findet montags, dienstags, donnerstags und freitags von 6 bis 8 Uhr statt. Auch das Lehrschwimmbecken ist wieder nutzbar. Überwiegend in Halle 1 ist das Schulschwimmen und Vereinstraining organisiert. Ab 7. September später ziehen die Schwimmhallen Bühlau und Prohlis sowie das Nordbad nach. Der Hallenbereich im Georg-Arnhold-Bad ist dann täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Die Schwimmhalle Klotzsche folgt am 14. September mit den Blöcken für das Öffentliche Schwimmen, wie sie vor der Schließung galten (zunächst außer sonntags). Saunieren mit Einschränkung Auch für die Saunen gibt es einen Zeitplan: Ab 12. September  werden sie im Georg-Arnhold-Bad, auf der Freiberger Straße sowie in der Schwimmhalle Bühlau und im Nordbad wieder aufgeheizt. Pandemiebedingt müssen aber die Dampfbäder und Saunakabinen, in denen keine 80 Grad Celsius erreicht werden können, bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Auch Aufgüsse sind behördlich untersagt. In allen  Objekten gelten nach wie vor die derzeit gängigen Hygieneregeln wie Abstandhalten und  Maske tragen in den ausgewiesenen Bereichen. Zudem wird die Dresdner Bäder GmbH ihr inzwischen bewährtes Online-Ticket-System anbieten, um den Zugang in Hallenbäder und Saunen möglichst schnell und reibungslos sicherzustellen.Obwohl derzeit Baden im Baggersee höher im Kurs stehen dürfte, haben Hobbyschwimmer sicher schon lange auf diese Nachricht gewartet: Die Dresdner Schwimmhallen und Saunen gehen ab Ende August nach und nach wieder ans Netz. Nach erfolgreicher…

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Notfalldose kann Leben retten

Dresden. Sie ist aus Plastik, kaum größer als ein Joghurtbecher und sollte im Kühlschrank stehen. Dort platziert, kann sie Leben retten! Denn in  dem etwa zehn Zentimeter hohem Behälter befindet sich ein Faltblatt, auf dem persönliche Angaben stehen, die im Notfall Sanitätern und Ärzten Patienteninfos liefern, die überlebenswichtig sind. Darunter neben Name und Geburtsdatum, Blutgruppe und Impfstatus auch Infos über Medikamente, Allergien und Vorerkrankungen, eventuell durchgeführte Operationen, eingesetzte Implantate und Herzschrittmacher sowie die Versicherungsnummer, Kontaktdaten des Hausarztes und von Angehörigen. Auch  ob eine Patientenverfügung vorliegt, soll in der Notfalldose hinterlegt sein. Damit die Retter in der Not von der Notfalldose erfahren, soll ein Aufkleber an der Innenseite der Wohnungstür sowie am Kühlschrank den Weg weisen. Denn in Schränken oder Taschen dürfen Helfer auch im Notfall nicht ohne Erlaubnis suchen und oft sind Betroffene in Notsituationen auch gar nicht in der Lage, ihr Einverständnis zu geben. Schon 2.500 Dosen verteilt „Der kleine Lebensretter aus Plastik hat sich bereits bundesweit bewährt. Gerade für Senioren ist das eine sinnvolle Sache. Wer sich für die Notfalldose interessiert, sollte sich bei einer Seniorenbegegnungsstätte oder beim Sozialamt melden“, empfiehlt Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann. Das Sozialamt hat bereits mehr als 2.500 Notfalldosen vor allem an Verbände und Einrichtungen der Alten- und Seniorenhilfe verteilt. Dresden hat es ein gut ausgebautes Netz mit 29 Beratungs- und Begegnungsstellen für Ältere und ihre Angehörigen. Adressen und Informationen zum Älterwerden in Dresden stehen hier          Sie ist aus Plastik, kaum größer als ein Joghurtbecher und sollte im Kühlschrank stehen. Dort platziert, kann sie Leben retten! Denn in  dem etwa zehn Zentimeter hohem Behälter befindet sich ein Faltblatt, auf dem persönliche Angaben stehen, die im…

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Mateusz Zarczynski komplettiert DSC Trainerteam

Dresden. Das Trainerteam des Dresdner SC für die Saison 2020/21 ist komplett. Neben Cheftrainer Alexander Waibl, Co-Trainer Konstantin Bitter und Athletiktrainer Lukasz Zarebkiewicz wird Mateusz Zarczynski zweiter Co-Trainer. Zudem wird er zukünftig das Scouting beim Bundesligisten übernehmen. Der gebürtige Pole unterschreibt zunächst einen Ein-Jahresvertrag und füllt damit die Lücke im Trainerteam, die durch den Wechsel von Wojciech Pa?eszniak in den Nachwuchsbereich entstanden war. Die Besetzung der freigewordenen Stelle hatte sich in den letzten Wochen und Monaten sehr schwierig gestaltet. Grund dafür sind die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie, mit denen die DSC Verantwortlichen auch weiterhin zu kämpfen haben und viele Unklarheiten für die Planungen zur Folge haben. „Aufgrund der aktuellen Lagen mussten wir sehr geduldig sein und unsere Entscheidungen in der Personalplanung klug abwägen. Es galt eine Lösung zu finden, mit der wir die wirtschaftlichen Herausforderungen und die sportliche Notwendigkeit bestmöglich vereint haben. Das war keine leichte Aufgabe für alle Beteiligten“, erklärt DSC Geschäftsführerin Sandra Zimmermann. Der Verpflichtung von Zarczynski ging ein langer und intensiver Austausch voraus, wie DSC Cheftrainer Alexander Waibl berichtet, der den gebürtigen Polen schon seit seiner Zeit bei Impel Wroclaw kennt: „Wojciech an den Nachwuchs abzugeben, fiel uns aufgrund der tollen Zusammenarbeit mit ihm natürlich nicht leicht, aber wir haben ihn bei diesem Schritt zu jeder Zeit unterstützt. Daher wussten wir aber auch schon länger um die entstehende Lücke im Trainerteam und waren früh mit Mateusz im Austausch. Aufgrund der auch wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie konnten wir Mateusz letztlich erst sehr spät zu uns nach Dresden holen, freuen uns nun aber umso mehr.“ 2015 begann Zarczynski seine Trainerkarriere beim polnischen Erstligisten Impel Wroclaw. Danach wechselte er im Jahr 2017 in die Deutsche Volleyball Bundesliga zum VfB Suhl LOTTO Thüringen. Nachdem er dort eine Saison als Co-Trainer und Scout agierte, übernahm Zarczynski im Sommer 2018 die sportliche Leitung als Suhler Cheftrainer. Doch auch auf internationalem Parkett konnte der Familienvater bereits einige Erfahrung sammeln. Nach seinem Einsatz als Scout für die polnische U20 – Nationalmannschaft der Frauen übernahm er ab 2018 den Co-Trainerposten der tschechischen Nationalmannschaft. Nun freut sich Zarczynski auf die neue Aufgabe beim Dresdner SC: „Nach Dresden zu kommen, bedeutet für mich einen großen Schritt nach vorn. Der DSC ist ein bedeutender Klub mit großen Zielen, bei dem ich mich weiterentwickeln kann. Ich möchte dem Verein und der Mannschaft dabei helfen, erfolgreich zu sein. Deswegen freue mich, in die neue Saison zu starten und wieder diese tolle Atmosphäre in der Halle zu spüren.“, berichtet der 29-Jährige. Mateusz Zarczynski reiste bereits in der vergangenen Woche nach Dresden und stieg ins Mannschaftstraining der DSC Volleyball Damen ein. (pm/DSC 1898 Volleyball GmbH)Das Trainerteam des Dresdner SC für die Saison 2020/21 ist komplett. Neben Cheftrainer Alexander Waibl, Co-Trainer Konstantin Bitter und Athletiktrainer Lukasz…

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Stadt sagt Herbstmarkt ab

Dresden. Der für den 11. September bis 4. Oktober geplante Dresdner Herbstmarkt auf dem Altmarkt muss in diesem Jahr pandemiebedingt abgesagt werden. „Angesichts der täglich gegenwärtigen Corona-Situation müssen wir hier äußerst sensibel bleiben. Deshalb hat sich die Stadt entschieden, zum Schutz der Gesundheit aller, auf die Durchführung des Herbstmarktes zu verzichten“, so Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und verantwortlich für das Marktwesen in Dresden. Begründet wird der Schritt vor allem auch damit, dass es im Gegensatz zu den Wochenmärkten aktuell kaum Möglichkeiten gäbe, den Anspruch an den besonderen Marktcharakter ohne erheblichen Mehraufwand mit den zur Zeit geltenden gesetzlichen Regelungen in Einklang zu bringen. Während Wochenmärkte der Grundversorgung der Bürger dienten, sei der Dresdner Herbstmarkt, der u.a. mit Marktbühne und Eventprogramm, Riesenrad und Kinderkarussell punktet – ein Spezialmarkt.  Von der Absage direkt betroffen sind rund 90 Händler.  Wie ist die rechtliche Lage konkret? Auf Grund der Corona-Pandemie bedingten aktuellen Situation und der diesbezüglich getroffenen Regelungen in § 5 SächsCoronaSchVO in Verbindung mit der Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie ist eine uneingeschränkte Durchführung des Herbstmarktes in diesem Jahr untersagt. Die Durchführung von Großveranstaltungen ist vom 1. September bis  31. Oktober 2020 nur gestattet, sofern eine datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktnachverfolgung nach § 7 Absatz 1 Satz 4 bis 7 möglich ist und die Hygieneregelungen eingehalten werden (§5 Satz 2. SächsCoronaSchVO). Die Regelung findet auf dem Herbstmarkt Anwendung, da sich mehr als 1.000 Personen in räumlich zeitlicher Hinsicht auf dem Herbstmarkt voraussichtlich aufhalten werden. Die Gewährleistung einer Kontaktverfolgung im Sinne der SächsCoronaSchVO ist nicht gegeben. Hinzu tritt, dass die Regelungen der Allgemeinverfügung bei derartigen Marktveranstaltungen eine Einfriedung der Veranstaltungsfläche (Umzäunung) vorsehen und das Gebot der Einhaltung von Mindestabständen zu gewährleisten ist. Der für den 11. September bis 4. Oktober geplante Dresdner Herbstmarkt auf dem Altmarkt muss in diesem Jahr pandemiebedingt abgesagt werden. „Angesichts der täglich gegenwärtigen Corona-Situation müssen wir hier äußerst sensibel bleiben. Deshalb hat…

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Neues Feuerwehrdomizil für 1,9 Mio. Euro

Bischofswerda. Die Freiwillige Feuerwehr aus Großdrebnitz bekommt ein neues Feuerwehrgerätehaus. Der Ersatzneubau soll 700 Meter entfernt am Lärchenweg entstehen. Aus diesen Grund übergaben am 13. August die Beigeordnete des Landkreises Bautzen, Birgit Weber, Ordnungsamtsleiter des Landkreis Bautzen René Burk sowie der stellvertretende Kreisbrandmeister Stefan Hentschke einen Fördermittelbescheid von 430.000 Euro an OB Holm Große. Die restlichen zwei Drittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro werden von der Stadt Bischofswerda getragen. Eröffnung zum 85-jährigen Bestehen der Feuerwehr im Ort Geplanter Baustart ist spätestens im März 2021 und soll pünktlich zum 85-jährigen Bestehen im Jahr 2022 fertiggestellt werden. Neben den 20 Kameraden der Ortsfeuerwehr freuen sich ebenso fünf Mitglieder der Jugendfeuerwehr über den neuen Standort. Denn diese müssen derzeit bei ihren Altersgenossen in Bischofswerda mittrainieren. Aktuelles Gerätehaus ist unzumutbar Das jetzige Gerätehaus wurde 1928 erbaut und im Jahr 1985 saniert. Das Gebäude entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. So fehlen Umkleidemöglichkeiten, die Sanitäreinrichtungen sind unvollständig, Gesundheitsgefährdung durch Schimmelbildung, eine nicht passende Torbreite sowie fehlende Aufstellflächen für die zwei vorhandenen Fahrzeuge. Die Unfallkasse stellte die Forderung für einen Ersatzneubau, ansonsten wäre das Gebäude für die Nutzung gesperrt worden. Die Entwurfsplanung übernimmt das Neukircher Planungsbüro Bauplanconcept federführend durch Axel Richter und Oliver Thomas. Die Freiwillige Feuerwehr aus Großdrebnitz bekommt ein neues Feuerwehrgerätehaus. Der Ersatzneubau soll 700 Meter entfernt am Lärchenweg entstehen. Aus diesen Grund übergaben am 13. August die Beigeordnete des Landkreises Bautzen, Birgit Weber,…

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Corona-Disziplin auf dem Bau sinkt

Bautzen. Auf immer mehr Baustellen im Landkreis Bautzen wird gegen Abstands- und Hygieneregeln verstoßen. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). »Viele Baufirmen nehmen die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus auf die leichte Schulter. Das ist fatal«, sagt der Vorsitzende der IG BAU Ostsachsen, Peter Schubert. »Oft ist nicht einmal das Händewaschen möglich. Ein Waschbecken mit Seife und fließendem Wasser – Fehlanzeige. Von Desinfektionsspendern ganz zu schweigen. Aber auch Sammeltransporte in Bullis sind schon längst wieder an der Tagesordnung. Genauso Frühstücks- und Mittagspausen dicht an dicht im Bauwagen«, so Schubert. Dass das Arbeiten unter freiem Himmel das Infektionsrisiko reduziert, sei außerdem nur die halbe Wahrheit. Spätestens beim Innenausbau und beim Sanieren sehe das dann schon ganz anders aus. Corona-Schutz auf dem Bau kostet Geld. Das seien allerdings notwendige Kosten, die die Bauunternehmen im Landkreis Bautzen nicht scheuen dürfen. Denn: »In der Corona-Pandemie zeigen Baubeschäftigte volle Leistung. Dafür haben sie auch vollen Gesundheitsschutz verdient.« Der IG-BAU-Vorsitzende appelliert deshalb an die Baubeschäftigten im Kreis Bautzen, strikt darauf zu achten, sich zu schützen. »Regelmäßiges Händewaschen, Schutzmasken und das Arbeiten mit Abstand gehören zu den To-Dos auf dem Bau. Denn Corona-Schutz ist Arbeitsschutz. Und den müssen Beschäftigte notfalls selbstbewusst fordern.«Auf immer mehr Baustellen im Landkreis Bautzen wird gegen Abstands- und Hygieneregeln verstoßen. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). »Viele Baufirmen nehmen die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus auf die leichte Schulter. Das ist…

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