Zimmis Einwurf – Gehts noch, die Taschen sind voll!

Dresden. Drei Dresdner Mannschaften verlieren am Wochenende. Dreimal wird nach Ursachen geforscht. Die Handballer vom HC Elbflorenz geben zu, sich in den entscheidenden Szenen einfach dusselig angestellt zu haben. Ihr Trainer Rico Göde gibt den Unterschied zwischen seinem Team und einer abgezockten Spitzenmannschaft zu. Die Eislöwen verlieren ständig. Ihr Coach Rico Rossi erkannte innerhalb von zwei Tagen seine Jungs nicht mehr wieder. Auf die Frage, was los war, antworteten die Akteure mit einem Wort: Shit! Das ist bei Dynamo freilich etwas anders. Da hat die Durchschlagskraft gefehlt und der berühmte letzte Pass kam nicht an. Ansonsten waren wir mindestens gleichwertig mit dem Kontrahenten. Wenn klare Worte fehlen, ist bekanntlich auch der Kopf nicht klar. Inzwischen merkt selbst der größte Optimist, die hauen mir die Taschen voll. Das mag zwar über einen bestimmten Zeitraum gut gehen. Aber irgendwann ist Schluss mit lustig. Der Zeitpunkt ist gekommen. Nur wer bringt das jetzt Spielern und Trainerteam bei. Inzwischen haben die anderen bösen Mannschaften auch noch Punkte ergattert. Und die Tabelle zeigt Dynamo auf Rang 17. Fehlt nur noch der Satz, dass uns alle die Tabelle nichts angeht und die erst am letzten Spieltag zählt. Nach einem bösen Traum wacht unsereiner plötzlich schweißnass auf. Dynamo hat ja bekanntlich einen Traum. Könnten wir sie mal aufwecken? Ihr Gert Zimmermann Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<Drei Dresdner Mannschaften verlieren am Wochenende. Dreimal wird nach Ursachen geforscht. Die Handballer vom HC Elbflorenz geben zu, sich in den entscheidenden Szenen einfach dusselig angestellt zu haben. Ihr Trainer Rico Göde gibt den Unterschied…

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Zimmis Einwurf – Gehts noch, die Taschen sind voll!

Dresden. Drei Dresdner Mannschaften verlieren am Wochenende. Dreimal wird nach Ursachen geforscht. Die Handballer vom HC Elbflorenz geben zu, sich in den entscheidenden Szenen einfach dusselig angestellt zu haben. Ihr Trainer Rico Göde gibt den Unterschied zwischen seinem Team und einer abgezockten Spitzenmannschaft zu. Die Eislöwen verlieren ständig. Ihr Coach Rico Rossi erkannte innerhalb von zwei Tagen seine Jungs nicht mehr wieder. Auf die Frage, was los war, antworteten die Akteure mit einem Wort: Shit! Das ist bei Dynamo freilich etwas anders. Da hat die Durchschlagskraft gefehlt und der berühmte letzte Pass kam nicht an. Ansonsten waren wir mindestens gleichwertig mit dem Kontrahenten. Wenn klare Worte fehlen, ist bekanntlich auch der Kopf nicht klar. Inzwischen merkt selbst der größte Optimist, die hauen mir die Taschen voll. Das mag zwar über einen bestimmten Zeitraum gut gehen. Aber irgendwann ist Schluss mit lustig. Der Zeitpunkt ist gekommen. Nur wer bringt das jetzt Spielern und Trainerteam bei. Inzwischen haben die anderen bösen Mannschaften auch noch Punkte ergattert. Und die Tabelle zeigt Dynamo auf Rang 17. Fehlt nur noch der Satz, dass uns alle die Tabelle nichts angeht und die erst am letzten Spieltag zählt. Nach einem bösen Traum wacht unsereiner plötzlich schweißnass auf. Dynamo hat ja bekanntlich einen Traum. Könnten wir sie mal aufwecken? Ihr Gert Zimmermann Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<Drei Dresdner Mannschaften verlieren am Wochenende. Dreimal wird nach Ursachen geforscht. Die Handballer vom HC Elbflorenz geben zu, sich in den entscheidenden Szenen einfach dusselig angestellt zu haben. Ihr Trainer Rico Göde gibt den Unterschied…

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Mehr Nachtbusse zur Zeitumstellung

Dresden. Am kommenden Wochenende (26./27. Oktober) beginnt wieder die Winterzeit. „Trotz der Zeitumstellung müssen sich Nachtschwärmer keine Gedanken um ihre Anschlüsse machen“, betont Torsten Roscher, Fahrplaner beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „Alle Fahrgäste kommen auch in der Nacht vom 26. zum 27. Oktober sicher mit Bus und Bahn an ihr Ziel.“ Der regionaleNachtbusverkehr des VVO fährt wie gewohnt, jeweils abgestimmt auf die nächtlichen Postplatztreffen der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB AG). In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren um eine Stunde von 3 auf 2 Uhr zurückgestellt. „Weil es daher zusätzliche Postplatztreffen und 2.45 Uhr zweimal gibt, fahren die regionalen Nachtbusse auch einmal mehr ins Umland“, sagt Torsten Roscher. Zwischen Pirna und Dresden „Der Bus nach Pirna fährt daher zweimal, um 2.50 Uhr nach Sommerzeit und gegen 3.05 Uhr nach Winterzeit, ab dem Dresdner Postplatz. Damit der Bus für seine zweite Runde rechtzeitig wieder in Dresden ist, endet die erste Fahrt in Pirna bereits an der Haltestelle „Breite Straße.“ Fahrgäste zumSonnenstein können dort mit ihrem gültigen VVO-Ticket in ein Taxi umsteigen.“ Die zweite Fahrt endet planmäßig auf dem Sonnenstein. Zwischen Dresden, Ottendorf-Okrilla und Radeberg „Die Busse nach Medingen und Ottendorf-Okrilla fahren 0.21 Uhr und 1.41 Uhr nach Sommerzeit sowie 2.11 Uhr und 3.11 Uhr nach Winterzeit ab dem Käthe-Kollwitz-Platz.“ Die Busse sind in Klotzsche mit der Straßenbahnlinie 7 verknüpft, die vom Postplatz kommt. „Die Busse nach Radeberg verlassen den Käthe-Kollwitz-Platz um 2.17 Uhr nach Sommerzeit sowie 2.47 Uhr und 3.47 Uhr nach Winterzeit – direkt nach der Ankunft der Straßenbahn von den Treffen am Postplatz“, erklärt Torsten Roscher. „Da die zusätzlichen Fahrten ein paar Minuten länger dauern werden als die gewonnene Stunde, können wir kleine Verspätungen nicht ganz ausschließen und bitten dafür um Verständnis.“ Seit 2003 finanziert der VVO regionale Nachtbusse, die in den Nächten zu Samstagen, Sonn- und Feiertagen Dresden mit Radeburg, Ottendorf-Okrilla, Radeberg, Heidenau und Pirna, Dippoldiswalde, Wilsdruff, Freital und Meißen verbinden. Die Linien sind an wichtigen Knotenpunkten wie dem Postplatz mit den Straßenbahnen und Bussen der DVB AG verknüpft. Weitere Informationen zu Fahrplan und Tarif gibt es täglich bei den Mitarbeitern der VVOMobilitätszentrale unter der Telefonnummer 03 51/852 65 55, im Internet unter www.vvo-online.de/nachtverkehr und von unterwegs unter www.vvo-mobil.de.Am kommenden Wochenende (26./27. Oktober) beginnt wieder die Winterzeit. „Trotz der Zeitumstellung müssen sich Nachtschwärmer keine Gedanken um ihre Anschlüsse machen“, betont Torsten Roscher, Fahrplaner beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „Alle…

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Rödertalbienen verlieren Nervenkrimi

Großröhrsdorf. 303 Zuschauer sahen im Bienenstock ein bis zum Ende enges Spiel mit ständigen Führungswechseln. Erneut zog der HCR den Kürzeren und verlor mit 24:25 (11:12). Die Gäste hatten zunächst Anwurf, nutzten diesen Vorteil aber nicht. Nach einem Fehlpass schnappte sich die einmal mehr glänzend aufgelegte Torfrau Ann Rammer den Ball und spielte einen weiten Pass auf Rabea Pollakowski (11/6 Tore). Die flinke Außenspielerin netzte zur 1:0-Führung ein. Auf der Gegenseite fiel direkt der Ausgleichstreffer. Dann waren wieder die Bienen am Zug. Brigita Ivanauskaite (5 Tore) band zwei gegnerische Abwehrspielerinnen und spielte einen klugen Pass zur einwurfbereiten Thilde Boesen (1 Tor), die zur erneuten Führung traf. Nach dem 2:2-Ausgleich durch die SG H2Ku Herrenberg passierte lange Zeit nicht viel auf dem Tableau. Beide Mannschaften leisteten sich viele Fehlpässe und andere technische Fehler. So vergingen fast fünf Minuten, ehe Meret Ossenkopp (5Tore) nach einer schönen Ballstafette (5 Tore) zur erneuten Führung (3:2) einnetzte. In der 13. Minute gingen dann die Gäste nach einem Tempo-Gegenstoß durch Sandra Kußmaul (1 Tor) zum ersten Mal mit 5:4 in Führung. Die Bienen konterten und drehten den Spielstand dank Ivanauskaite und Lisa Loehnig (1 Tor) zum 6:5. Bis zur 20. Minute hatte sich der HCR nach einem verwandelten Strafwurf von Pollakowski die erste Zwei-Tore-Führung erarbeitet (9:7). Nur kurze Zeit später glichen die „Kuties“ aus Herrenberg schon wieder aus (9:9). So ging es hin und her. Erst neun Sekunden vor der Sirene nutzte die Leibssle-Sieben erneut einen Fehler der Rödertalbienen zur 12:11-Halbzeitführung. HCR-Trainer Mühlner schien in der Kabine klare Worte gefunden zu haben, denn nach gut zehn Minuten war seine Mannschaft zurück auf der Platte und bereit für die zweite Hälfte. Diese begann vielversprechend – Julia Mauksch (1 Tor) passte zu Ossenkopp. Die Außenspielerin nutzte den Platz und erzielte den 12:12-Ausgleich. Die SG konterte mit dem erneuten Führungstor. Dann bewies Saskia Nühse gute Übersicht und spielte einen Bodenpass zur einwurfbereiten Ossenkopp, die ausglich. Bis in die 40. Minute lief die Mühlner-Sieben diesem knappen Rückstand hinterher. Dann nutzte der HCR zwei Fehlpässe der SG. Beide Male war es Pollakowski die den jeweiligen Tempo-Gegenstoß zur 18:17-Führung verwertete. Nun behaupteten die Gastgeberinnen die knappe Führung, auch weil Torfrau Rammer teilweise mit der Fußspitze rettete (48. Minute). Ivanauskaite hämmerte auf der Gegenseite den Ball zum 20:19 in die Maschen. Im Anschluss erlaubten sich die Bienen wieder mehr technische Fehler und prompt ging Herrenberg mit 21:20 in Front. Angepeitscht von den Heimfans kämpfte der HCR um jeden Ball und drehte das Blatt erneut (22:21 in der 56. Minute) Doch auch die Kuties steckten nicht auf. Sie eroberten sich die Führung beim 23:22 zurück. Die letzten 120 Sekunden waren ein Herzschlagfinale. Zunächst spielte Ivanauskaite einen hochriskanten Pass zu Ossenkopp. Die behauptete sich gegen zwei Gegenspielerinnen und erzielte das 23:23. Herrenberg war am Zug und stellte auf 24:23. Erneut war es Ossenkopp die das 24:24-Unentschieden erzielte. Bienen-Coach Mühlner wollte den schnellen Ballgewinn und öffnete die Abwehr. Die SG passte sich bis zum Kreis durch und konnte nur regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Strafwurf verwandelte Kerstin Foth (5/4 Tore) zum 25:24 aus Sicht der Gäste. Mühlner zückte bei noch 23 Sekunden auf der Uhr seine letzte grüne Karte. Leider brachte dieser Angriff nichts mehr ein, sodass am Ende die Kuties jubelten. In diesem bis zum Schluss spannenden Match ließen die Bienen im Angriff wieder zu viel liegen. So konnten die vielen Fehler der Gegnerinnen nicht in einen beruhigenden Vorsprung umgemünzt werden. In den entscheidenden Phasen des Spiels ließ der HCR die nötige Abgezocktheit und Ruhe vor dem Tor vermissen, um solche engen Spiele gewinnen zu können. So müssen sich die Rödertalbienen erneut fragen, warum sie gegen eine Mannschaft, die nicht besser spielte, verloren. HCR-Trainer Frank Mühlner: „Ausschlaggebend für die Niederlage war, dass wir zu viele Bälle verworfen haben. Wir waren einfach zu ungeduldig. Vielleicht hat auch die Breite im Kader gefehlt. Trotz der Niederlage bereiten wir uns auf Kirchhof nicht anders vor. Die Punkte, die wir heute verloren haben. Müssen wir dann eben nächste Woche einfahren.“ Florian Triebel303 Zuschauer sahen im Bienenstock ein bis zum Ende enges Spiel mit ständigen Führungswechseln. Erneut zog der HCR den Kürzeren und verlor mit 24:25 (11:12). Die Gäste hatten zunächst Anwurf, nutzten diesen Vorteil aber nicht. Nach einem Fehlpass…

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Kennzeichenwechsel geht schief

Breitenau. Am Sonntag, 20. Oktober 2019, waren die Einsatzkräfte gerade wieder vom Bundespolizeirevier Breitenau in Richtung Bundesautobahn 17 unterwegs. Just in dem Moment geriet ein einfahrender PKW Audi A3 auf dem Rastplatz "Am Heidenholz" in den Blick der Bundespolizeibeamten. Der Fahrer wechselte soeben die angebrachten niederländischen Kennzeichen und ersetzte diese durch tschechische Kennzeichentafeln. Eine umgehend durchgeführte Kontrolle des Fahrers war somit erforderlich. Der polnische Staatsangehörige (26 Jahre) war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die niederländischen Kennzeichen waren ursprünglich für das Fahrzeug ausgegeben, jedoch wurde der PKW bereits im April 2019 abgemeldet. Die neu angebrachten tschechischen Kennzeichen waren im September 2019 im polizeilichen Fahndungssystem zur Eigentumssicherung ausgeschrieben. Im Rahmen der Fahrzeugdurchsuchung wurden weitere Kennzeichentafeln aufgefunden, welche auf Lettland und Polen als Ausgabestaaten verwiesen. Der Pole musste seine "Neuzulassung des Fahrzeuges" beenden und wurde in Polizeigewahrsam genommen. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Polizei des Freistaates Sachsen geführt. Fünf Stunden später leiteten die Bundespolizeibeamten ein Taxi mit tschechischer Zulassung, nebst Insassen, zur Fahndungsüberprüfung zum Rastplatz "Am Heidenholz" ab. Der Taxifahrer hatte eine Familie aus Georgien (33, 32 und 6 Jahre) als Mitreisende im Fahrzeug. Im Rahmen der polizeilichen Einreisebefragungen stellte sich heraus, dass die Georgier die Einreisevoraussetzungen nach dem Schengener Grenzkodex nicht erfüllten und in der Folge Asylbegehren für sich stellten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen bei der Bundespolizei erfolgte ihre Weiterleitung zur zuständigen Behörde nach Dresden. Am Sonntag, 20. Oktober 2019, waren die Einsatzkräfte gerade wieder vom Bundespolizeirevier Breitenau in Richtung Bundesautobahn 17 unterwegs. Just in dem Moment geriet ein einfahrender PKW Audi A3 auf dem Rastplatz "Am Heidenholz" in den Blick der…

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