gb/ck/ts

Arslan und Conteh bei Nicht-Aufstieg weg

Sachsen. Die WochenKurier-Kolumne von Thomas Schmidt

Thomas Schmidt

Thomas Schmidt

Bild: Privat

Noch ist für Dynamo nach dem 0:2 in Saarbrücken nichts verloren, aber die nächsten sogenannten Sechs-Punkte-Spiele gegen direkte Aufstiegs-Konkurrenten müssen gewonnen werden. Ansonsten wird es nichts mit der vorgezogenen Rückkehr in die 2. Bundesliga. Vorgezogen deshalb, weil bei der Verpflichtung von Trainer Markus Anfang im vorigen Sommer von einem Zwei-Jahres-Plan gesprochen wurde, wonach es ja im Herbst auch aussah. Dass nach der Superserie in den letzten Monaten doch schon jetzt mehr drin ist – die Möglichkeit muss beim Schopf gepackt werden.

Denn ob es im Kader für die neue Saison wieder solche Glücksfälle wie Ahmet Arslan und Christian Conteh gibt, davon kann man nicht ausgehen. Und ausgerechnet diese beiden sind nur ausgeliehen und dürften bei einem Dresdner Nicht-Aufstieg nach ihren Leistungen weg sein, weil sie selbst Lust auf die höhere Klasse und auch Vereine aus höheren Klassen Lust auf sie haben. In der 2. Bundesliga hätten die Schwarz-Gelben ihrerseits nicht nur aus sportlicher Sicht bessere Karten auf ein Bleiben der beiden Offensiv-Spieler, auch finanziell wären sie schon allein wegen der um ein Vielfaches höheren Fernsehgelder, die man als Zweitligist erhält, besser aufgestellt und in der Lage, Ablösesummen an Kiel und Rotterdam zu zahlen.

Als Drittligist macht die Sondierung des Marktes ohnehin weniger Spaß. Doch neue Leute müssten definitiv geholt werden, denn nicht nur auf Arslan und Conteh dürften der eine oder andere Manager der Konkurrenz ein Auge geworfen haben. Denn trotz aller Verträge, die die Zugänge im Vorjahr in Dresden unterschrieben haben – bei einem lukrativen Angebot sind die kein Grund, um bei Dynamo zu bleiben.


Meistgelesen