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Zwei fantasievolle Frauen auf einer Wellenlänge

Elbtal als Heimat zweier Schriftstellerinnen

Meißen. Das romantische Elbtal besäumt von Weinbergen und geschichtsträchtigen Orten wohin man sieht - Was könnte ein besserer Entstehungsort für den einen oder anderen Bestseller sein? Zwei Meißner Schriftstellerinnen leben diesen Traum. Jetzt haben sie sich getroffen...

Für die beiden Schriftstellerinnen Beate Bocker und Johanna Marthens war das Literaturfest in Meißen quasi der „Zündfunke“. Zumindest ist das größte Lesefest der Region schuld an ihrer Begegnung. Sonst hätten sich die beiden Schriftstellerinnen nie getroffen, obwohl sie nur einige Kilometer voneinander entfernt wohnen.

Johanna ist gebürtige Meißenerin und Beate hat es erst kürzlich in die historische Stadt an der Elbe verschlagen, doch als sie sich bei einer Lesung begegneten, sprang der Funke sofort über. Beide schreiben Liebesromane, allerdings mit unterschiedlichem Schwerpunkt: Johanna verfasst hauptsächlich Erotikthriller und Beate romantische Komödien. Johanna hat einen Magisterabschluss der Universität Berlin in Film- und Fernsehwissenschaften. Nach langjähriger Berufserfahrung bei SAT1 sowie als Ghostwriter und Drehbuchautorin ist sie seit etwa drei Jahren hauptberufliche Schriftstellerin.
Beate ist Diplom-Betriebswirtin und arbeitet als Marketing Leiterin. Sie liebt den Wechsel zwischen dem quirligen Berufsleben und der Stille beim Schreiben, während Johanna das ungestörte Eintauchen in die Welt ihrer Romane besonders schätzt.

Trotz der Unterschiede schreiben beide mit Erfolg: Beate ist eine USA Today Bestseller Autorin, da sie viele Werke in den USA veröffentlicht. Ihr aktueller deutscher Roman heißt „Lieben und lügen lassen“ Johannas Romane sind regelmäßig auf den vorderen Plätzen der Bestsellerlisten bei Amazon zu finden. Der neueste ihrer „Bad Boy“-Romane gehörte im Mai 2016 mehrere Wochen zu den fünf bestverkauften E-Books Amazons.

Da Romane sich selten in Gesellschaft schreiben, sind Autoren häufig Einzelkämpfer. Umso mehr freut es die beiden jetzt, dass sie sich nun regelmäßig zum Gedankenaustausch und Brainstorming treffen können. Aktuell spielen ihre Romane eher in Italien bzw. Australien, doch wer weiß, vielleicht entsteht eines Tages ein echter Meißen-Roman aus dieser Freundschaft.

Bis dahin entwickeln sie ein Konzept für unterhaltsame Lesungen in der Region. „Wir können uns zum Beispiel Cross-Promotions mit regionalen Produkten vorstellen“, sagt Johanna Marthens, und Beate Boeker ergänzt: „Ich bin ganz begeistert von den vielen Initiativen in der Region und denke, dass es schöne Synergieeffekte geben kann, zum Beispiel bei einer Lesung in Kombination mit einer Weinverkostung.“

Spätestens zum nächsten Literaturfest im Juni 2017 sind sie für ihre Leser wieder live zu erleben. Wie inspirierend ihre „neue“ Bekanntschaft künftig sein kann, können die Leser vielleicht bald in ihren neuen Büchern erleben.

(Verena Farrar/pm)

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