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»Paula on Tour« Ankunft in Uruguay

Zeithain. Gabi und Frank Wagner aus Zeithain starten in Uruguay ihr neues Abenteuer: Südamerika! Eine Hürde gilt es noch zu nehmen: Ihr treues Gefährt »Paula« steht noch beim Zoll....

Nach einem unruhigen Flug erreichen wir die Hauptstadt von Argentinien, Buenos Aires. Von hier geht die Fähre nach Montevideo. Ja, aber es geht nicht immer alles glatt...

Ach, was waren wir glücklich, dass wir ein Fährticket in den Händen hielten, das um die Hälfte billiger war. Leider dauerte unsere Freude nicht sehr lang: Auf der Fähre stellten wir fest, dass diese nur bis Colonia del Sacramento fährt. Ja, wer nur die Hälfte bezahlt, bekommt auch nur die Hälfte der Wegstrecke! Also mit samten Gepäck in den Bus umsteigen und noch einmal über zwei Stunden übers Land tingeln.

Aber wir gewinnen der Busfahrt etwas Gutes ab. Wir sehen etwas vom Land, und was wir sehen gefällt uns ausgesprochen gut. Leider kommen wir mit dem Bus auch noch auf der ganz anderen Seite der Stadt an, aber auch das bringt uns nun nicht mehr um. Spät Abends nach 32 Stunden erreichen wir unser Hotel. Ein guter Schlaf ist uns sicher. Wir haben das Wochenende Zeit um uns ein wenig die Altstadt von Montevideo anzuschauen und das tun wir ausgiebig. Alte Kolonialbauten stehen neben neuen Gebäuden. Händlermeilen reihen sich in Hafennähe aneinander. Riesige Kreuzfahrtschiffe stehen hier im Hafen und deren Passagiere überfluten in regelmäßigen Abständen die Stadt. Das treibt die Preise in ungeahnte Höhen. Da kann ein Glas Bier schon mal sechs Euro kosten. Entfernt man sich von dem Trubel, weg vom Hafen, erreichen die Preise wieder ein normales Level. Für Südamerika dennoch sehr hoch und auch teurer als in Deutschland.

An nächsten Morgen, pünktlich 9 Uhr, stehen wir am ersten Büro, von einer langen Liste, die wir abarbeiten müssen, um alle Genehmigungen und Stempel zu bekommen, damit auch »Paula« offiziell einreisen darf. Es öffnet sich aber keine Tür! Die Security teilt uns mit, das Feiertag ist. Den Dreikönigstag gibt es auch in Uruguay - an den hatten wir nicht gedacht. Alle Büros und auch der Hafen haben geschlossen. Wir müssen wieder im Hotel einchecken und noch einen Tag warten.

Einen Tag später, selbe Zeit, selber Ort. Wir starten mit unserem Marathon. Die Büros verteilen sich quer durch die Stadt und den Hafen. Es ist wie immer undurchschaubar. Zwischen Station fünf und sechs liegen die Nerven blank. Wir können den gelben Container Nr. 6, einfach nicht finden. Kreuz und quer laufen wir durch den Hafen. Unbarmherzig brennt die Sonne mit 32 Grad und versengt uns das Hirn.

Viereinhalb Stunden später bekommen wir den Schlüssel. »Paula« steht scheinbar unversehrt auf dem Parkplatz. Unsere Freude ist riesig. Noch zwei Ausfahrtkontrollen und wir verlassen überglücklich den Hafen.

Zwei Stunden später, und einige Dollar ärmer, stehen wir mit Vorräten an Bord am Strand und stoßen mit einem kalten Bier auf unsere »Wiedervereinigung« an. Jetzt kann es endlich losgehen...

Im Überblick

»El Paisito«, das kleine Land wird es oft genannt, dabei ist es eines der stabilsten und wohlhabendsten Länder Lateinamerikas.

Die Staatsform ist die einer präsidentiellen Demokratie mit Grundlage einer (oft geänderten)Verfassung.

Das öffentliche Gesundheitswesen ist auf einem guten Niveau und wie die Schulpflicht (8 Jahre) und der Kindergarten kostenlos.

Die Analphabeten Quote gehört mit zwei Prozent zu den niedrigsten der Welt. 

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Kommentar von Cornelia und Guenter Dirks
Hallo Gabi und Frank, wir haben durch Zufall Euren Artikel gelesen. Ihr habt ja gerade erst Euren Uruguay Urlaub gestartet. Super ! Auch die Fotos. Wir leben seit einem Jahr in Uruguay. Wir haben ein deutsches Restaurant - Gasthaus - in Atlantida und seit Anfang 2020 auch einen Platz fuer Overlander auf unserem Grundstueck in Cerros Azules. Klickt doch mal auf unsere website www.campo-aleman.com, Wuerde mich freuen, wenn wir uns kennen lernen wuerden. Vielleicht koennen wir Euch ja auch ein paar nuetzliche Tipps fuer Eure Reise mit Paula geben. Auf jedenfall alles Gute und einen fantastischen Urlaub hier in Suedamerika, Cornelia

Erster Todesfall in Dahme-Spreewald bestätigt

Dahme-Spreewald. Das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald bestätigt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Landkreis. Ein 81 Jahre alter Mann ist am Mittwoch, 01. April 2020, im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen verstorben. Der Covid-19-Erkankte war seit Längerem intensivmedizinisch behandelt worden und hatte schwere Vorerkrankungen. Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge: „Wir sind tief betroffen, dass die Pandemie nun auch in unserem Landkreis ein erstes Todesopfer gefordert hat. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen. Im Landratsamt und unserem Krisenstab sind wir weiter in höchster Alarmbereitschaft und versuchen alles zu tun, um unsere medizinischen Einrichtungen bestmöglich zu unterstützen“. Der Krisenstab des Landkreises Dahme-Spreewald hat sich gestern zuvorderst mit der tagesaktuellen Gesundheitslage hinsichtlich der Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 befasst. Vom Labor bestätigt wurden insgesamt 99 positive Fälle der Corona-Infektion im Kreisgebiet: in Königs Wusterhausen (31), Lübben (14), Zeuthen (14), Mittenwalde (9), Schönefeld (6), Wildau (6), Gemeinde Heidesee (6), Amt Schenkenländchen (5), Amt Unterspreewald (4), Eichwalde (1), Gemeinde Heideblick (1), Gemeinde Märkische Heide (1) und Gemeinde Schulzendorf (1). Acht der nachgewiesenen Covid-19-Erkrankten sind zwischenzeitlich genesen. Momentan befinden sich ebenfalls acht Personen in stationärer Behandlung, die übrigen in häuslicher Isolation. Derzeit sind 293 Quarantänen verhängt und 261 als Verdachtsfall eingestufte Personen warten auf ein Testergebnis. Kontaktbeschränkungen verlängert Schwerpunkthema, neben dem Beschaffungsmanagement von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für medizinische Bedarfe im Landkreis, war in der gestrigen Krisenstabssitzung auch die landesweite Verlängerung der umfangreichen Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Seit dem 23. März 2020 gilt in Brandenburg die neue „SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung“ bereits. Grundsätzlich ist damit jeder im öffentlichen Raum verpflichtet, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Die Kontaktbeschränkungen sind nun durch die Landesregierung nochmals bis zum 19. April 2020 verlängert worden. Zur Durchsetzung dieser Festlegungen ist ein Bußgeldkatalog erlassen worden. Dieser sieht Strafen für wiederholte Verstöße gegen die Regeln von bis zu 25.000 Euro vor. Die Kreisverwaltungsspitze wird sich an diesem Freitag im Rahmen einer Sonderberatung mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren der Dahme-Spreewald-Kommunen zu den Möglichkeiten des Vollzugs von Bußgeldbescheiden im Rahmen der Kontrollen durch die örtlichen Ordnungsämter final abstimmen. „Grundsätzlich beweist die jüngste Lageentwicklung rund um das lebensbedrohliche Coronavirus an sich die Notwendigkeit der verlängerten Kontaktbeschränkungen. Wir erwarten daher, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner strikt an Festlegungen der Eindämmungsverordnung halten. Bei Verstößen wird von der Bußgeldverhängung auch reger Gebrauch gemacht“, sagt Dahme-Spreewalds Gesundheitsdezernent Carsten Saß. Informationen für Bürger und Unternehmer Aktuelle Informationen für Bürger zur neuartigen Coronavirus-Thematik gibt es im Internetauftritt des Landkreises Dahme-Spreewald unter www.dahme-spreewald.info/de/coronavirus . Der Landkreis Dahme-Spreewald hat weiterhin ein Bürgertelefon eingerichtet, das täglich von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 26-2146 zu erreichen ist. Relevante Informationen zu Unterstützungsangeboten für Betriebe im Landkreis hat Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald (WFG) auf ihrer Homepage www.wfg-lds.de zusammengestellt. Für grundlegende Fragen steht den Unternehmern das Team der WFG telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 5238-0 zur Verfügung. Für Gefahrenmeldungen zur Corona-Lage ist auch die kostenfreie KATWARN-App zu nutzen, weitere Infos zum Download sind auf der Internetseite www.katwarn.de abrufbar.Das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald bestätigt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Landkreis. Ein 81 Jahre alter Mann ist am Mittwoch, 01. April 2020, im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen…

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