Jannis Simons/mlh

»Hoyerswerda kann eine Führungsrolle übernehmen«

Hoyerswerda. Torsten Ruban-Zeh ist erst seit Ende 2020 Oberbürgermeister von Hoyerswerda. Die Stadt mit fünf Ortsteilen kann auf eine über 750-jährige Geschichte zurückblicken und will durch den Strukturwandel wieder eine Führungsrolle in der Region einnehmen.

Hoyerswerda liegt im Herzen der Lausitz und engagiert sich in der Lausitzrunde. Die Lausitzrunde ist ein kommunales Bündnis, das sich als Bindeglied zwischen den Menschen vor Ort und allen Akteuren im Strukturwandel sieht.

»Die kommunalen Interessen gehen neben den großen Leuchtturmprojekten gerne mal etwas unter, deshalb ist die Lausitzrunde so wichtig«, meint Torsten Ruban-Zeh. »Die Kommunen blieben ohne dieses Bündnis auf der Strecke. Das darf nicht passieren«, ist sich Ruban-Zeh sicher.


Der gebürtige Dresdner war ein echter Weltenbummler. 18 Mal zog er in seinem Leben um und lebte berufsbedingt einige Jahre in Russland. 2011 ist er nach Deutschland zurückgekehrt und in Hoyerswerda sesshaft geworden. »Die Stadt ist mir wirklich ans Herz gewachsen«, sagt Ruban-Zeh, der heute mit seiner russischen Frau und seiner sechsköpfigen Familie hier lebt.

Im Strukturwandel sieht der Hoyerswerdaer Oberbürgermeister nur Chancen. »Diese Chancen können wir nutzen, wenn die Lausitz gemeinsam als Region agiert.« So könne sich die Lausitz zu einem attraktiven Standort der Zukunft für Menschen aller Altersstrukturen und vor allem für junge Familien entwickeln, ist er überzeugt. Dafür sollen auch in Hoyerswerda neue Unternehmen angesiedelt und die Stadt zu einem Wissenschaftsstandort mit neuen Studienplätzen weiterentwickelt werden.

Damit dies möglich sein wird, müsse sich die infrastrukturelle Anbindung von Hoyerswerda verbessern, meint der Oberbürgermeister. Die B97 nach Dresden soll ausgebaut werden und eine neue S-Bahn-Strecke mit Anbindung in die Landeshauptstadt und an den Brandenburger Raum entstehen. Diese Strecke könne künftig auch eine wichtige Rolle bei der Versorgung mit Fernwärme spielen, was bislang noch durch das Kraftwerk Schwarze Pumpe geschieht.

Torsten Ruban-Zeh ist optimistisch: »Hoyerswerda kann wieder eine Führungsrolle übernehmen, die für die umliegenden Gemeinden und für die gesamte Region für einen erfolgreichen Strukturwandel kämpft.«


Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Sachsenderby in Crimmitschau

Dresden. Die Dresdner Eislöwen reisen heute zum Sachsenderby nach Crimmitschau. Gespielt wird 20 Uhr vor leeren Rängen. Die Personallage bei den Eislöwen scheint sich vor dem Derby zumindest etwas zu entspannen. Vladislav Filin und Adam Kiedewicz könnten in Crimmitschau wieder im Dresdner Kader stehen, dazu steht Kristian Hufsky vor seinem vierten Saisoneinsatz im Eislöwen-Tor. Kristian Hufsky, Torhüter Dresdner Eislöwen: „Ich bereite mich auf das Spiel in Crimmitschau genauso vor, wie auf jedes andere Spiel. Als Torhüter musst du immer bereit sein zu spielen. Ich werde also definitiv bereit sein. Das erste Spiel gegen Crimmitschau war knapp, ich denke auch dieses Derby wird eng werden. Sie hatten eine längere Pause zuletzt und werden heiß sein.“ Aufgrund von Coronafällen haben die Eispiraten mittlerweile vier Spiele Rückstand auf die Eislöwen. Erst seit einer Woche spielen die Westsachsen wieder und konnten am Sonntag einen klaren 4:1-Heimsieg gegen Selb feiern. Daran werden die Crimmitschau anknüpfen wollen. Die Eislöwen wollen das natürlich verhindern. Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es ist ein Derby, ob mit oder ohne Zuschauern und das wollen wir gewinnen. Ich habe das Spiel gegen Selb gesehen. Sie sind eine sehr gute Mannschaft, die sehr aggressiv spielt. Wir müssen unseren Job machen, um das Spiel gewinnen zu können.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Die Dresdner Eislöwen reisen heute zum Sachsenderby nach Crimmitschau. Gespielt wird 20 Uhr vor leeren Rängen. Die Personallage bei den Eislöwen scheint sich vor dem Derby…

weiterlesen