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Nie in so einem lauten Stadion gespielt

Dresden. Das Interview der Woche mit dem Stürmer der SG Dynamo Dresden, Dennis Borkowski

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Dennis Borkowski - Stürmer der SGD

Dennis Borkowski - Stürmer der SGD

Foto: PR / SG Dynamo Dresden / Dennis Hetzschold

Er kam, sah und traf sogar doppelt: Der gebürtige Riesaer Dennis Borkowski (20) - ausgeliehen von RB Leipzig - gehörte zu den besten Dynamos bei der 3:4-Niederlage gegen 1860 München.

 

Zwei Tore, aber keine Punkte - überwiegt der Frust?

Natürlich, am Ende steht dieses negative Ergebnis. Wir haben nach unserem Tor das vierte der Münchner viel zu schnell bekommen. Wir waren in dem Moment voller Euphorie und heiß, das Ding noch zu kippen. Und dann dieses Gegentor! Das war am Ende der Knackpunkt. Trotzdem lässt sich darauf aufbauen, sowohl auf die mannschaftliche Leistung als auch auf meine. Zwei Tore in so einem Spiel gegen so einen namhaften und starken Gegner, das gibt mir schon Selbstvertrauen und Zuversicht für die kommenden Partien.

 

Woran hat es gelegen - an der Chancen-Verwertung vorn oder der Defensiv-Leistung?

Klar, wir hätten vor der Pause Tore machen müssen, hatten genug Chancen. Nach dem 0:2 hat die Mannschaft nicht aufgegeben, was meiner Meinung nach auch ein wichtiges Zeichen ist. Vier Gegentore sprechen nicht nur gegen unsere Abwehr, wir haben da als Team nicht gut ausgesehen. Sowohl im Vorwärts- als auch im Rückwärtsgang sind zu viele individuelle Fehler passiert. Die müssen wir analysieren und aufarbeiten.

 

Ein Wort zu den Fans, die ja die Mannschaft trotz Rückstand immer unterstützt haben.

Ich hatte schon beim Einlaufen Gänsehaut, die Kulisse war Wahnsinn. Wir wurden gepusht, vor allem in der Schlussphase, fast hätte es ja zu einem Unentschieden gereicht. Ich muss ehrlich zugeben: Ich habe noch nie in so einem lauten Stadion gespielt. Ich habe es genossen und freue mich schon aufs nächste Mal. Ich hoffe, dass wir die Fans dann belohnen können.

 

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