Ladendieb gefasst - Beschleunigtes Verfahren beantragt

Görlitz. Mitarbeiter eines Supermarktes an der Nieskyer Straße in Görlitz stellten am Dienstagabend einen Ladendieb auf frischer Tat und übergaben ihn an die Polizisten des örtlichen Reviers. Der slowakische Täter hatte Waren im Wert von über 300 Euro geklaut, als er beim Verlassen des Kassenbereiches gestellt wurde. Alkoholische Getränke und Drogerieartikel versteckte er in seinen Taschen, als die Beamten den 47-Jährigen kontrollierten. Die Handschellen klickten und die Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest.   In seinem Auto, das vor dem Markt stand, fanden die Ordnungshüter weiteres Diebesgut. Der Langfinger hatte in seinem Skoda zwei Küchenmaschinen deponiert, für die er keinen Eigentumsnachweis vorlegen konnte. Die Geräte hatten einen Wert von zirka 500 Euro. Bei der Überprüfung der Personalien des Diebes kam zudem ans Tageslicht, dass der Mann bereits am 6. November wegen drei ähnlicher Ladendiebstähle angezeigt worden war. An dem Tag hatte er Waren im Wert von rund 1000 Euro gestohlen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz erfolgte am Donnerstag der Haftantrag beim zuständigen Richter. Im Rahmen eines beschleunigten Strafverfahrens muss der 47-Jährige sich wegen des Verdachtes des gewerbsmäßigen Diebstahls verantworten. Um Langfinger besser dingfest machen zu können, wurden im August in der Görlitzer Altstadt installiert. Die sollen nicht nur abschreckend wirken, sondern auch bei der Aufklärung von Straftaten helfen. Allerdings klapp letzteres noch nicht, wie aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken hervorgeht.Mitarbeiter eines Supermarktes an der Nieskyer Straße in Görlitz stellten am Dienstagabend einen Ladendieb auf frischer Tat und übergaben ihn an die Polizisten des örtlichen Reviers. Der slowakische Täter hatte Waren im Wert von über 300 Euro…

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"Teddy-Bear-Toss" im Fuchsbau

Weißwasser/O.L.. Füchse-Fans und alle Zuschauer, die am 17. November zum ersten Heimspiel nach der Deutschland-Cup Pause in die weeEisArena kommen, können wieder Kuscheltiere für einen guten Zweck mitbringen. Zum Spiel gegen die Bayreuth Tigers findet der sogenannte „Teddy-Bear-Toss“ statt. Was in Nordamerika seit vielen Jahren eine feste Tradition ist, etabliert sich auch in Deutschland mehr und mehr. Bereits in den vergangenen Jahren wurden zu diesem speziellen Anlass zahlreiche Kuscheltiere auf das Eis geworfen und an gemeinnützige Vereine gespendet. Ob die Teddys diesmal nach dem ersten Tor auf das Eis fliegen, wie es traditionell in Nordamerika üblich ist, oder erst, wie in den vergangenen Jahren, nach der letzten Sirene, ist noch offen. In diesem Fall gibt der Stadionsprecher dann nach der Schlusssirene das Startsignal mit einem entsprechenden Aufruf. Ob nun nach dem ersten Tor oder erst nach der Schlusssirene, in jedem Fall werden Nachwuchsspieler des ESW die Kuscheltiere dann einsammeln. Das geschieht mit Hilfe der AGIP-Service Station Weißwasser, die auch in diesem Jahr wieder Schneeschieber sponsert, und der Niederschlesischen Entsorgungsgesellschaft NEG, die sich um den Transport zu den Werkstätten der Lebenshilfe kümmert. Dort werden die Teddys gewaschen und für den Weitertransport vorbereitet. (pm)Füchse-Fans und alle Zuschauer, die am 17. November zum ersten Heimspiel nach der Deutschland-Cup Pause in die weeEisArena kommen, können wieder Kuscheltiere für…

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„WaldMeister“

Zittau. Klimawandel, Trockenheit, Borkenkäferbefall, Waldumbau und nachhaltige Waldbewirtschaftung sind aktuelle Schlagwörter in den Medien. Aber was genau geschieht in unseren Wäldern? Wie ist die tatsächliche Lage in Sachsen, im Landkreis Görlitz und im Zittauer Stadtwald? Und welche Perspektiven gibt es um auch zukünftig eine nachhaltige Waldbewirtschaftung zu gewährleisten und zu gestalten?Diese Fragen und vieles mehr möchten wir mit Ihnen und den Experten vom Sächsischen Landesamt für Umwelt und Geologie, vom Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft sowie vom Forstbetrieb Zittau erörtern und diskutieren. Sein Sie dazu ganz herzlich eingeladen und freuen Sie sich außerdem auf die Vorstellung eines Schülerprojektes zum Bäumepflanzen, einen Workshop für Pädagogen der das Ökosystem Wald für die Arbeit mit Kindern und Grundschülern veranschaulicht, eine Ausstellung, eine Fotoausstellung über regionale Waldschönheiten und Waldschäden sowie auf den Film „Das Grüne Wunder – Unser Wald“, der uns mit spektakulären Aufnahmen die Schönheiten unserer Wälder vor Augen führt, die wir sonst wohl kaum wahrnehmen. Selbst aktive werden können Sie darüber hinaus am 16. November bei der Eichensaht im Zittauer Stadtwald. Los geht’s 9 Uhr, im Kurort Oybin, an der Töpferei (Bushaltestelle Oybin Talweg). Bitte melden Sie sich dazu als eine*r von 30 Teilnehmenden unter forstamt@zittau.de an – danke sehr. Ganz herzlich gedankt sei an dieser Stelle bereits allen beteiligten Akteur*innen und Unterstützer*innen, die den waldmeisterlichen Tag der Umwelt 2019 - ein Gemeinschaftsprojekt von Hochschule Zittau/Görlitz und Stadtverwaltung Zittau - ermöglichen! Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Den Programmflyer, weitere Informationen und mögliche Änderungen entnehmen Sie bitte der Homepage: www.hszg.de/tdu. Als Ansprechpartner steht Ihnen Herr Eric Schön per E-Mail: e.schoen@hszg.de gerne zur Verfügung. Klimawandel, Trockenheit, Borkenkäferbefall, Waldumbau und nachhaltige Waldbewirtschaftung sind aktuelle Schlagwörter in den Medien. Aber was genau geschieht in unseren Wäldern? Wie ist die tatsächliche Lage in Sachsen, im Landkreis Görlitz und im…

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Kino Görlitz zeigt „Wir sind Juden aus Breslau“

Görlitz. Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich, und auch in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt. 14 Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt des Films „Wir sind Juden aus Breslau - Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933“. Sie erinnern nicht nur an vergangene jüdische Lebenswelten in Breslau. Ihre späteren Erfahrungen veranschaulichen ein facettenreiches Generationenporträt. Einige von ihnen nehmen sogar den Weg in die frühere Heimat auf sich, reisen ins heutige Wroclaw, wo sie einer deutsch-polnischen Jugendgruppe begegnen. Eine der Protagonistinnen, Anita Lasker Wallfisch, hielt im vergangenen Jahr im Deutschen Bundestag die Rede bei der Holocaust-Gedenkfeier und wurde gerade mit dem Deutschen Nationalpreis geehrt. Gerade in Zeiten des zunehmenden Antisemitismus schlägt der Film eine emotionale Brücke von der Vergangenheit in eine von uns allen verantwortlich zu gestaltende Zukunft. In einer Sondervorführung läuft der Kinodokumentarfilm „Wir sind Juden aus Breslau“ von von Karin Kaper und Dirk Szuszies am 11. November um 18 Uhr im Filmpalast Görlitz. Zur Vorführung gehört auch eine Einführung durch den Regisseur Dirk Szuszies und ein anschließendes Filmgespräch. Außerdem gibt es am 12. November eine zusätzliche Vorführung für Schulklassen. Weitere Infos gibt’s auf www.judenausbreslaufilm.de Pressestimmen zum Film: Peter von Becker, Tagesspiegel Ein filmisches Denkmal, erschütternd und erhellend. Um das Aufeinandertreffen der letzten Zeugen mit den Mädchen und Jungen von heute ziehen die Filmemacher Kaper und Szuszies ihre behutsamen Kreise: von Breslau einst und jetzt, von Orten der Emigration mit Szenen auch aus Israel, den USA oder Frankreich, im Wechsel zwischen historischen und aktuellen Aufnahmen, Einzelinterviews, Dialogen mit den Jugendlichen und erstaunlichen Begegnungen. Wilfried Hippen, TAZ Nord Mit der Veränderung des politischen Klimas in Polen hat der Antisemitismus dort neuen Auftrieb bekommen, und indem sie auch davon in ihrem Film erzählen, geben die Filmemacher ihm noch mehr Tiefe und Dringlichkeit. Eva-Elisabeth Fischer, Süddeutsche Zeitung Zeugnis gegen die Unverbesserlichen. Es wird alles gesagt. Geschont wird niemand. Und das ist gut so. Björn Schneider, Spielfilm.de "Wir sind Juden aus Breslau" ist ein Kaleidoskop an ergreifenden, sprachlos machenden Einzel- und Familienschicksalen, die der Film klug, mitreißend und zu keiner Sekunde langatmig, miteinander verwebt. Dorothee Tackmann, Programmkino.de In vierzehn Lebensläufen entsteht eine Reise um die halbe Welt. Eine bewegende, perspektivenreiche Dokumentation. Dieses Zusammentreffen der Zeitzeugen ist einmalig. Der Film nimmt einen gefangen. Knut Elsterman, Radio Eins Ein sehr empfehlenswerter Film. Unter den eindringlichen Zeitzeugen finden sich Prominente wie der kürzlich verstorbene Fritz Stern und die Cellistin Anita Lasker-Wallfisch, aber auch Unbekannte, deren Geschichten niemals erzählt wurden. Allen gemeinsam aber ist der unbedingte Wille, bis zum letzten Atemzug gegen das Vergessen anzukämpfen. Anna Stemmler, Indiekritiken Der Film gestaltet seine Porträts derart, daß - ohne Schmälerung des Erlittenen - keine passiven Opfer vorgeführt werden. Vielmehr entsteht eine nachdrückliche Konfrontation mit überaus lebendigen Persönlichkeiten. So wird die bekannte Geschichte individuell und achtsam neu erzählt, vielleicht eine Voraussetzung für das Erinnern auch durch zukünftige Generationen. Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden…

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