Auf 20.000 Kilometern durch Westaustralien

Zittau. Wer nach 16 Flugstunden in Darwin landet hat viel vor sich: fast acht Millionen Quadratkilometer Australien. Ein Land, ein Kontinent ein Mythos. Für Katrin und Henno Drecoll auch ein ganzes Fotografen-Leben. Die oft sehr weit voneinander entfernten Sehenswürdigkeiten machen das Reisen nicht immer leicht, dieses „große“ Problem im kleinsten Kontinent lässt oft präzis geplante Reiserouten schnell ins Wanken bringen. Die Drecolls kennen sich in Australien bestens aus, sie genießen seit 25 Jahren die entspannte lockere Ellenbogenfreiheit in ihrer zweiten Heimat. In ihren Bildbänden, Kalendern und in den Vorträgen berichten sie immer persönlich und leidenschaftlich. Insgesamt vier Jahre verbrachten sie nun schon dort, stets mit Arbeiten an ihren Fotodokumentationen. Sie umrundeten den Kontinent schon drei Mal und hatten sogar die Schule für ihre Kinder sechs Monate mit dabei. Der neue live Vortrag zeigt weitgehend unbekannte Seiten. Die Reise geht in einem 33 Jahre alten Geländewagen von Darwin nach Perth. Das sind direkt zwar „nur“ 4.000 Kilometer, doch mit allen Abstechern entstand Drecolls neuer 20.000-Kilometer-Roadmovie. Am 20. Oktober berichten Katrin und Henno Drecoll in der Aula Zittau (Hochwaldstraße 21 a) von ihrer Reise durch Westaustralien. Los geht’s 20 Uhr.Wer nach 16 Flugstunden in Darwin landet hat viel vor sich: fast acht Millionen Quadratkilometer Australien. Ein Land, ein Kontinent ein Mythos. Für Katrin und Henno Drecoll auch ein ganzes Fotografen-Leben. Die oft sehr weit voneinander entfernten…

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Tote nach Kollision auf B156 - Zeugen gesucht

Boxberg. Am Dienstagnachmittag hat sich auf der B 156 zwischen dem Abzweig Boxberg und Weißwasser ein tragischer Verkehrsunfall ereignet. Gegen 14.50 Uhr waren auf gerader Strecke zwei Autos zusammengestoßen. Die beiden Fahrer überlebten die Kollision nicht, die übrigen vier Insassen wurden schwer verletzt. Wie der Unfall geschah, ist noch nicht geklärt. Beide Pkw waren sich auf der gut ausgebauten Bundesstraße entgegengekommen und mit der jeweils linken Fahrzeugfront miteinander kollidiert. Bei Eintreffen der Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte konnte keiner der Unfallbeteiligten zur Sache befragt werden. Ihre medizinische Versorgung hatte Vorrang. Beteiligt war ein silberner Kia Picanto mit Kamenzer Kennzeichen. Das Auto war von Weißwasser in Richtung Kraftwerk Boxberg unterwegs. Im Inneren saßen vier Personen. Der 75-jährige Fahrer wurde bei dem Zusammenstoß in dem nahezu vollständig zerstörten Chassis eingeklemmt. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Sein 29-jähriger Beifahrer, eine 28-jährige Insassin sowie die 74-jährige Ehefrau erlitten schwere Verletzungen. Sie kamen zur Versorgung in umliegende Krankenhäuser. Bei dem anderen beteiligten Fahrzeug handelte es sich um einen schwarzen Audi A4. Am Steuer der Limousine mit Bautzener Kennzeichen saß ein 66-jähriger Mann. Er verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Seine 72-jährige Ehefrau überlebte die Kollision schwer verletzt. Die Besatzungen von vier Rettungswagen, drei Rettungshubschraubern und einem zusätzlichen Notarzt kümmerten sich um die medizinische Versorgung der Verletzten. Die Freiwilligen Wehren aus Kringelsdorf, Nochten, Bärwalde, Reichwalde, Boxberg, Klitten und Weißwasser sowie die Werkfeuerwehr des nahen Kraftwerks waren mit rund 50 Kameraden vor Ort im Einsatz. Sie retteten die Fahrzeuginsassen, bargen den Leichnam des vor Ort verstorbenen Fahrers und unterstützten bei der Bergung der Pkw. Die Bundesstraße blieb zur Unfallaufnahme und Bergung bis in die Abendstunden voll gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr um. Ein zusätzlicher Gutachter führte vor Ort seine Untersuchungen zur beweissicheren Dokumentation. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion hat die Ermittlungen zum Hergang der Kollision aufgenommen und sucht Zeugen. Die Bundesstraße war auf dem betroffenen Streckenabschnitt zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes rege befahren. Wahrscheinlich haben andere Verkehrsteilnehmer den Unfall gesehen oder können Angaben zur Fahrweise der beiden Autos machen. Auf diese Informationen sind die Ermittler nun dringend angewiesen, um den Sachverhalt aufklären zu können. Sachdienliche Hinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion unter der Rufnummer 03591 3670 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Aktualisierung: Dritte Unfallbeteiligte verstorben Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der B 156 bei Boxberg am Dienstagnachmittag hat sich Anzahl der Todesopfer mittlerweile auf drei erhöht. Das teilte die Polizei am 19. September mit. Eine 74-jährige Insassin des Kia Picanto erlag in der Nacht zu Mittwoch in einem Klinikum ihren schweren Verletzungen. Sie war von der Feuerwehr befreit und mit einem Rettungshubschrauber ausgeflogen worden. Die Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes der Polizeidirektion zur Klärung des Unfallhergangs dauern an. Am Dienstagnachmittag hat sich auf der B 156 zwischen dem Abzweig Boxberg und Weißwasser ein tragischer Verkehrsunfall ereignet. Gegen 14.50 Uhr waren auf gerader Strecke zwei Autos zusammengestoßen. Die beiden Fahrer überlebten die Kollision nicht,…

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Pandanachwuchs im Görlitzer Tierpark

Görlitz. Mit dem sprichwörtlichen südländischen Charme hat der französischstämmige Pandamann Metok nicht nur Pandadame Nima beeindruckt. Auch Nimas Tochter Upendra konnte sich den Avancen des erst im vergangenen September im Görlitzer Tierpark eingezogenen Pandamannes nicht entziehen. Zeitgleich brachten beide Pandadamen insgesamt drei Welpen zur Welt. Upendra zieht ihre zwei allerdings nicht in Görlitz auf. Der für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für Rote Pandas verantwortliche Koordinator empfahl Aachen als neue Bleibe und so zog Upendra im Frühjahr an die Niederländische Grenze. Die Freude über den ungeplanten doppelten Nachwuchs dort war riesig. Bei der sommerlichen Hitze hatte Nima in diesem Jahr einiges zu tun, um ihr Einzelkind, Sohn Sanju, kühl zu halten. Je nach Sonneneinstrahlung schleppte Nima ihn von einer Wurfhöhle in die nächste. Die regelmäßige Beregnung sorgte für Kühlung durch Verdunstung. Damit unterstützten die Tierpfleger die Temperaturregulation um die Höhle. Mit Erfolg. Sanju ist wohlauf und entwickelt sich prächtig, seine zwei Halbgeschwister, bzw. Vettern übrigens ebenfalls. Ein wichtiger Beitrag für den Erhalt dieser bedrohten Tierart. Mit seinen fast drei Monaten folgt Sanju nun ab und zu schon seiner Mutter durch die großzügige Anlage. Die meiste Zeit verbringt er allerdings noch in der Wurfhöhle. Eine dort installierte Live Cam überträgt 24 Stunden am Tag tolle Bilder. So kann sich jeder Rote Panda Fan über die Website des Tierparks das kleine Raubtier direkt ins eigene Wohnzimmer holen. Mit dem sprichwörtlichen südländischen Charme hat der französischstämmige Pandamann Metok nicht nur Pandadame Nima beeindruckt. Auch Nimas Tochter Upendra konnte sich den Avancen des erst im vergangenen September im Görlitzer Tierpark eingezogenen…

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