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Dritte Spätschicht startet am 9. Juli

Firmen laden wieder zu Blicken "hinter die Kulissen" ein

Am Freitag, 9. Juli, öffnen Wirtschaftsunternehmen sowie soziale Einrichtungen in Bischofswerda und Umgebung wieder Türen und Tore für interessierte Besucher. Ab sofort kann sich für die vier Entdeckertouren in jeweils bis zu drei Unternehmen angemeldet werden.

Neben Unternehmen der ersten Spätschicht, unter anderem der Fiedler Maschinenbau GmbH aus Putzkau oder den Unternehmen SchoPlast und SchoForm, gibt es dieses Jahr weitere »Wiederholungstäter« wie die Bistra Bau GmbH. Der Putzkauer Bau-Spezialist zeigt sich wie zwei weitere letztjährige Neulinge vom Konzept der Veranstaltung überzeugt und lädt wieder zum Blick hinter die Kulissen ein. Die Unternehmen nutzen die dargebotene Bühne der Spätschicht, um sich zu präsentieren und um zukünftige Mitarbeiter zu werben. Als Wiedereinsteiger nach einem Jahr Pause öffnet die GW German Windows Dresden Holz GmbH in Rammenau sicherlich nicht nur alle Türen für Besucher. »Mit der einmaligen Sozial- und Pflegeroute tragen wir auch dieses Jahr dem Umstand Rechnung, dass diese Branche größter Arbeitgeber in Bischofswerda ist«, führt Wirtschaftsförderer Manuel Saring aus. Neben der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V. Bischofswerda und dem Bildungszentrum Lausitz des Bildungswerkes der Sächsischen Wirtschaft stellt sich aller Voraussicht nach die Krankenkasse IKK classic vor.

Anmeldungen für die Spätschichttouren, die um 16 Uhr vom Altmarkt aus starten, sind bis 6. Juli an spaetschicht@bischofswerda.de möglich. Bitte Kontaktdaten aller Teilnehmer und Wunschroute (+ Alternative) angeben.

Tour 1: Schoplast Plastic, SchoForm, B & W Handelsgesellschaft

Tour 2: Lebenshilfe, Bildungszentrum Lausitz, IKK

Tour 3: GW German Windows Dresden Holz, Fiedler Maschinenbau, Bistra Bau

Tour 4: Telemedia, Roth Umwelttechnik, Schiebocker Fleischverarbeitung

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Glaubitz und Bärnsdorf mit Hilfe von oben

Glaubitz. Die Feuerwehren in Glaubitz und Bärnsorf haben kürzlich eine neue technische Ausstattung übernommen. Künftig können die Kameraden der Wehren auch Drohnen für die Klärung des Einsatzgeschehens aus der Luft einsetzen. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Radeburgs Bürgermeisterin Michaela Ritter, des Glaubitzer Bürgermeisters Lutz Thiemig sowie Kameraden der Feuerwehr Glaubitz in Bärnsdorf statt. Bei den technischen Daten ist die neue Drohne selbstredend moderner. Sie fliegt länger und weiter und kann auch bei Regen zum Einsatz kommen. Auch die eingebauten Kameras liefern weitaus bessere Bilder, wovon sich die Kameraden bei Testflügen überzeugen konnten. Einzig bei der Geschwindigkeit von rund 55 km/h nehmen sich beide Modelle nichts. Die Freude über die jeweils neue Drohne war gleichwohl bei den Kameraden der beiden Feuerwehren zu spüren, die das Treffen zum weiteren Erfahrungsaustausch nutzten. Drohnen an zwei Standorten im Landkreis bieten nicht nur die Sicherheit einer Rückfallebene, sondern da sie geografisch gut über den Landkreis verteilt sind auch schnellere Einsatzmöglichkeiten. Grundlage für die örtliche Zuordnung ist die Einhaltung der Hilfeleistungsfrist. Die Stationierung basiert auf dem Drohnenkonzept des Landkreises. So wird die in Bärnsdorf stationierte Drohne vorrangig für das Gebiet, das in etwa dem Altlandkreis Meißen entspricht, eingesetzt. Die Drohne in Glaubitz bedient vorrangig das Gebiet des Altlandkreises Riesa-Großenhain. Mit dem Einsatz von Drohnen zur Unterstützung der Feuerwehren hat sich der Landkreis Meißen seit 2016 beschäftigt, die erste Drohne wurde 2019 angeschafft. Mittlerweile sind mehr als 20 Kameraden in Bärnsdorf und Glaubitz für den Flug einer Drohne ausgebildet. 2020 waren über 60 Einsätze für die Drohnen zu verzeichnen, bei ganz unterschiedlichen Problemlagen – bei Waldbränden wie bei Gebäudebränden.Die Feuerwehren in Glaubitz und Bärnsorf haben kürzlich eine neue technische Ausstattung übernommen. Künftig können die Kameraden der Wehren auch Drohnen für die Klärung des Einsatzgeschehens aus der Luft einsetzen. Die Übergabe erfolgte im Beisein…

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