Die Bimmelguste - Das stille Ende einer Schmalspurbahn

Die WochenKurier-Kolumne von Dr. Peter Lewandrowski

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Decided Learning Critical Thinking to get your dissertation done online? Cheap christmas wrapping paper uk You have found it! A thesis or dissertation is a Die Lübben-Cottbuser Kreisbahnen

Die Geschichte der kleinen Bahn ist schnell erzählt. Die aufstrebende Textilstadt sowie die Fabrikanten und Großgrundbesitzer der Niederlausitz wollten die Transportlücke zwischen Goyatz, das von Berlin aus auf dem Wasserweg erreichbar war, und Cottbus schließen. Zwischen 1846 und 1879 übernahm die Cottbus-Schwielochsee-Pferdeeisenbahn diese Aufgabe. Nach der Fertigstellung der Eisenbahnstrecken Berlin - Görlitz und Halle - Guben verlagerten sich die Warenströme. Das Bedürfnis nach einer Verbindung von Cottbus nach Lübben über Burg blieb jedoch. Mit Geld und Flächen des Kreises Lübben und der kreisfreien Stadt Cottbus wurde alsdann der Bau der Lübben-Cottbuser Kreisbahnen in Angriff genommen. Mit für heutige Verhältnisse geradezu atemberaubendem Tempo entstanden die Trassen, Bahnhöfe, Brücken und Signalanlagen. Vom Abschluss des Vertrages über den Bau und Betrieb im Dezember 1896 bis zur Abnahmefahrt der Teilstrecke Cottbus - Burg im Mai 1899 vergingen ganze 29 Monate. Die Rotbauchunke konnte den Bau damals nicht aufhalten. Archäologische Untersuchungen beim Durchstich des Burger Schlossberges gab es schon. Mittelpunkt der Schmalspurbahn war Straupitz. Von hier ging es weiter nach Lieberose, Goyatz oder Lübben. Seit 1924 Spreewaldbahn genannt, beförderte die Bimmelguste sieben Jahrzehnte Menschen und Güter. Noch 1968 wurden pro Tag über 1?000 Fahrkarten verkauft. Eine Besonderheit der Spreewaldbahn waren gemischte Züge für den Güter- und Personenverkehr. Die Lokomotiven kamen alle von der Fabrik Hohenzollern in Düsseldorf. Sie trugen die Namen der von der Bahn verbundenen Spreewaldorte. Die Tenderlokomotive  99 5703 »Lübben« ist heute im Spreewaldmuseum Lübbenau zu bestaunen. Zu den Spezialitäten der Bahn gehörten die Marktwagen und ab 1934 der »Fliegende Spreewälder«.

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In den Fünfzigern und Sechzigern war das Erdöl vergleichsweise preisgünstig. Da die Verkehrseinnahmen der Spreewaldbahn nur 20 % der Betriebskosten deckten, lag die Umstellung auf Busse nahe. Der Ministerrat beschloss deshalb 1964 die Stilllegung aller Schmalspurbahnen in der DDR bis 1975. Schon ab 1967 wurden bei uns Teilstrecken eingestellt. Mitte der Siebziger änderte sich mit der Nahostkrise und der Verknappung des sowjetischen Erdöls die Situation. Für die Spreewaldbahn kam das aber zu spät. Sie dampfte am 3. Januar 1970, vor 50 Jahren, zu ihrer letzten Fahrt. Das Ende der Bahn kam still. Eine offizielle Feierlichkeit fand nicht statt. In den zwei Wochen vor und nach der Betriebsstilllegung gab es in der Lausitzer Rundschau einen einzigen Beitrag unter dem Titel »Einstellung der Spreewaldbahn gut vorbereitet« mit Hinweisen zu Haltestellen und Gepäckabfertigung.  
So ging eine Ära in der Niederlausitz zu Ende. Die Bauern mit ihren Marktprodukten und die Gräfin von Werben kamen nun nicht mehr mit der Bimmelguste in die Stadt. Die Region verlor etwas einmalig Charmantes. Aber das ist der Lauf der Zeit. Die  Stilllegung etlicher Bahnstrecken durch die Deutsche Bahn in der Gegenwart zeigt, dass die Aufgabe von Trassen keine DDR-Spezialität war.
In der Zeit der BUGA-Vorbereitung 1994/95 diskutierte man die Wiederbelebung der Strecke Cottbus - Burg. Ein verlockendes Thema! Aber dagegen sprachen nicht nur die Überbauung der Trasse und die fehlenden historischen Fahrzeuge. Eine wirtschaftliche Betreibung einer solchen Bahn ist nur schwer denkbar. Die Anbindung des Cottbuser Ostsees mit der Parkeisenbahn oder der Straßenbahn ist allerdings ein erreichbares und lohnendes Ziel für die Cottbuser.

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Meißen überschreitet 200-Inzidenz

Meißen. Gegenüber gestern sind im Landkreis Meißen weitere 120 positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestete Personen hinzugekommen. Damit gibt es bislang insgesamt 14.991 positiv getestete Personen. Von diesen befinden sich gegenwärtig 753 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Zudem sind 546 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne zu verzeichnen. Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 62 Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Meißen als stationär aufgenommen erfasst. Davon werden zehn auf der Intensivstation behandelt. Weiterhin unverändert beläuft sich die Zahl der Verstorbenen auf bislang insgesamt 572 Personen. Der 7-Tage-Inzidenzwert des RKI für den Landkreis Meißen beträgt heute 215,5. Damit wurde die Marke von 200 erstmals seit 22. Januar 2021 wieder überschritten. Auswirkungen auf die derzeit geltenden Regelungen hat dies vorerst nicht. So wären bspw. bei einer fünf Tagen andauernden Überschreitung des Inzidenzwertes von 200 Versammlungen auf eine Teilnehmerzahl von maximal 200 Personen begrenzt. Die durch den Landkreis Meißen entsprechend der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung am 6. April 2021 ermöglichten Öffnungsschritte sind erst aufzuheben, wenn das festgelegte Maximum von 1.300 mit an COVID-19 Erkrankten belegten Krankenhausbetten auf der Normalstation im Freistaat Sachsen überschritten wird. Mit Stand 13. April betrug die Bettenauslastung laut offizieller Website des Freistaates Sachsen 1.205, jedoch mit steigender Tendenz. Im Landkreis Meißen haben nunmehr vier weitere Testzentren eröffnet: Im Testzentrum Markthalle Staucha (Thomas-Müntzer-Platz 2) werden von Montag bis Freitag jeweils von 6 bis 9 Uhr und von 15 bis 17 Uhr kostenlose Schnelltests durchgeführt. Das Testzentrum in Lommatzsch (Oschatzer Straße 2) hat von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Zwei weitere Testzentren bieten auch in der Stadt Meißen kostenlose Schnelltestmöglichkeiten an: Sowohl das Testzentrum Meißen Markt (Markt 3) als auch das Testzentrum Meißen Filmpalast (Theaterplatz 14) haben von Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Adressen, Kontaktmöglichkeiten und Öffnungszeiten aller nunmehr 22 Testzentren im Landkreis finden Interessierte auf der Website des Landkreises Meißen www.kreis-meissen.de unter Landratsamt – Gesundheitsamt – Coronavirus. Gegenüber gestern sind im Landkreis Meißen weitere 120 positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestete Personen hinzugekommen. Damit gibt es bislang insgesamt 14.991 positiv getestete Personen. Von diesen befinden sich gegenwärtig 753 Personen in…

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