Paddeln, Kahnfahrten, Stadtrundgänge

Lübbenau/Spreewald. Der Spreewald hat in Zeiten von Corona einige nicht zu unterschätzende Vorzüge für Urlauber und Ausflugsgäste: Draußen an der frischen Luft ist man gerade im Winter, wenn sich vieles drinnen abspielt, am besten vor einer Infektion geschützt. Deswegen liegt das Hauptaugenmerk der Lübbenauer Touristiker in diesem Jahr noch mehr als ohnehin darauf, den Gästen so viele Spreewalderlebnisse wie möglich draußen in der freien Natur zu bieten. Das führt zu einem kleinen Novum. Denn das Traditionsgasthaus Wotschofska wird zum ersten Mal seit seinem Bestehen auch im Winter für den Kahnbetrieb offen sein. »Ich als Spreewälder habe mir immer schon gewünscht, dass hier durchgängig im Winter die Gelegenheit für einen Ausflug besteht. Das war zwar – wie alte Spreewälder berichten – schon früher zuweilen der Fall, blieb aber auch damals eine Ausnahme, vor allem wenn die Spree zugefrorenen war. Jetzt wird das 1894 eröffnete Gasthaus erstmals auch im Winter für den regelmäßigen Kahnverkehr offen stehen«, sagt Daniel Schmidgunst vom Spreewald-Touristinformation Lübbenau e.V.. Geöffnet hat das Gasthaus von November bis März immer von Samstag bis Dienstag von 10 bis 15 Uhr, lediglich im Januar wird wegen Umbauarbeiten geschlossen. Damit sowohl Urlauber als auch Einheimische den Weg auf die kleine Erleninsel ganz spreewaldtypisch erleben können, besteht die Möglichkeit, das eingerichtete Kahn- Shuttle zu nutzen, das jeweils von 11 Uhr in Lübbenau am »Hafen am Holzgraben« sowie 11.30 Uhr und 12.30 Uhr in Lehde am Gasthaus »Zum Fröhlichen Hecht« startet und 13.30 Uhr bzw. 14.30 Uhr die Gäste wieder mit zurücknimmt. »Alternativ dazu kann natürlich auch der Wanderweg nach Wotschofska genutzt oder auf eigene Faust mit dem Paddelboot die Tour dorthin unternommen werden – der Bootsverleih Richter wird auch in diesem Jahr wieder das Winterpaddeln möglich machen. Wer hingegen eine klassische Rundfahrt durch den Spreewald erleben möchte, wird am Großen Hafen bei den täglich um 11 Uhr und 13 Uhr angebotenen Winterkahnfahrten seine Freude haben. Und ganz neu in diesem Winter im Angebot ist – immer mittwochs von November bis März – die Romantische Winterkahnfahrt für Zwei am Kleinen Hafen ›Am Spreeschlösschen‹«, so Daniel Schmidgunst. Auch in Sachen Stadtrundgängen bietet der Lübbenauer Tourismusverein ausgewählte Termine während des Winters an. »Darunter sind natürlich unsere Klassiker: die Winterliche Stadtführung, die Spreewaldkrimi-Tour sowie der Winterliche Sagenspaziergang. Auf den Spuren des Landschaftsgärtners Freschke führt Peter Lehmann zudem seine Gäste unter dem Motto ›Im Wandel der Zeit – eine winterliche Parkführung‹ durch den historischen Schlosspark von 1820«, ergänzt Daniel Schmidgunst. Wem nach so vielen Aktivitäten in der freien Natur nach etwas Erholung und Wellness ist, der findet in Lübbenau im Spreewelten Bad, der Salzgrotte sowie der Kosmetik- und Wellnessstube Blota Spa ebenfalls den ganzen Winter hindurch ein passendes Angebot.Der Spreewald hat in Zeiten von Corona einige nicht zu unterschätzende Vorzüge für Urlauber und Ausflugsgäste: Draußen an der frischen Luft ist man gerade im Winter, wenn sich vieles drinnen abspielt, am besten vor einer Infektion geschützt. Deswegen…

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Frischekur für »Froggi«

Senftenberg. Die Kneipp® Kinder-Insel-Froggi in Senftenberg ist jetzt nicht nur online mit einer eigenen Homepage vertreten, sondern erstrahlt auch in neuem Glanz. »In den letzten Wochen erhielt die Kinder-Insel quasi eine kleine Frischekur«, erzählt die Trägerin Margitta Doch. »Die Außenfassade bekam einen neuen Anstrich. Bereits im vergangenen Jahr fanden Sanierungs- und Brandschutzarbeiten im Gebäudeinneren statt. So wurden die sanitären Anlagen im Kindergartenbereich komplett erneuert. Dafür sind wir der Stadt Senftenberg sehr dankbar«, sagt sie weiter. Zusätzlich wurde der Flurbereich durch aufwendige und kreative Malereien der beiden Künstlerinnen Gesine Wolf-Bergk und Stephanie Mai gestaltet. Nun zeigt der blaue Frosch Froggi den Kindern und Eltern, wo sich welcher Raum befindet. Außerdem wurden die Grundsätze der Kneipp®-Lehre auf den Wänden verewigt. Die Sanierungsarbeiten am und im Gebäude sind jetzt weitestgehend abgeschlossen. Neu ist außerdem, dass sich die Kinder-Insel nicht nur mit einem neuen, farbenfrohen Schild vor der Kita den Besuchern präsentiert, sondern auch im Internet mit einer eigenen Homepage vertreten ist. Unter www.kinder-insel-froggi.de erfährt man alles rund um die Kita – von aktuellen Terminen und Höhepunkten über das Kneipp®-Konzept und Bildungsgrundsätze bis hin zu Öffnungszeiten und der Vorstellung der Kita.Die Kneipp® Kinder-Insel-Froggi in Senftenberg ist jetzt nicht nur online mit einer eigenen Homepage vertreten, sondern erstrahlt auch in neuem Glanz. »In den letzten Wochen erhielt die Kinder-Insel quasi eine kleine Frischekur«, erzählt die Trägerin…

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Mund-Nase-Masken von der Näh-AG

Lübbenau/Spreewald. Im August 2020 begann das neue Schuljahr und während sich Schülerinnen und Schüler wieder mit Hausaufgaben quälen und Neues lernen, kämpfen hier und da auch Kinder ums Überleben. So auch Marlene, die neunjährige Tochter eines Kollegen von Schulsozialarbeiterin Nicole Lehmann der AWO Jugendarbeit Jugendsozialarbeit in Lübbenau. Ergriffen von dieser Nachricht, wollten auch die Schülerinnen ihrer Näh-AG der Ehm-Welk-Oberschule helfen, sind jedoch zu jung, um sich selbst bei der DKMS als Stammzellspender registrieren zu lassen. Jede Registrierung bei der DKMS ist für Spender kostenfrei, dennoch entstehen der DKMS je Registrierung von 35 Euro. So entstand die Idee eine Spendenaktion ins Leben zu rufen. Gemeinsam entwickelten die Jugendarbeiter ein Konzept, mit möglichst hohem Mehrwert. Da Mund-Nasenschutz-Masken derzeit an jeglicher Stelle benötigt werden und sich die Schülerinnen der Näh-AG so mit einbringen können, entstand die Idee, Masken zu nähen und gegen einen freiwilligen Obulus für eine Spende zugunsten von Marlene zu verteilen. Das Konzept wurde erweitert, um auch der Familie helfen zu können und so fanden sich schnell Partner, welche diese Aktion mit unterstützten. Die AWO Integrationskita »Wichtel« bot beispielsweise fertige Masken innerhalb der Elternversammlungen an. Das gesamte Team um Einrichtungsleiterin Cornelia Wipp leistete eine beeindruckende Arbeit. Anfang Oktober nahm die Näh-AG die Spenden entgegen. Nicole Lehmann bedankt sich im Namen ihrer Näh-Mädels auch an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei allen Helfenden für jede kleine, aber auch die überaus großzügigen Spenden. Insgesamt konnten 160 Euro entgegengenommen werden. Darüber hinaus geht ein weiterer Dank an das Mitarbeiterteam und Schülerinnen und Schüler der Ehm-Welk-Oberschule sowie der Firma HW-BAU, welche sich ebenfalls finanziell in die Aktion einbrachte. Mund-Nasen-Masken mit den unterschiedlichsten Motiven werden weiterhin in der Näh-AG genäht. Bei Interesse reicht eine E-Mail an karolin.holz@awo-bb-sued.de. Wer sich bei der DKMS als Spender registrieren möchte, kann dies hier tun.Im August 2020 begann das neue Schuljahr und während sich Schülerinnen und Schüler wieder mit Hausaufgaben quälen und Neues lernen, kämpfen hier und da auch Kinder ums Überleben. So auch Marlene, die neunjährige Tochter eines Kollegen von…

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Klinikum konzentriert sich verstärkt auf Infektionsschutz

Senftenberg. Im Klinikum Niederlausitz sind weitere SARS-CoV-2-Tests positiv ausgefallen. Stand 21. Oktober, 13:00 Uhr, sind vier Mitarbeiter nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt wurden seit dem 12. Oktober weit über 1.000 Tests auf SARS-CoV-2 bei Mitarbeitern und Patienten des Klinikums Niederlausitz durchgeführt. Derzeit werden im Klinikum Niederlausitz zwei Covid-19-Patienten stationär behandelt. Die Klinikum Niederlausitz GmbH testet zielgerichtet Mitarbeiter auf SARS-CoV-2, auch ohne das Vorliegen von Symptomen oder ohne nachgewiesene Kontakte zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person. Diese Teststrategie wurde mit der Einrichtung interner Abstrichstellen systematisiert und ausgeweitet, um auch versteckte SARS-CoV-2-Infektionen schnell zu erkennen und in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Infektionsketten durchbrechen zu können. „Zum jetzigen Zeitpunkt können wir ausschließen, dass unsere positiv getesteten Mitarbeiter und Patienten ihre Kontaktpersonen im Klinikumsumfeld angesteckt haben“, zieht Dr. Thomas Buthut, Leiter des Instituts für Krankenhaushygiene am Klinikum Niederlausitz, ein Zwischenfazit. Einschränkungen im Klinikbetrieb gibt es zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Alle Maßnahmen der Klinikum Niederlausitz GmbH zum Schutz vor SARS-CoV-2 dienen der Patientensicherheit, der Mitarbeitergesundheit und damit auch der Sicherung der Gesundheitsversorgung in der Region. Die gleichen Ziele verfolgt die hausinterne Grippeschutzimpfung. Ab dem 26. Oktober 2020 können sich die Mitarbeiter des Klinikums Niederlausitz zum Teil direkt am Arbeitsplatz impfen lassen. „Die steigenden Zahlen von Covid-19-Patienten in Deutschland könnten parallel zur bevorstehenden Grippesaison eine Belastungsprobe auch für uns werden. Grippe-Erkrankungen mit einer Impfung vorzubeugen, bei bestätigten Grippe- oder SARS-CoV-2-Infektionen schnell zu handeln und das Ansteckungsrisiko zu minimieren – das sind aus unserer Sicht wichtige Stellschrauben, um Sicherheit zu bieten und Einschränkungen im Klinikbetrieb zu vermeiden“, beschreibt Tobias Vaasen das Vorgehen im Klinikum. Der Geschäftsführer der Klinikum Niederlausitz GmbH ist bereits gegen Grippe geimpft: „Ich hatte vor zwei Jahren selbst Influenza. Das hat mich zwei Wochen komplett außer Gefecht gesetzt – das wünsche ich niemandem.“ Im Klinikum Niederlausitz werden Patienten im Verdachtsfall standardmäßig auf Grippe und Corona getestet, denn die Symptome beider Viruserkrankungen sind ähnlich. Gewissheit gibt erst der Laborbefund. Angehörige von Patienten des Klinikums Niederlausitz finden auf der Webseite stets aktuelle Informationen über geltende Besucher- und Infektionsschutzregeln: www.klinikum-niederlausitz.deIm Klinikum Niederlausitz sind weitere SARS-CoV-2-Tests positiv ausgefallen. Stand 21. Oktober, 13:00 Uhr, sind vier Mitarbeiter nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt wurden seit dem 12. Oktober weit über 1.000 Tests auf SARS-CoV-2…

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