Freibad Ortrand tritt Netzwerk Bürgerbäder bei

Ortrand. Das Ortrander Freibad startet in diesem Jahr in seine zweite Saison. Um immer auf der Höhe der Zeit sein zu können, traten nun die Verantwortlichen des Bürgerbades dem „Netzwerk Bürgerbäder“ bei.  „Ich war das erste Mal vor drei Jahren hier, dann vor zwei Jahren nochmal, wo wir uns im größeren Kreis im Bahnhof getroffen haben. Von Anfang an sagte ich, hier ist Potential im Bad. Insbesondere wenn es um die Technik geht, die noch wie neu aussah“, so der 1. Vorsitzender des Netzwerk Bürgerbäder gem. e.V., Dr. Hartwig Carls-Kramp, der mit seiner damaligen Behauptung recht behalten sollte. Nach seinen Worten wäre es sehr schade gewesen, wenn dieses Bad nicht wieder in Betrieb gegangen wäre. Mit dem Ortrander Bad, kann Carls-Kramp wieder ein Beispiel nennen, wo es Bürger geschafft haben, etwas wieder einzurichten wozu die Gemeinde alleine nicht in der Lage gewesen wäre. Wenn die Ortrander ein Problem haben, dann stellen sie ihre Frage ins Netzwerk und bekommen innerhalb von zwei bis drei Tagen eine Antwort. Erfahrungen aus 35 Bürgerbädern, die in diesem Netzwerk organisiert sind, sprechen da für sich. Das kleine Netzwerk unterstützt sich dabei gegenseitig. So kann man im Login-Bereich der Website Dinge herunterladen, die normalerweise viel Geld kosten. Die ersten Verbesserungen brachte der Vorsitzende beim Besuch und der Übergabe der  Netzwerkplakette am Freitag auch gleich an. „Man sollte für die ganz kleinen Gäste einen Planschbereich haben und die Liegewiese vergrößern“, erzählte Dr. Hartwig Carls-Kramp. „Wir haben in der Zeit, in der wir das Bad haben viel Nerven gelassen. Vor allem beim Studieren der Technik. Durch probieren haben wir es letztendlich immer geschafft, das Problem zu lösen“, meint Nico Gebel, der Vorsitzende der Wassersportgemeinschaft Niederlausitz e.V. Das Ortrander Freibad ist eines von über 120 Bürgerbäder in Ostdeutschland, jedoch das erste, welches im Netzwerk organisiert ist. Das Ortrander Freibad startet in diesem Jahr in seine zweite Saison. Um immer auf der Höhe der Zeit sein zu können, traten nun die Verantwortlichen des Bürgerbades dem „Netzwerk Bürgerbäder“ bei.  „Ich war das erste Mal vor drei Jahren hier, dann vor…

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Standortwechsel am Klinikum Niederlausitz

Lauchhammer. Seit 3. August, finden im Klinikum Niederlausitz geplante Operationen an der Wirbelsäule am Krankenhausstandort Lauchhammer und nicht mehr wie bisher in Senftenberg statt. Neurotraumatologische Patienten zum Beispiel mit Schädel-Hirn-Traumen, Hirninfarkten oder spontanen Hirnblutungen werden von den Experten der Klinik für Neurotraumatologie und Wirbelsäulenchirurgie auch weiterhin kompetent am Standort Senftenberg versorgt. Am Standort Lauchammer stehen den Wirbelsäulenspezialisten für geplante Eingriffe wie mikrochirurgische Operationen bei Bandscheibenvorfall, Versteifungsoperationen bei degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule oder Eingriffe an der Halswirbelsäule nun mehr OP-Kapazitäten als bislang zur Verfügung. Das vereinfacht die Planung für Patienten und ihre behandelnden niedergelassene Ärzte. Mit den Medizinern wechselt auch das Pflegepersonal der Klinik den Standort. Das eingespielte Team setzt so seine Arbeit reibungslos in Lauchhammer fort. »Unsere Patienten finden mit Station 15 in Lauchhammer einen Bereich vor, in dem sie in angenehmer, ruhiger Atmosphäre genesen können«, freut sich Dr. Dietmar Salger, Chefarzt der Klinik, auf das Wirken in Lauchhammer. Die Klinik für Neurotraumatologie und Wirbelsäulenchirurgie des Klinikums Niederlausitz ist eins von zwei anerkannten Wirbelsäulenspezialzentren der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) in Brandenburg. Pro Jahr werden hier rund 500 Operationen durchgeführt. Der Fachbereich bleibt auch in Lauchhammer erreichbar unter der Telefonnummer 03573/ 751601. Die OP- und Indikationssprechstunde Wirbelsäulenchirurgie von Dr. Lutz Gräser, Departmentleiter Wirbelsäulenchirurgie und Leitender Oberarzt der Klinik für Neurotraumatologie und Wirbelsäulenchirurgie des Klinikums Niederlausitz, wird auch weiterhin mittwochs von 8:00 - 16:00 Uhr sowie nach Vereinbarung im Krankenhaus in Senftenberg angeboten (nach vorheriger Anmeldung unter 03573 75 1601). Chefarzt Dr. Dietmar Salger bleibt neben seiner Tätigkeit in der Klinik in Lauchhammer ambulant in der Praxis für Neurochirurgie des Gesundheitszentrums Niederlausitz in Senftenberg, Bahnhofstr. 53, tätig. Die Sprechzeiten sind montags 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr. Anmeldung unter Tel. 03573/ 3653722.Seit 3. August, finden im Klinikum Niederlausitz geplante Operationen an der Wirbelsäule am Krankenhausstandort Lauchhammer und nicht mehr wie bisher in Senftenberg statt. Neurotraumatologische Patienten zum Beispiel mit Schädel-Hirn-Traumen,…

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Lausitzer Kunst im virtuellen Raum

Schwarzheide. Kippenlandschaften, Bergbauseen, Stadtpanoramen und mythologische Wesen – die aktuelle Sonderausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt Schlüsselwerke der Kunstsammlung Lausitz. Die Bandbreite reicht von Arbeiten aus den 1920er Jahren bis zu Werken einer jungen Lausitzer Künstlergeneration. Am Dienstag, 11. August 2020 laden das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH erneut zum virtuellen Rundgang durch die gemeinsame Ausstellung ein. Ab 17 Uhr öffnet sich für eine Stunde ein digitaler Raum mit ausgewählten Kunstwerken aus der Ausstellung. Auch die spontane Teilnahme an der Führung ist noch möglich. Wer mitmachen möchte, meldet sich bis zwei Stunden vor Beginn per E-Mail unter museum@osl-online.de an. Mit dem eigenen Smartphone oder Computer kann man sich dann bequem von Zuhause in den Rundgang einwählen. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Die Ausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt noch bis zum 25. Oktober 2020 an zwei Orten Kunstwerke, die seit der deutschen Wiedervereinigung Eingang in die Kunstsammlung Lausitz gefunden haben. Im Senftenberger Schloss und im Kulturhaus der BASF in Schwarzheide sind über einhundert Arbeiten von achtzig Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen. Die Kunstsammlung Lausitz im Senftenberger Schloss steht Besuchern in der Sommerzeit täglich von 10.30 bis 17.30 Uhr offen. Da der Ausstellungsort in Schwarzheide aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen noch nicht besucht werden kann, ist dieser digitalisiert worden. Als virtuelle Ausstellung ist er rund um die Uhr kostenfrei unter www.basf-schwarzheide.de erlebbar. Geführte digitale Ausstellungsrundgänge bieten das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH einmal im Monat an. Die nächsten Termine sind Dienstag, der 15.09.2020 und Freitag, der 16.10.2020, jeweils um 17 Uhr. Kippenlandschaften, Bergbauseen, Stadtpanoramen und mythologische Wesen – die aktuelle Sonderausstellung „Umbruch und Beständigkeit“ zeigt Schlüsselwerke der Kunstsammlung Lausitz. Die Bandbreite reicht von Arbeiten aus den 1920er Jahren bis zu…

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Mit den Rangern in die Nacht

Calau. In der Nacht sind alle Katzen grau und schon das kleinste Geräusch kann uns unvermittelt tief in die Glieder fahren. Die Geheimnisse der Nächte sind uns weitgehend fremd, unheimlich sogar. So verpassen wir leider manch faszinierende Begegnung. Mit Fledermäusen im todsicheren Blindflug, mit unerwartet bunten Nachtfaltern, mit lautlos vorbeischwebenden Eulen und nicht zuletzt mit betörenden Düften, die allein den Besuchern der Nacht vorbehalten bleiben.  Viele gute Gründe, einmal in diese geheimnisvolle Welt einzutauchen. Davon können sich auch die Teilnehmer der Langen Naturwacht-Nacht 2020 überzeugen. Im Naturpark Niederlausitzer Landrücken geht es am Freitag, den 14. August, in den kleinen, nördlich der Calauer Schweiz gelegenen Ort Cabel. Eingeladen sind besonders Familien mit Kindern. Pandemie bedingt ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt. Treff ist um 20.00 Uhr an der alten Ziegelei. Die abendliche Exkursion beginnt mit der Besichtigung des alten Ringofens, der kleine, lichtscheue Kobolde beherbergt. An weiteren Erlebnisstationen können, begleitet durch fachliche Erläuterungen von Mitgliedern des NABU, Fledermäuse, Nachtinsekten und bei freiem Nachthimmel Sterne beobachtet werden. Die Nachtexkursion ist etwa 3 km lang und endet gegen 23.30 Uhr. Für den Rückweg ist unbedingt eine Taschenlampe erforderlich. Auf einen Blick Termin: Freitag, 14.08.2020, 20.00 bis 23.30 Uhr Treffpunkt: Cabel bei Calau, An der alten Ziegelei Kosten: Die Führung ist kostenfrei. Um eine Spende für den Naturschutz wird gebeten.  Hinweise: Taschenlampe und festes Schuhwerk erforderlich. Anmeldung:  bis 13.08.2020, 14.00 Uhr unter 0175 7213080 oder an landruecken@naturwacht.de In der Nacht sind alle Katzen grau und schon das kleinste Geräusch kann uns unvermittelt tief in die Glieder fahren. Die Geheimnisse der Nächte sind uns weitgehend fremd, unheimlich sogar. So verpassen wir leider manch faszinierende Begegnung. Mit…

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