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Offene Arme für ein Start Up in Riesa

Riesa. Riesaer Unternehmen und Institutionen helfen als Paten aktiv mit, den Leerstand in der Innenstadt zu bekämpfen. Los geht es erstmal mit einem kleinen Laden.

Genau so pfiffig wie die Werbekampagne für das kleine, leere Ladengeschäft im Außenbereich der Elbgalerie, so pfiffig soll auch der neue Mieter sein. Das Team um Centermanager Andree Schittko wünscht sich ein echtes »StartUp« für Riesa. »Man kann als Vermieter mittlerweile nicht mehr warten, bis ein passender Mieter an die Tür klopft«, versichert Andree Schittko. Für den Leerstand in der Elbgalerie - zu der der kleine Laden außerhalb rein gebäudetechnisch gehört - hat man sich ein anderes Konzept erdacht. Einen Wettbewerb! »Wir wollen Gründer anlocken, die bisher vielleicht zu Hause oder in der Garage ihren Shop bestritten haben: Kommt in die Stadt und bereichert dort das Angebot!«, fügt er an.

Für alle die Angst haben, die laufenden Kosten nicht von Anfang an schultern zu können, haben viele Unternehmen und Institutionen der Stadt ein Paket geschnürt, das gerade im ersten Jahr viele Sorgen abnimmt und so Zeit für den Aufbau eines Kundenstamms bietet. So spendiert die Elbgalerie die Kaltmiete des Ladens für ein ganzes Jahr. Die Volksbank stellt für eben diese Zeit gebührenfrei ein Firmenkonto, ein Kartenzahlgerät und Beratungsleistungen zu Verfügung. Feralpi Stahl zahlt 2000 Euro in bar beispielsweise für Ladenbau, Material oder Personal. Die IHK in Riesa hilft beim Gründungskonzept und allem was dazu gehört. Einen Beratungsgutschein von 400 Euro stellt die Agentur Eldorado.Valley zur Verfügung. Eichler Design erstellt kostenlos ein Logo oder eine Beschriftung fürs Schaufenster.

Geliefert werden muss dafür schriftlich ein schlüssiges Geschäftskonzept mit Ausblick.

Bewerbung an: centerleitung@elbgalerie-riesa.de

Aktuelle Partner

Elbgalerie Riesa

Feralpi Stahl

Volksbank Riesa eG

Friday Night - Markeninszenierung

Eldorado.Valley - Agentur für Strategie und Taktik

Eichler Design - Helden der Werbung

IHK Dresden

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„Gegen Gewalt an Frauen“ - Aktionstag im Landkreis auch 2020

Elbe-Elster. Alljährlich findet bundesweit am 25. November der Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ statt. Die Aktion von terres des femmes wird von bisher 850 Städten und Landkreisen unterstützt. Der Tag erinnert an drei mutigen Schwestern Mirabel, die am 25. November 1960 wegen ihrer politischen Aktivitäten, ihrem Auflehnen gegen die militärische Diktatur in der Dominikanischen Republik nach monatelanger Verfolgung und Folter ermordet wurden. „Nein zu Gewalt an Frauen - auch im Landkreis Elbe-Elster“, unter diesem Motto wurde heute, coronabedingt ohne Gäste und Publikum, eine Flagge vor der Kreisverwaltung in Herzberg gehisst und damit ein öffentliches Zeichen gesetzt. Sie erfolgte durch Kämmerer Peter Hans und der Gleichstellungsbeauftragten Ute Miething. Der Landkreis Elbe-Elster beteiligt sich seit 2001 kontinuierlich an der Flaggenaktion. Viele Kommunen, aber auch andere öffentliche Einrichtungen wie der Bundestag, die Landtage, insgesamt über 8000 Akteure beteiligen sich an diesen Aktionen und setzen somit ein Zeichen gegen „Gewalt an Frauen“. An der Kreisverwaltung in Herzberg weht in diesem Jahr eine neue Flagge. Es ist die Fahne der Organisation UN Women Deutschland. UN Women ist eine international agierende Vereinigung für Frauenrechte, eine unabhängige NRO. „Gemeinsam sind wir der Überzeugung, so Gleichstellungsbeauftragte Ute Miething, „dass jede Frau ein Recht auf Leben frei von Gewalt, Armut und Diskriminierung hat. Vor der Durchsetzung dieses Rechtes sind wir noch weit entfernt.“ So sind 2019 bundesweit 117 Frauen durch häusliche Gewalt zu Tode gekommen. Es gibt einen Anstieg von über 1000 Fällen auf 141.792 im Bereich häusliche Gewalt gegenüber 2018. Diese Zahlen zeigen nur die angezeigten Straftaten auf, die Dunkelziffer liegt höher. Im Corona Lookdown war eine Zunahme der Fälle häuslicher Gewalt ebenfalls zu verzeichnen. Ministerin Giffey hat mit Bund und Ländern ein Hilfepaket für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder ins Leben gerufen. Der Gesetzgeber hat mit dem Gewaltschutzgesetz, der Bestrafung der Vergewaltigung in der Ehe und in der Partnerschaft die Grundlagen für ein Leben ohne Gewalt gelegt. Die bundesweite Notrufnummer „Gewalt gegen Frauen“ 0800 116 016 ist rund um die Uhr und in 18 Sprache zu erreichen. Im Landkreis Elbe-Elster ist das Frauenhaus des Diakonischen Werkes Kontaktstelle. Hier erhalten Frauen Unterstützung beim Start in ein neues gewaltfreies Leben. Da in diesem Jahr aufgrund von Corona kein Rahmenprogramm stattfinden kann, hat die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Elbe-Elster, Ute Miething zusammen mit dem Social-Media Team einen Teil des Kooperationsgremiums „Häusliche Gewalt und Opferschutz“ interviewt, um zu zeigen wer die Menschen sind, die sich dienstlich und ehrenamtlich für die Hilfe und Unterstützung für von Gewalt betroffenen Frauen und Ihren Kindern einsetzen und dies auch leisten. Zu sehen ist die Produktion auf Facebook, Instagramm und Youtube. Eine ausführliche Version des Videos ist auf dem EE-YouTube Kanal zu sehen.Alljährlich findet bundesweit am 25. November der Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ statt. Die Aktion von terres des femmes wird von bisher 850 Städten und Landkreisen unterstützt. Der Tag erinnert an drei mutigen Schwestern Mirabel, die am 25.…

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