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Informationen und echte Solidarität

Meißen. Die Verbreitung des Coronavirus muss verlangsamt werden, dazu ist es wichtig Abstand zu halten. Aber auch Hilfsaktionen laufen an und sollen die wirtschaftlichen Auswirkungen mildern.

Täglich ab zehn Uhr beraten Mitarbeiter der Verwaltung sowie der Leitende Notarzt Dr. Oliver Hensel die Entwicklung zum Thema Corona-Epidemie im Landkreis Meißen. Auch werden überall im Freistaat die Kapazitäten der intensivmedizinischen Versorgung erhöht. Der Landkreis prüft gegenwärtig die technischen wie räumlichen Voraussetzungen für zusätzliche Beatmungsplätze.

Gespendet

Die Unfallkasse Sachsen spendete den Elblandkliniken über 4.000 Einheiten Mundschutz. Das Meißner Krankenhaus hat als Covid-19-Zentrum im Landkreis Meißen einen sehr hohen Bedarf an Schutzkleidung bzw. Mundschutz. Die Spende der Unfallkasse stammt aus Lagerbeständen, die in die jetzt aufgelöst werden mussten. »Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter«, so Vorstand Frank Ohi, »ist dieser Schutz der Gesundheit auch ein Zeichen der Anerkennung in dieser für alle komplizierten Situation.«

Kontrolle geregelt

Unsicherheit gab es auf kommunaler Ebene bei der Frage nach den Kontrollen zur Einhaltung der Allgemeinverfügung mit Blick auf Läden und Gaststätten. Der Freistaat erklärt, dass die Polizeibehörden diese Aufsicht übernehmen, die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten übernimmt das Kreisordnungsamt.

Nur Zulassungsdienste

Und ein Hinweis noch zur Kfz-Zulassung, die für den Besucherverkehr geschlossen ist. Kfz-Zulassungen sollten bitte über die Zulassungsdienste geregelt werden. Privatpersonen werden bei dringlichen Anliegen und zu vorab vereinbarten Terminen empfangen. Die Zulassung ist nur am Standort Meißen möglich. Terminvereinbarungen bitte über kreisverkehrsamt@kreis-meissen.de

oder unter Tel. 03521/7251563.

Mehr Personal

Die 1. Beigeordnete des Landkreises Meißen Janet Putz informierte in der Krisensitzung über eine geplante personelle Unterstützung der Gesundheitsämter durch den Freistaat. »Wir reden hier über einen zusätzlichen Mitarbeiter pro 20.000 Einwohner«, so Janet Putz. In Teams soll sich dieses zusätzlich vom Freistaat finanzierte Personal »ausschließlich um die Identifikation von Infektionsketten und Kontaktermittlungen kümmern.« Auch 600 Medizinstudenten sollen die Gesundheitsämter unterstützen.

Hilfe anbieten!

Wer seinen Mitmenschen helfen möchte, sollte sich an einer neuen Webseite des Freistaates Sachsen in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Sachsen orientieren. Diese Seite richtet sich an engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich in der aktuellen Lage rund um das Corona-Virus einbringen möchten. Das DRK wie andere Hilfsorganisationen sind wichtige Partner auf kommunaler Ebene. Landrat Arndt Steinbach wünschte sich für den Landkreis Meißen, dass »möglichst viele jüngere Mitbürger auf diese Weise Solidarität mit der älteren Generation zeigen.« www.teamsachsen.de

Sorgen der Firmen

Aktuell steigt der Bedarf an Beratung zu Wirtschaftshilfen vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen im Landkreis Meißen. Eine Beratungsadresse ist hier die Wirtschaftsförderung Region Meißen unter 03521/476080. An der Hotline der Landkreisverwaltung unter 03521/7253435 werden vor allem Alltags- und medizinische Fragen gestellt bzw. beantwortet.

Fragen zur Allgemeinverfügung Ausgangsbeschränkungen und Veranstaltungsverbot sowie Details der Regelung beantwortet die Hotline des sächsischen Sozialministeriums unter bitte unter 0351/56455860 Kontakt: www.wirtschaftsregion-meissen.de/wrm-gmbh/team.html

Landrat Arndt Steinbach hält es für eine gute Idee, »beim Handwerk nachzufragen, ob es möglich ist, kurzfristig einen Auftrag zu erledigen.« Der Landrat weiter: »Dem Handwerk geht es nicht durchweg schlecht. Die Konjunktur der letzten Jahre hat teilweise die Auftragsbücher gut gefüllt. Doch jetzt gibt es spürbare Lücken.« Der Präsident der Handwerkskammer Dresden Dr. Jörg Dittrich unterstützt die Empfehlung aus dem Meißner Landkreis: »Wir dürfen das Handwerk in dieser für alle schweren Zeit nicht vergessen. Es wird viel über große Firmen und deren aktuelle Probleme informiert, doch die Wertschöpfung findet im Mittelstand statt. Hier gibt es die meisten Arbeitsplätze und auch der immer noch zukunftsorientierte Ausbildungsmarkt ist eng mit dem Handwerk, auch mit dem sächsischen Firmen, verknüpft.« Darum: Anrufen, nachfragen und organisieren!

Fragen zur Soforthilfe

Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter einer Million Euro können Hilfe im Rahmen des Programms »Sachsen hilft sofort« erwarten. Unterstützt werden Unternehmer, landwirtschaftliche Betriebe in der Verarbeitung, Solo-Selbstständige und Freiberufler in ganz Sachsen, die aufgrund der Corona-Krise unverschuldet Umsatzrückgänge kompensieren müssen.

Rund um das Hilfsprogramm des Freistaates gibt viele Fragen, die die Sächsische Aufbaubank unter 0351/4910-1100 oder corona@sab.sachsen.de  beantwortet. Mit dem Sofortprogramm stellt der Freistaat innerhalb von 48 Stunden finanzielle Hilfen von bis 50.000 Euro, in begründeten Ausnahmefällen auch bis zu 100.000 Euro bereit.

(Stand Redaktionsschluss 1.4.2020)

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