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Nachwuchs XXS im Tierpark Görlitz

Görlitz. Der Görlitzer Tierpark freut sich über Nachwuchs im Miniaturformat: Das erst im vergangenen Jahr im Park eingezogene Zwergseidenaffen-Paar Yara und Mocovi zieht erfolgreich seinen ersten Zwillingsnachwuchs auf.

Mit einem Lebendgewicht von etwa 140 Gramm und einer Körperlänge von ca. 15 Zentimetern ohne Schwanz sind sie die kleinsten Affen der Welt. Mit 15 Gramm Geburtsgewicht ist auch der Nachwuchs entsprechend winzig. Davon konnten sich die Tierpfleger des Görlitzer Tierparks am Heiligen Abend 2019 selbst überzeugen.

War es noch recht einfach, die fortschreitende Trächtigkeit Yaras aufgrund ihres zunehmenden Volumens zu verfolgen, wurde es umso schwieriger, die zwei Neugeborenen nach ihrer Geburt im Fell der Eltern zu entdecken. Da hauptsächlich der Vater und bei folgenden Geburten die älteren Geschwister für die Betreuung der Jungen zuständig ist, ist auch nicht immer klar, wo sich wer gerade aufhält. Die Mutter bekommt ihre Jungen nur zum Säugen übergeben. Die biologische Idee hinter diesem Aufzuchtsaufgaben-Sharing ist es, die Kräfte der Mutter zu schonen. Diese soll ihre Energie bevorzugt in die Milchproduktion investieren.

Die zwei Neugörlitzer wurden aufgrund ihres Geburtstages und ungeachtet ihres Geschlechts auf die Namen Santa und Claus getauft. Für die Tierpark Besucher wird die Familie zu sehen sein, sobald die Temperaturen in den zweistelligen Temperaturbereich steigen, denn als waschechte Tropenbewohner mögen es die Mini-Affen eher kuschelig.

Ähnlich winzigen Nachwuchs gab es auch vergangenes Jahr im Görlitzer Tierpark. Der war allerdings weniger flauschig.

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Keine Mülltrennung bei Quarantäne-Haushalten

Sachsen. Private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, sollen den Haushaltsmüll nicht trennen. Das heißt, neben dem Restmüll sollen auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), und Biomüll für die Dauer der Quarantäne über die Restmülltonne entsorgt werden. Nicht in den Restmüll von Quarantänehaushalten gehören jedoch weiterhin Altpapier, Altglas, Elektroschrott und Batterien. Gegebenenfalls müssen diese aufbewahrt werden, bis sie wieder entsorgt werden können. Umweltminister Wolfram Günther erläutert hierzu: »Damit schützen wir die Müllwerker, aber auch Nachbarinnen und Nachbarn, Hausmeisterinnen und -meister. Das heißt aber auch, dass alle, die nicht betroffen sind, weiterhin ihren Müll getrennt entsorgen.« Zu den Regelungen für Quarantäne-Haushalte gehört, dass die genannten Abfälle in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben und Einzelgegenstände wie Taschentücher nicht lose in Abfalltonnen geworfen werden. Abfallsäcke sind durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen. Spitze und scharfe Gegenstände sollen in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt werden. Müllsäcke sollen möglichst sicher verstaut werden, so dass vermieden wird, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird. (pm)Private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, sollen den Haushaltsmüll nicht trennen. Das heißt, neben dem Restmüll sollen auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), und…

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