hg

"Krankes Gesundheitssystem" - Antworten der Ministerin - 05

Südbrandenburg. Jetzt antwortet die Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz auf unsere Fragen: Über Wochen besuchte WoKu Kliniken, Hausärzte und Pflegeeinrichtungen, ließ Leser zu Wort kommen, benannte die Probleme und bat die politisch Verantwortlichen um Antworten.

Im zweiten von insgesamt vier Fragekomplexen (Pflege, Kliniken, MDK, Hausärzte) geht es um das Thema der Kliniken. Mit welchen Problemen haben die Gesundheitseinrichtungen zu kämpfen und was sagt die Politik dazu?

Mehr Selbstbestimmung bei Krankenhausleistungen zulassen
Barbara Klepsch: Im Bereich der Krankenhausplanung gibt es viele Möglichkeiten der Selbstbestimmung. So erhalten beispielsweise die Krankenhäuser in den somatischen Fachgebieten lediglich eine Gesamtbettenzahl für die verschiedenen Fachgebiete zugewiesen. Dadurch können die Krankenhäuser flexibel entscheiden, welches Fachgebiet sie mit welchen Betten ausstatten. Die Gestaltungsspielräume sind also groß, ich kann nur unterstützen, dass sie auch genutzt werden.

Einrichtung eines gesamtbundesdeutschen Versorgungsplanungsausschusses für Entscheidungen über Versorgungsrelevanzen
Bundesweit einheitliche Regelungen sind auf den ersten Blick immer insoweit sinnvoll, als dass alle Krankenhäuser dann gleich bewertet würden, egal ob sie in Berlin, Schleswig-Holstein oder Sachsen stehen. Andererseits geht damit auch der spezifische regionale Blick verloren.
Während Qualitätskriterien nicht regional unterschiedlich sein dürfen und daher bundesweit gleich sind, sieht das bei Versorgungsfragen meines Erachtens nach anders aus. Wir in Sachsen bewerten doch die Versorgungsbedarfe ganz anders als ein Stadtstaat wie Berlin oder ein Bundesland mit Inseln wie Schleswig-Holstein.  
 Mitunter wird eher eine noch weitere Regionalisierung in der Versorgungsplanung gefordert, in der auch die Kommunen etc. mitentscheiden. Ich bin überzeugt, dass die Landesebene hier der richtige Mittelweg ist, um im Interesse der Patienten zu entscheiden. Noch besser wäre es, einige Kompetenzen des Bundes an die Länder zu übertragen – damit könnten wir schneller und effizienter handeln.  
Kurz: Die Qualität muss überall gesichert sein und die medizinische Versorgung muss den regionalen Gegebenheiten entsprechen. Diese Ziele unterstütze ich als sächsische Gesundheitsministerin und Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

SGD: Über­g­angs­ko­or­di­na­tor für Nach­wuchs Aka­de­mie

Dresden. Ver­eins­le­gen­de und Eh­ren­spiel­füh­rer Hans-Jür­gen „Han­si“ Krei­sche hat einen Ein­jah­res­ver­trag bis zum 30. Juni 2021 als haupt­amt­li­cher Über­g­angs­ko­or­di­na­tor im Nach­wuchs­be­reich der SG Dy­na­mo Dres­den un­ter­schrie­ben. Krei­sche, der in den letz­ten Jah­ren be­reits punk­tu­ell im Be­reich Scou­ting für den Leis­tungs­be­reich von Dy­na­mos Nach­wuchs Aka­de­mie ar­bei­te­te, wird ab so­fort die in­di­vi­du­el­le und sport­li­che Be­treu­ung der Per­spek­tiv­spie­ler über­neh­men so­wie als kom­mu­ni­ka­ti­ve Schnitt­stel­le zwi­schen Li­zenz- und Nach­wuchs­be­reich hin­sicht­lich der Per­spek­tiv­spie­ler fun­gie­ren. „Wir freu­en uns, dass wir mit Hans-Jür­gen Krei­sche ei­nen aus­ge­wie­se­nen Ex­per­ten als Über­g­angs­ko­or­di­na­tor ge­win­nen konn­ten, der zu­dem die Dy­na­mo-DNA in sich trägt. Ihm ob­liegt ab so­fort un­ter an­de­rem die Or­ga­ni­sa­ti­on und Ko­or­di­na­ti­on des Ta­len­te-Trai­nings mit den Per­spek­tiv­spie­lern der U19, U17 so­wie U16 und wird die­se eng in ih­rer Ent­wick­lung be­glei­ten“, er­klär­te Sport­ge­schäfts­füh­rer Ralf Be­cker. „Han­si“ war nicht nur ei­ner der bes­ten Dy­na­mo-Fuß­bal­ler al­ler Zei­ten, son­dern greift durch sei­ne Tä­tig­kei­ten als Trai­ner und im Scou­ting in den letz­ten Jahr­zehn­ten auf ei­nen enor­men Er­fah­rungs­schatz zu­rück. Un­se­re Nach­wuchs­spie­ler wer­den da­von ab so­fort noch mehr pro­fi­tie­ren“, so Jan Sei­fert, Nach­wuchs­lei­ter Sport. Auch „Han­si“ Krei­sche selbst zeigt sich vol­ler Vor­freu­de auf sei­nen neu­en Job als Über­g­angs­ko­or­di­na­tor: „Ich bin kei­ner, der ger­ne auf der fau­len Haut her­um­liegt und freue mich da­her sehr, nun die­se span­nen­de Tä­tig­keit mit jun­gen Ta­len­ten bei mei­nem Her­zens­ver­ein zu über­neh­men. In den Ge­sprä­chen mit Ralf Be­cker und Jan Sei­fert wur­de schnell klar, dass wir die glei­chen Vor­stel­lun­gen für die­se Auf­ga­be ha­ben. Ich muss­te da­her nicht lan­ge über­le­gen und freue mich sehr auf die Zu­sam­men­ar­beit.“ Hans-Jür­gen „Han­si“ Krei­sche ab­sol­vier­te von 1964 bis 1977 ins­ge­samt 344 Pflicht­spie­le für die SGD und er­ziel­te da­bei 188 Tore. Der 73-jäh­ri­ge Dresd­ner ist mit noch heu­te be­ein­dru­cken­de 131 Tref­fern in 234 Erst­li­ga­spie­len der er­folg­reichs­te Tor­schüt­ze in der Ära der DDR-Ober­li­ga für Dy­na­mo Dres­den.Nach sei­nem Kar­rie­re­en­de als Ak­ti­ver war Dy­na­mos Eh­ren­spiel­füh­rer un­ter an­de­rem als Trai­ner bei der SGD und als Scout für den Ham­bur­ger SV tä­tig. Als Spie­ler fei­er­te der Mit­tel­feld­spie­ler fünf Meis­ter­schaf­ten und ei­nen FDGB-Po­kal­sieg mit der SG Dy­na­mo Dres­den. Für die DDR-Aus­wahl ab­sol­vier­te Krei­sche ins­ge­samt 50 Län­der­spie­le (25 Tore). Er ge­wann 1972 die Bron­ze­me­dail­le im olym­pi­schen Fuß­ball­tur­nier und nahm mit der DDR-Na­tio­nal­mann­schaft an der Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft 1974 in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land teil. (pm/SG Dynamo Dresden)Ver­eins­le­gen­de und Eh­ren­spiel­füh­rer Hans-Jür­gen „Han­si“ Krei­sche hat einen Ein­jah­res­ver­trag bis zum 30. Juni 2021 als haupt­amt­li­cher Über­g­angs­ko­or­di­na­tor im Nach­wuchs­be­reich der SG Dy­na­mo Dres­den un­ter­schrie­ben. …

weiterlesen