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Pirna: Fäuste sprechen am Friedenspark

Pirna. Vor der Bushaltestelle am Friedenspark ist es am Donnerstagabend erneut zu einer Auseinandersetzung unter betrunkenen, deutschen Männern gekommen. Für einen 59 Jahre alten Mann endete die Schlägerei mit leichten Verletzungen im Krankenhaus.

Gegen 18.40 Uhr haben drei Männer - 23, 35 und 46 Jahre alt - auf einen 59-Jährigen eingeschlagen, teilte die Polizei-Pressestelle mit. Offenbar waren sie zuvor in Streit geraten. Beobachtern zufolge war zunächst der 35-Jährige, ein polizeibekannter Pirnaer, aus dem Lebensmittelgeschäft gekommen und auf die gegenüberliegenden Straßenseite zur Haltestelle gegangen. Dabei soll er der Meinung gewesen sein, dass der 59 Jahre alte Mann, der auf der überdachten Bank saß, einige seiner Sachen bei sich hatte. In der Folge soll er auf den Mann unvermittelt eingeschlagen haben. Zwei hinzu gekommene Männer, 23 und 46 Jahre alt, ließen ebenfalls die Fäuste sprechen. Auch eine Bierflasche soll bei der Rangelei zu Bruch gegangen sein, berichten Augenzeugen. Das Opfer der Schlägerei wurde vom Notarzt versorgt und mit Schürfwunden und leichten Verletzungen am Kopf vom Rettungsdienst in das Klinikum gefahren.

 Die Polizei stellte die drei Angreifer, um die Personalien festzustellen und ordnete eine Blutentnahme an. „Alle Beteiligten standen unter Alkoholeinfluss“, bestätigte die Polizei. "Der 23-Jährige hatte ca. 1,4 Promille, der 35-Jährige ca. 2,5 Promille, beim 46-Jährigem wurden ca. 2,2 Promille gemessen. Auch der Geschädigte hatte rund 1,9 Promille Alkohol in der Atemluft", hieß es weiter. Die Ordnungshüter ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die drei Angreifer, die nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen wurden. Der 35-jährige Angreifer ist bereits des Öfteren an der Breiten Straße in Erscheinung getreten, so war er u.a. im Juni bei Auseinandersetzungen am Friedenspark auffällig geworden. Im Sommer hatte die Stadt erneut ein Alkoholverbot für den Friedenspark um umliegende Flächen verhängt.

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Strompreis gestiegen? Ein Check kann helfen

Görlitz. Die Strompreise werden 2020 steigen. Laut Verivox haben über die Hälfte der regionalen Stromversorger Preiserhöhungen angekündigt (Verixox ist ein Dienstleister und zählt im Bereich der Tarifvergleiche zu den größten Anbietern in Deutschland). Haushalte, die auf Hartz IV angewiesen sind, trifft das besonders, sie müssen entweder Strom sparen oder aber an anderer Stelle Geld abknapsen. Hilfe bei ersterem bietet Sapos mit dem Stromsparcheck. »Wir beraten Bürger, die Sozialleistungen beziehen, kostenlos zum Thema Energieverbrauch«, sagt Frank Fuchs. Er ist bei Sapos Projektleiter für den Stromsparcheck. »Wir bekommen auch Anfragen von Menschen, die keine Sozialleistungen beziehen, aber den Stromsparcheck trotzdem nutzen wollen. Die können sich dazu an die Verbraucherzentrale wenden. Mit der besteht zu diesem Thema eine Kooperation.« Der Stromsparcheck funktioniert ganz einfach. Nach einer Terminvereinbarung via Telefon kommen die Berater zu einem ersten Besuch vorbei und prüfen, wo Sparpotenzial vorhanden ist. Dabei geht es nicht darum, den Menschen neue Elektrogeräte oder einen neuen Stromanbieter anzudrehen. Vielmehr soll mit einfachen Mitteln Strom gespart werden. Die Stromsparhelfer haben beispielsweise abschaltbare Steckdosen und LED-Lampen im Gepäck. Die kleinen Helfer bekommen die Stromsparcheck-Nutzer kostenlos. »Insgesamt gibt’s Artikel im Wert von bis zu 70 Euro geschenkt«, erklärt Fuchs. Außerdem gibt’s bei Bedarf noch einen 100-Euro-Gutschein für einen neuen Kühlschrank, sollte das alte Gerät älter als zehn Jahre sein und sich mit einem neuen Gerät eine Einsparung von 200 kWh pro Jahr einsparen lassen. Verpflichtet wird niemand zum Kauf. Wie läuft der Stromsparcheck? Nach der Terminvereinbarung bei Sapos kommen zwei Stromspar-Helfer in die Wohnung und suchen nach Einsparpotenzial, messen beispielswese die Stand-By-Ströme der Geräte und nehmen die Lampen unter die Lupe. Auch der Verbrauch des Kühlschranks wird gemessen, das Messgerät bleibt dazu 48 Stunden in der Wohnung. »Das dauert etwa eine bis anderthalb Stunden. Danach wird ein zweiter Termin ausgemacht, bei dem die Energie- und Wassersparartikel installiert werden«, so Fuchs. Er schätzt, dass sich so bis zu 150 Euro im Jahr sparen lassen. Sapos führt die Stromsparchecks im ganzen Landkreis durch. Dieses Jahr waren es über 200. Teilnahmeberechtigt sind Haushalte, die über ein nur geringes Einkommen verfügen, also beispielsweise Bezieher von Arbeitslosengeld II (auch Aufstocker), Sozialhilfe oder Wohngeld. Auch Familien, die einen Kinderzuschlag erhalten, können das Angebot nutzen. Anmeldung Genutzt werden kann das Angebot im ganzen Landkreis. Die Anmeldung ist unter folgenden Telefonnummern und Mailadressen möglich: Görlitz: 03581/318890, ssh@sapos-goerlitz.deLöbau: 03585/861520, ssh-zittau@sapos-goerlitz.deZittau: 03583/670143, ssh-zittau@sapos-goerlitz.deDie Strompreise werden 2020 steigen. Laut Verivox haben über die Hälfte der regionalen Stromversorger Preiserhöhungen angekündigt (Verixox ist ein Dienstleister und zählt im Bereich der Tarifvergleiche zu den größten Anbietern in Deutschland).…

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