hg 4 Kommentare

Leserpost zum Thema "Krankes Gesundheitssystem"

Sehr geehrtes WoKu-Team,
danke für den trefflichen Beitrag „Krankes Gesundheitssystem“, er verdeutlicht einmal mehr den bürokratischen Wahnsinn in Deutschland. Offensichtlich ist es wichtiger, Geld in die Hand zu nehmen, um massenweise Abrechnungen zu prüfen, als mit diesem Prüfpersonal die Versorgungslücken in Krankenhäusern und Altenheimen zu schließen. Geht es eigentlich noch um den Menschen dabei? Wohl eher darum, dass Krankenkassenvorstände immer dickere Gehälter und Boni abfassen können! Das ist ein Thema für die Politik, denn dadurch, das Fachpersonal mit sinnlosem Verwaltungsaufwand gebunden wird, wird der Pflegenotstand noch größer. Wollte sich nicht Frau Merkel dieses Themas annehmen?
Mit freundlichen Grüßen, Petra H.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Nur nicken und zustimmen kann ich Ihnen, wenn ich schon die ersten paar Zeilen lese. Meim Name ist Nadine Hartmann ich bin gelernte Therapeutin und habe 6 Jahre in der Algos Fachklinik Bad Klosterlausnitz ausgehalten. Dann habe ich aufgegeben mich zu ärgern und mich 12 Jahre lang in der Selbständigkeit wieder gefunden. Gott sei Dank unanbhängig von den Krankenkassen und jeglichem Betrug am Patienten. Wegen 5 Jahren pendelei zwischen Gera und Dresden, zum Vater meiner Tochter, bin ich nun letztes Wochenende nach Langebrück gezogen und habe schweren Herzens meine Praxis verkauft. Nun bin ich ohne Arbeitslosengeld und ohne Harz 4 in meiner Position auf die Hilfe meines Lebensgefährten angewiesen. Bei der Suche nach Arbeit stellt sich nun die Frage zurück in das Gesindheitssystem? Nein danke ich sträube mich zu tiefst. Ich könnte Ihnen Romane schreiben über die Schande, die ich erlebt habe. Durch Bekannte die im Gesundheitswesen arbeiten weiss ich  es ist immer noch genaus so  wie vor 12 Jahren.  In ihrem Beitrag erwähnt Herr Grahlemann die nicht Bezahlung von erhaltenen Leistungen. Ich zitiere " jeder Handwerker würde so nicht leben können". Und genau das sollte Ihr nächster Beitrag werden. Mein Lebensgefährten, Vater meiner Tochter ist Dachdeckermeister somit ein Handwerker der keine weiteren Angestellten findet und mittlerweile unter der Zahlungsmoral der Auftraggeber regelmässig leiden muss. Ich sehe da ein sterbendes Handwerk. Keiner will bei Hitze oder Kälte aufs Dach.  Die Krankenkassen die Berufgenossenschaft die Handwerkskammer etc. sind gnadenlos und verlangen Vorauszahlungen in einem Beruf in dem es das Wetter vorgibt was und wieviel werden kann. Diese kleinen Unternehmen schaffen es kaum sich ein Winterpolster zuzulegen, hätten und haben Arbeit ohne Ende und können wegen Personalmangel nicht oder nur sehr schwer vorran kommen . Herr Grahlemann sagt richtig "so könnten Handwerker nicht leben....." also bezeichnen wir die Überschrift Ihres Textes  mal eher als KRANKES Deutschland. Falls Sie noch mehr Details aus meiner  beruflichen Zeit im Gesundheitswesen erfahren möchten oder einen Job für mich haben. ;) schreiben Sie mir gern zurück. Ihre frisch gebackene neue Leserin Nadine H.

Sehr geehrte Damen und Herren,
was soll man zu Ihrem Artikel sagen.
Wir hatten in der vorangegangenen Regierung einen Gesundheitsminister, welches zuvor noch nie etwas damit zu tun hatte. Also sitzt er auf seinem Posten und lässt sich etwas diktieren, er weiss es ja vermutlich nicht besser. Die große Frage ist ohnehin, nach welchen Kriterien werden diese Leute ausgesucht.
Gesundheitssystem: Ich musste es selbst 7 Monate mit auf der Intensivstation mit ansehen, dass der kranke Mensch, welcher wehrlos ist, nur eine Ware ist mit der man viel Geld verdienen kann. Eine Betreuungsvollmacht wird von den Ärzten übergangen und lügnerische Ausreden aufgetischt.
Und wenn man dann noch denkt es hilft dir jemand, dann hast du dich auch noch gewaltig geschnitten.
Mit großer Sicherheit ist das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Ich kann nur sagen: Armes Deutschland, wo sind wir hingekommen.
Wenn ich dazu noch lesen muss, das der MDK die Abrechnungen prüfen muss, stellt sich mir die Frage, was macht die Krankenkasse?
Es gibt, glaube ich, mittlerweilen in dem Land mehr Prüfer und Kontrolleure als Arbeiter. Warum, weil die Unehrlichkeit und Gier immer größer wird.
Auch dies ist so gewollt!
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Leserin Frau G.

Es ist eine Farce!
Ich glaube wir haben im heutigen Zeitalter,das beste Gesundheitssystem,was es je gab-von den Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung her.
Durch die Bürokratie und sturen Vorgaben, Kontrollen und Reglementierungen, bleibt allerdings all das auf der Strecke,was am wichtigsten ist - nämlich der Patient !
Selbst wenn man als Personal im GesundheitsSystem motiviert, empathisch und engagiert ist, werden ständig "Riegel" vorgeschoben, warum dies, das und alles mögliche nicht geht und nicht gehen darf, weil es so nicht in irgendwelchen Büchern steht.....!!!!!
Jeder Arzt, Pfleger, Physiotherapeut, Apotheker etc. sollte die Möglichkeit bekommen, aktiv mitzuentscheiden, welche Therapie und Methodik die geeignetste für den Einzelnen ist, im guten Wissen und Gewissen!
Ich verstehe die Resignation, Wut und Hilflosigkeit des Gesundheitspersonals!
Liebe Grüße von Katrin Z.

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen!
Erstens sind die Menschen und ihre Krankheiten kein Produkt von einem Montageband. Jeder und jede ist anders.
Da kann es doch keine Norm für die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus geben. Entscheidend dafür sind die Fachleute und nicht die Exceltabellen-Fetischisten des MDK.
Zweitens: Entweder hat der Mitarbeiter des MDK nicht richtig zugehört oder die Frage nicht verstanden.
Es geht um die willkürliche Reduzierung der Tage, er aber lenkt ab mit Reduzierung der Prüfungen und falschen Abrechnungen.
Mein Vorschlag, schon vor Jahren eingereicht und total ignoriert, ist (in Kurzfassung):
Das Krankenhaus sendet am Entlassungstag die vom Patienten quittierte Rechnung nur mit dessen gesteckter Chipkarte an den MDK und bekommt die Kopie ausgehändigt.
Dieses System so oder ähnlich lässt sich für alle Dienstleitungen des Gesundheitssystems anwenden.
Die heutige Technik macht es doch möglich, dass die Daten auf der Chipkarte nur von den Berechtigten les- und schreibbar sind.
Ich meine damit, dass z.B. der Augenarzt nicht die Daten des Hautarztes wegen der Hühneraugen einsehen kann.
Ein immer wieder monierter Grund für ausufernde Kosten ist die Vielzahl der Krankenkassen mit ihren teils kostspieligen Palästen.
Die Politik feiert Erfolge, wenn sich mal 10 Kassen vereinigt haben.
Aber das sind doch die berühmten Peanats.
Die Vorstände kleben an ihren Sesseln und an ihren Gehältern und sträuben sich vehement gegen eine Änderung. - auf Kosten der Patienten.
Sie verkaufen das mit Wettbewerb. Was wir brauchen ist nicht Wettbewerb, sondern Reduzierung der Kosten.
Und es geht auch nicht an, dass ein Krankenhaus Gewinn macht. Gewinn für wen?
Es geht einzig und allein um die Wiederherstellung der Gesundheit von Menschen!
Mit freundlichen Grüßen, Hellmut S.

 

 

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Kommentar von Erika Schenk
Erika Schenk Chemnitz, mein Hausarzt fälscht seit zig Jahren Abrechnungen und Diagnosen, rechnet Krankheiten ab die ich nicht hatte und auch nicht habe, unterschob mir Medikamente die ich brauchte , ein Hinweis mit reichlichen 100% Beweisunterlagen , von der Knappschaft und der KVS - Dresden erpresst man mir eine Schweigepflichtentbindung um den Betrugsarzt um eine Stellungnahme zu den Betrügereien zu befragen in der gefälschten Patientendokumentation beliebig fündig zu werden . Mit diesen abartigen Tricks unterbindet die Knappschaft und die KVS Dresden jegliche Offenlegung und Weiterleitung an die Staatsanwaltschaft , schützt so hinterhältig den Arzt , und seine Beute , auch eine Beschwerde an die übergeordnete Behörde für Gesundheit und Soziales ehem. Sozialministerin Frau Barbara Klepsch inklusiv Zahlreicher 100% Korrekter Beweisdokumentation , etlichen Facharztbriefen und Diagnosen vom 29.06.2019 und vom 03 10.2019 blieben nicht nur unbeantwortet sondern auch die Beweisunterlagen einbehalten - unterschlagen.
Kommentar von Christa, Th.
Liebes Wochenkurier-Team,
jede Woche fiebere ich schon Ihrer Ausgabe mit dem brisanten Thema "Krankes Gesundheitssystem" entgegen.
In einer Zeit, wo der Maulkorberlass für Publikationen und Reporter überall erfahrbar ist, schreiben Sie über ein derart aktuelles Thema.
Hochachtung vor dem Wochenkurier - ein kleines Blatt mit mehr Mut als all die Großen.
Mich persönlich bewegt besonders die angebliche "freie Arztwahl" in unserem Land.
Ich wohne auf einem kleinen Dorf und mein Hausarzt/In befindet sich 17 km weiter in Finsterwalde.
Wenn ich wie gegenwärtig mit Atemnot, starken Schmerzen in den Rippen beim Husten und stark geschwollenem Gesicht im Bett liege, dann kommt kein Hausarzt zum Hausbesuch, auch die Kassenärztliche Vereinigung ist nicht zuständig und für einen Notarzteinsatz sei es noch nicht schlimm genug, meint die Schwester vom Pflegedienst. Allein kann ich nicht fahren und alle Nachbarn sind zur Arbeit (gut, daß sie die haben).
Ich wollte schon vor längerer Zeit zur Ärztin im Nachbarort wechseln, aber wurde nicht angenommen, weil diese schon zu viele Patienten hat. Also muss ich mit Atemnot hier im Bett liegen bleiben, hoffen daß es besser wird oder ich ersticke. weil ich nicht schnell genug den Notarzt erreiche. Ich bin 70 Jahre alt und da habe ich schon länger das Gefühl, ich sollte weg. Alte Menschen verursachen nur Kosten. Da bekommt man überall nur die Aussage "Austherapiert", obwohl das nicht stimmt. Wenn es mehr Physiotherapie und zugeschnittene Kurse zur Selbsthilfe gäbe, dann könnte es ganz anders aussehen. Aber die vielen sogenannten Fitnesscenter machen sich nicht die Arbeit mit uns Alten - bei den Jungen haben sie weniger Arbeit und Zeiteinsatz.
Ganz wichtig wäre die Reduzierung der Krankenkassen, denn die schlucken auf Kosten ihrer Mitglieder nur Geld, wollen aber keines für uns alte Menschen ausgeben.
Ebenso ungerecht und völlig marode ist das System zur Bezahlung der Krankenhäuser, der Apotheken und der Heilpraktiker, die ja alles selbst erarbeiten müssen.
Doch der alte Spruch "Wer heilt hat Recht." stimmt noch immer.
Die Spezialisierung im Gesundheitswesen hat ja einige Vorteile, aber die meisten Ärzte durchlaufen eine völlig falsche Ausbildung, denn sie lernen nur Sympthome zu behandeln, nicht die Ursachen. Und die kann ich nur behandeln indem ich den Menschen als Ganzes betrachte und dann entsprechend behandle, für Gespräche gibt man den Ärzten aber fast kein Geld.
Den Machern dieser Serie "Krankes Gesundheitssystem"
kann ich nur von Herzen danken und Ihnen den Mut und die Kraft wünschen noch weitere derartige Probleme in unserem Land anzufassen.
Mit freundlichen Grüßen, Christa Th.

Kommentar von Harald M.
Liebes WoKu-Team,
ihre Beitragsserie "Krankes Gesundheitssystem" ist beispielhaft für alle Medien. In aller Deutlichkeit wird darin aufgezeigt, woran unser von Politikern und Kassenfunktionären häufig gepriesenes "vorbildliches" Gesundheitssystem krankt. Dem Autor und den darin zu Wort kommenden Praktikern wie Frau Dr. med. Verena Kuscheck sei herzlich gedankt für die anschauliche Darstellung der eigentlich seit langem bekannten Zustände. Diese überaus wichtige Serie gehört nicht nur auf den Tisch der Bundeskanzlerin und ihres Gesundheitsministers. Damit sollte sich schnellstens ein Gremium z.B. mit Ärzten, Patienten, Wissenschaftlern, ausländischen Experten (die aus einem Land mit vorbildlichen Gesundheitssystem kommen) und Gesundheitsökonomen beschäftigen. Eingefahrene Gleise müssen schnellstens verlassen, die Zahl der Kassen weiter reduziert werden und konkrete Terminvorschläge für radikale Veränderungen unterbreitet werden.
Eigentlich zeigt die WoKu-Serie schon, was zu tun ist. Die Fakten dürfen, von wem auch immer, nicht zerredet werden. Deutschland ist als Debattierklub bekannt, weniger als Land schnellen Handels.
Vom Wochenkurier wünsche ich mir weiter solche hervorragenden Serien. Und: Bleibt bitte dran am Thema!
Beste Grüße
Harald M.
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DEL2 hält am geplanten Saisonstart fest

Dresden. Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hält in Abstimmung mit den DEL2-Clubs an einem Saisonstart am 6. November mit den gültigen örtlichen Vorgaben fest. Dies bestätigten die Gesellschafter am Freitagabend im Rahmen einer Gesellschafterversammlung mittels Videokonferenz. Damit einhergehend wurde auch der Spielplan für die Saison 2020/2021 festgelegt. Das Eröffnungsspiel findet dabei beim DEL2-Hauptrundengewinner der vergangenen Spielzeit statt, wenn die Löwen Frankfurt die Kassel Huskies empfangen. Das Derby ist gleich zu Beginn ein sportliches Highlight und stellt zudem eine symbolträchtige Partie dar. Beide Mannschaften kämpfen mit den Bietigheim Steelers um den Aufstieg in die DEL. Die Schwaben treten am ersten Spieltag auswärts an und sind beim EC Bad Nauheim gefragt. Diese Spielzeit stellt mit Sicherheit jeden vor eine besondere Herausforderung. Clubs und Liga hoffen auf weitere Lockerungen für Sportveranstaltungen und bitten zudem ihre Fans die notwendigen Vorgaben und Regeln einzuhalten. Auch weiterhin haben Einschränkungen im Zuschauerbereich wirtschaftliche Auswirkungen auf die Clubs. Die Verantwortlichen hoffen daher auf die Unterstützung und volle Auslastung der möglichen Kapazitätsgrenzen. Aufgrund des verschobenen Saisonstarts wurde auch das Ende der Hauptrunde angepasst. Wie gewohnt soll es eine Doppelrunde mit insgesamt 52 Spieltagen geben. Jedoch wird diese nicht Anfang März zu Ende sein, sondern erst am 11. April 2021. Dies gibt den Clubs einen gewissen Spielraum, falls Partien verschoben werden müssen. Zudem konnten so die Belastungen an den Wochentagen gering gehalten werden. Änderungen sind jedoch vorbehalten. Die Terminierung für die Playoffs und Playdowns in der DEL2 befindet sich noch in der Absprache und wird zu gegebener Zeit veröffentlicht. René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer: „In erster Linie freuen wir uns, dass wir uns nun zielgerichtet auf den Saisonstart fokussieren können. Somit kommen die Aufgaben und Planungen wieder in einen normalen Rhythmus. Weit entfernt von der Normalität werden jedoch die Gegebenheiten in den Arenen sein. Umso mehr erhoffe ich mir die Unterstützung der Fans und Sponsoren, dass wir gemäß den Vorgaben der Behörden zur Pandemiebekämpfung das Optimum für die Clubs erreichen und gemeinsam dafür einstehen, dass die Clubs im Rahmen der Bedingungen überlebensfähig sind. Ein weiteres Hinauszögern der Saison stellt für uns keine Alternativ dar - weder für die Clubs, Liga, Fans und Sponsoren und natürlich die Spieler und ihre Familien. Gleichzeitig müssen weitere Lockerungen gelingen, um die Wirtschaftlichkeit der Clubs in dieser Saison sicherstellen zu können.“ Wie bereits in der Vergangenheit wird es für die Fans den Kalender-Service geben: Es können die Spielpläne für die jeweiligen elektronischen Kalender für jeden einzelnen Club heruntergeladen werden. Auch der komplette Spielplan steht als Alternative zum Download bereit. Die Datei muss zur Integration in den eigenen Kalender jeweils Lokal oder in einem Cloudlaufwerk gespeichert sein. Dies ist vor allem beim Import über mobile Endgeräte wichtig. Die Angaben sind ohne Gewähr. Spielplan: https://www.del-2.org/liga/archiv/123/spielplan/  (pm/DEL2)Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hält in Abstimmung mit den DEL2-Clubs an einem Saisonstart am 6. November mit den gültigen örtlichen Vorgaben fest. Dies bestätigten die Gesellschafter am Freitagabend im Rahmen einer Gesellschafterversammlung…

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