Carola Pönisch

Zoo Dresden: Eintritt ab 1. Juni teurer

Mehr Ausgaben für Energie und Personalkosten auf der einen Seite, 12 Prozent weniger städtische Zuschüsse auf der anderen Seite führen zur Anhebung der Eintrittspreise. Die letzte Preisanpassung erfolgte 2013.
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In den vergangenen acht Jahren hat sich im Zoo Dresden viel getan: Koalas und Erdmännchen zogen ein und sind seither die absoluten Besucherlieblinge, das Afrikahaus für die Elefanten wurde komplett um- und ein neues Pinguincafé aufgebaut. Seit Herbst 2020 haben zudem die Flamingos ein neues Haus. In neue Anlagen zogen die Kleine Pandas und Buntmarder , bei den Geparden und im Streichelgehege wurden kleinere Umbauten vorgenommen, außerdem Spielplätze erneuert und viel Mühe in die  barrierefreie Gestaltung des Zoogeländes gesteckt. "Keine Alternative zu Erhöhung" Was sich in den vergangenen acht Jahren nicht änderte waren die Eintrittspreise. Zoodirektor Karl-Heinz Ukena sieht in der geplanten Eintrittspreiserhöhung deshalb auch keine Alternative: „Diese Entscheidung war notwendig, um den Zoo perspektivisch wirtschaftlich seriös zu betreiben. Bei steigenden Kosten müssen wir bei den Einnahmen entgegen wirken.“ Neben den gestiegenen Betriebskosten, wie z.B. für Energie und Futter werden sich im kommenden Jahr auch die Personalkosten deutlich erhöhen. Trotz der aktuell wirtschaftlich angespannten Situation wurde zum Jahresbeginn ein Haustarifvertrag ausgehandelt, der laut Ukena „für eine faire und angemessene Vergütung unserer Mitarbeiter sorgen soll.“ Neue Preise ab 1. Juni Zum 1. Juni werden zwar die Tagestickets signifikant erhöhen, Jahreskarten hingegen erhalten nur eine moderate Preiserhöhung. "Damit rentiert sich der Kauf weiterhin bereits beim dritten Zoobesuch. Bei Familienkarten halten wir weiterhin an der großzügigen Regelung fest – bis zu vier Kinder können auch ab Juni mit auf die Familienkarte den Zoo besuchen und Kinder unter drei Jahren zahlen nichts", sagt der Zoodirektor.


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