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Zimmis Einwurf – Schade, schade...

...das Ding in Heidenheim hätte gezogen werden müssen.
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 Denn beim Tabellenzweiten spielten nur die Dresdner. Aber irgendwie nicht mit der letzten Konsequenz. Mit dem einen erfolgreichen Schuss ins Glück. Oldie Lumpi Lambertz war stinksauer. Er brachte es auf den Punkt. Seine Gefühlswelt stimmte. Denn die Dynamos hatten sich nicht belohnt. Mit einem Sieg. Was ist das jetzt? Enttäuschung oder doch halbe Zufriedenheit? Die meisten Seelen der Akteure waren zwiegespalten. Auch Trainer Neuhaus lobte die Einstellung seiner Männer, haderte aber mit dem Ergebnis. Nachdenken muss keiner. Denn schon am Dienstag wartet die nächste mögliche Belohnung. Das Erreichen der dritten Runde mit einer halben Million Euro als Zubrot gegen Bielefeld. Möglich gemacht haben es die Schwarz-Gelben mit ihrem Sieg im Elfmeterschießen gegen Leipzig. Nicht vergessen! Damit haben die Dresdner dem Tabellenzweiten in der Bundesliga die einzige Niederlage zugefügt. Also noch mehr Selbstbewusstsein heran gebaggert. Nachdenken über den gnadenlosen Nachmittag gegen die Arminia, als alles schief lief, ist verboten. Erstens waren die meisten Akteure nicht an Bord, haben also gar keinen Bezug. Und da in Dresden seit diesem schlimmen Nachmittag ohnehin alles neu gestaltet wurde, gibt es nur für die eingefleischten treuen Anhänger noch Erinnerungen. Die aber schnell verdrängt werden. Unter Ralf Minge und später Uwe Neuhaus gab es einen Umbruch der ordentlichen, ja feinen Art. Die halbe Million Euro Zuschuss würde Dynamo mehr als gut tun. Schon aus diesem Grund muss eines wieder her: Die Gier auf Erfolg. Die Zuwendung von den Rängen ist sicher. Gemeinsam in Runde drei. So heißt nicht nur der Slogan. Es ist fast schon ein Muss. Also doch: Berlin Berlin, wir fahren nach Berlin. Ihr Gert Zimmermann