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Winterdienst ist gut gerüstet

Dresden. Der Dresdner Winterdienst geht gut gerüstet in die bevorstehende Wintersaison 2022/23. Mit Blick auf den zunehmenden Radverkehr wurde auch die Betreuung der Radwege erweitert.

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Der Winterdienst in Dresden ist startklar.

Der Winterdienst in Dresden ist startklar.

Foto: Pixabay

Der Dresdner Winterdienst geht gut gerüstet in die frostige Saison. Für den Winter 2022/23 stehen 42 Einsatzfahrzeuge im städtischen Dienst bereit, um Dresdens Straßen zu beräumen und zu streuen. Vom 1.400 Kilometer langen Straßennetz betreut der Winterdienst rund 720 Kilometer in festen Tourenplänen und weitere 392.000 Quadratmeter an Gehwegen, Treppen, Radwegen und Überwegen. Das Winterdienstnetz umfasst Routen verschiedener Dringlichkeitskategorien. Zum Hauptnetz mit der höchsten Dringlichkeit zählen Bundes-, Staats- und Kreisstraßen, das ÖPNV-Netz sowie die Elbbrücken.

Auftragnehmer für den Winterdienst sind der kommunale Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen und sechs mittelständische Unternehmen aus Dresden, die eigenverantwortlich bestimmte Territorien betreuen. Alle Fahrzeuge werden in zwei Schichten besetzt und sind mit Feuchtsalzstreueinrichtungen und Räumtechnik ausgestattet. Auf rund 67 Kilometern des Dresdner Routennetzes dürfen aus Umweltschutzgründen keine Auftaumittel eingesetzt werden.

Mit Blick auf den zunehmenden Radverkehr in der Stadt ist eine stufenweise Erweiterung des Winterdienstes im Radverkehrsnetz geplant. Im Winter 2021/22 wurden 150.000 Quadratmeter auf Radwegen winterdienstlich betreut, in diesem Winter werden es schon 175.000 Quadratmeter mehr sein. Ziel ist die gleichrangige Räumung von Fahrbahnen und Radwegen und eine lückenlose Erschließung zentraler Radverkehrsrouten.


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