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Wenn ich wieder gesund bin, fahre ich mit...

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Sie zeigen sich ihre Oberschenkel – die eine Narbe ist alt, zu der anderen wird noch eine weitere hinzukommen. Beide bekamen die gleiche Diagnose: ein Osteosarkom – Knochenkrebs. Andreas Führlich, heute Vorsitzender des Sonnenstrahl e.V., wurde damit vor 21 Jahren konfrontiert, hat heute eine Knieprothese und fährt problemlos Fahrrad. Er organisiert seit Jahren die von der Kinderkrebsstiftung finanzierte Regenbogenfahrt. Auch bei der 23. Auflage zeigten die 45 Teilnehmer, die alle im Kindes- und Jugendalter an Krebs erkrankt waren, dass das Leben weitergeht und man auch mit so manchem Handicap sportlich unterwegs sein kann. „Damals war natürlich noch alles anders, unser Verein steckte in den Kinderschuhen und die Betreuung bestand aus kleinen Geschenken", so Führlich. Beim Zwischenstopp am Uniklinikum an der Kinderkrebsstation fand sich auch der 14-jährige Rémon ein. Er bekam erst vor ein paar Monaten die Diagnose Knochenkrebs, hat gerade die vierte Chemo hinter sich und bekommt dann eine Knochenprothese. Die Familie stammt aus Niesky und seine Mutti Anett Berg ist froh, dass sie immer die Elternwohnung beim Sonnenstrahl nutzen kann. „Ich wüsste gar nicht, wie wir das sonst auf die Reihe kriegen sollten. Betreuung und Angebote des Vereins sind ungemein hilfreich. Unser Kleiner ist elf – vielleicht hat er Glück und kann am Geschwisterausflug nach Belantis teilnehmen..." Obwohl Rémon blass und ziemlich schwach ist, geben ihm die Gespräche mit den anderen Betroffenen Kraft, er fragt besonders Andreas Führlich aus und erklärt dann grinsend: „Mal sehen, vielleicht kann ich nächstes Jahr ja mitfahren..." Diese Einstellung zaubert seiner Mutti ein Lächeln aufs Gesicht. Eberlein

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