Carola Pönisch

Staunend durch die Nacht

Über 700 Veranstaltungen locken in Dresden zur Langen Nacht der Wissenschaften am 10. Juni
Bilder

Am Freitag zwischen 18 Uhr und 1 Uhr wird Wissenschaft in Dresden wieder für alle erlebbar. Zur 14. Langen Nacht der Wissenschaften öffnen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und wissenschaftsnahe Unternehmen ihre Labore, Hörsäle und Archive und zeigen, woran aktuell in der sächsischen Landeshauptstadt geforscht wird. Die Wissenschaftsnacht wartet mit über 700 Veranstaltungen - das sind 20 Prozent mehr als 2015 - an 21 Wissensstationen und über 160 Veranstaltungsorten auf. 170 Veranstaltungen sind englischsprachig und 284 Veranstaltungen sind für Kinder und Familien  geeignet. „Das Programm ist noch umfangreicher und es gibt für jedes Alter spannende Programmpunkte. Beim Blick hinter die Kulissen der Dresdner Wissenschaft können die Besucherinnen und Besucher tatsächlich staunen“, sagt Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden.

Von Pillnitz bis in die Südvorstadt, von Niedersedlitz bis nach Klotzsche präsentieren sich Dresdner Forscher und Wissenschaftler: Ob die Besichtigung der Fahrversuchsstrecke SUPRATRANS (supraleitende Schwebetechnik) am Fraunhofer IFW, einen analytischen Vortrag über Macht, Gewalt und Heroismus in der TV-Serie „Games of Thrones“ im Hörsaalzentrum TU Dresden, Kurzvorträge internationaler Forscher in der Altana-Galerie oder eine Diskussion über die Visionen zur „Zukunftsstadt Dresden“ am Leibnizinstitut für ökologische Raumentwicklung IÖR (Weberplatz), die Wissenschaftsnacht bietet Experimente, Vorträge, Präsentationen, Ausstellungen, Filme und vieles mehr.

Die Top-Themenfelder sind dabei: Naturwissenschaften (177 Veranstaltungen), Ingenieurwissenschaften (175 Veranstaltungen), Medizin und Gesundheit (116 Veranstaltungen) sowie Informatik (54 Veranstaltungen).
Die Technische Universität Dresden ist mit 217 Veranstaltungen der größte Akteur zur Langen Nacht. Aber neben den großen Akteuren wie der TU Dresden, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (103 Veranstaltungen) oder dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus (81 Veranstaltungen), sind es v. a. auch die vielzähligen Veranstaltungen weiterer Hochschulen, außeruniversitärer Forschungseinrichtungen oder auch Unternehmen, die den Besuch der Dresdner Wissenschaftsnacht zum Erlebnis machen. „Ich freue mich, dass auch immer wieder neue Teilnehmer dazukommen“, so Hilbert. In diesem Jahr präsentieren sich erstmals das Städtische Klinikum Dresden-Friedrichstadt mit der Radiologischen Klinik, der VKTA - Strahlenschutz, Analytik & Entsorgung Rossendorf e. V. und die Fachhochschule Dresden.

Der Rektor der Evangelischen Hochschule Dresden (ehs), Prof. Holger Brandes, zum Programm: „In ihren Beiträgen thematisiert die Evangelische Hochschule besonders das Thema des „Anders-Seins“.  Es geht um unterschiedliche Biographien, Unterschiede zwischen den Geschlechtern, aber auch Bilderbücher, die für Kinder den oder die „Anderen“ darstellen.“

Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften bieten die Veranstaltungen des Max-Planck-Instituts für Physik komplexer Systeme (MPI PKS), der VON ARDENNE GmbH und des Schülerlabors DLR_School_Lab die letzte Möglichkeit den begehrten 7. Stempels für den Erhalt des JUNIORDOKTOR-Hutes zu erwerben. Das MPI PKS lädt auf der Nöthnitzer Straße 38 ins Forschungstheater zur „Expedition zum blauen Planeten“ ein. Im Hörsaalzentrum der TU Dresden auf der Bergstraße 64 können die angehenden Juniordoktoren bei VON ARDENNE mehr über flexible Elektronik erfahren und beim DLR_School_Lab ihr Wissen testen.   Infos: www.twitter.com/langenacht_dd (Hashtag #LNdWDD www.instagram.com/lndw_dd.