Carola Pönisch

Putzteufel in der Frauenkirche

Rund 25 Handwerker verschiedenster Gewerke sind bis Samstag, 13. Januar, von der Unterkirche über den Hauptraum bis zur Laterne damit beschäftigt, technische Anlagen zu warten, das Holz zu pflegen und Nutzungsspuren zu beseitigen.
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Knapp zwei Millionen Besucher pro Jahr hinterlassen ihre Spuren. Überall. Deshalb schließt die Frauenkirche jedes Jahr im Januar eine Woche lang, um all diese Spuren zu beseitigen und das Gotteshaus wieder frisch strahlen zu lassen. Bis Samstag arbeiten Tischler in jeder Bankreihe Sitzflächen, Lehnen und Ablagen auf, ergänzen Abplatzungen und erneuern Lasuren. In höheren Emporenbereichen bringen sie auf den Holzfußböden zusätzlich eine schützende Hartwachsschicht auf. Kirchenmaler widmen sich den historischen Innenraumtüren, arbeiten Marmorierungen nach und erneuern die Handlaufbeschichtungen in der Wendelrampe und der Laterne. Elektriker prüfen im Kranzgesims die Hauptraumbeleuchtung. Rund 50.000 Euro kostet der jährliche Großputz. Nachsechs Tagen Handwerker- und Reinigungsarbeiten öffnet die Frauenkirche am Sonntag, 14. Januar, wieder. Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt lädt 11 Uhr zum Gottesdienst ein. Von 12.30 bis 14 Uhr steht die Kirche zur Besichtigung offen, ehe 15.30 Uhr die Organistenfamilie Kummer ein Familienkonzert veranstaltet. Im Abendgottesdienst um 18 Uhr predigt Pfarrer Joachim Zirkler. Der Kuppelaufstieg hingegen ist bereits am Freitag (12. Januar) wieder zugänglich. Wer spenden möchte: Spendenkonto
IBAN: DE 60 8508 0000 0459 4885 00 | BIC DRESDEFF850 | Commerzbank AG


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