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Pleiteking trifft Nachtclubkönig

Dresden. Nachtclub-Legende Wolle Förster gibt im Dresden-Musical sein Theaterdebüt.

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Theaterdebüt für Wolfgang "Wolle" Förster (re.).

Theaterdebüt für Wolfgang "Wolle" Förster (re.).

Foto: PR / Robert Jentzsch

Bekannterweise ist die Comödie Dresden diesen Sommer höchst adelig unterwegs: Nach dem Kaiser und seiner "Santa Maria" hält Familie König in "Mit Herz & Promille" erneut vom 25. August bis 5. September Hof am Elbschloss Übigau. Zur finalen Staffel des Dresden-Musicals gibt es dabei königliche Unterstützung von Unternehmerlegende Wolfgang "Wolle" Förster.

Das Stück um die chaotische Pieschener Großfamilie wurde nach seiner gefeierten Premiere im März 2019 zu einer der erfolgreichsten Produktionen des Hauses. Die Liebeserklärung an die Landeshauptstadt wartet mit zahlreichen lokalen Anspielungen auf und es versteht sich von selbst, das Dresdens glitzerndster Promi dabei nicht fehlen durfte. „Bis zur 50. Vorstellung spielte Schauspieler Philipp Richter den Wolle, der uns dafür sogar seinen originalen roten Anzug lieh. Nun freue ich mich, dass er zum Abschluss selbst noch einmal hineinschlüpft und bei uns sein Theaterdebüt feiert!“, so Christian Kühn, der Wolles Stammkunden Käpt’n König mimt.

Doch weniger die Scheu vor der großen Bühne, die Wolle als Moderator verschiedener Veranstaltungen schließlich regelmäßig betritt, als vielmehr der volle Terminkalender war anfänglich eine Herausforderung für die Zusammenarbeit. Aber als riesiger Fan musste Wolle einfach zusagen: „Ich habe sämtliche Termine verschoben, denn das Stück ist einfach der Hammer und bietet genau das, was wir in diesen harten Zeiten dringend brauchen: einfach mal ordentlich feixen! Ich habe es mir schon so oft angesehen, und hatte dabei immer den größten Spaß, das Publikum zu beobachten, wie es Spaß hat!“

Nun kann er dies aus der Pole-Position tun: vom Balkon des barocken Elbschlosses, der sich ab 25. August für zwei Wochen in ein zweites Klax verwandelt.

„Ob der Text bis zur Premiere sitzt, weiß ich noch nicht, aber da ich mich selbst spiele, darf ein bisschen Chaos nicht fehlen!“, lacht der 68-Jährige das Lampenfieber weg.

 

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