Carola Pönisch

Palais.Kino: Mond an, Film ab

Im Rahmen des Palais Sommer am Japanischen Palais gibt es seit 2019 die Reihe Palais.Kino. Vom 17. Juli bis 23. August flimmern fast jeden Abend Filme über die Leinwand.
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Foto: PR/Agentur

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Insgesamt 33 ausgewählte Filmwerke in den Kategorien Malerei im Film, Filmperlen, Musik im Film, Filmklassiker, Neuer deutscher Film und Filmschätze der DEFA werden zu sehen sein. Einige Filmabende werden berühmten Schauspielern oder Regisseuren gewidmet. So wird am 25. Juli das vierfach mit dem Oscar und zahlreichen weiteren Filmpreisen ausgezeichnete Werk Million Dollar Baby anlässlich des 90. Geburtstags des Regisseurs und Hauptdarstellers Clint Eastwood gezeigt. Der deutsche Ausnahmeregisseur Rainer Werner Fassbinder wäre in diesem Jahr 75 Jahre alt geworden. Das Palais.Kino präsentiert am 16. August die Komödie Lola mit Mario Adorf, Barbara Sukowa und Armin Mueller-Stahl in den Hauptrollen. Federico Fellinis 100. Geburtstag wird am 18. August mit dem Meisterwerk Die Nächte der Cabiria gefeiert. Renate Kößner bekam im Jahr 1980 für ihre Darstellung der Schlagersängerin Sunny im Rahmen der Berlinale den Filmpreis Silberner Bär verliehen. Mit Solo Sunny wird am 28. Juli an eine tolle Frau und einen wichtigen Film von Konrad Wolf erinnert. An der Seite von Catherine Deneuve spielt Michel Piccoli am 3. August in Luis Buñuels Meisterwerk Belle de Jour - Schöne des Tages. Der Abend ist einem der bedeutendsten Charakterdarsteller Frankreichs gewidmet, der uns Anfang des Jahres verlassen hat. Der georgische Filmregisseur und Maler Sergej Paradschanow spielte auch im Leben des Mitgründers des Palais Sommers und künstlerischen Leiters des Pleinair, Aleko Adamia eine große Rolle. Am 9. August wird erstmalig der Film Die Farbe des Granatapfels aus dem Jahr 1969 ihm zu Ehren beim Palais.Kino aufgeführt.  Am 20. August wird die Deutschlandpremiere der Hochhaussinfonie im Rahmen des Palais.Kinos in Kooperation mit den Dresdner Sinfonikern gefeiert. Die multimediale Musikinszenierung der Pet Shop Boys und der Dresdner Sinfoniker entstand im Jahr 2006 anlässlich der großen 800-Jahr-Feier Dresdens. Eine Programmübersicht gibt's