Carola Pönisch

Neuer Rad- und Fußweg auf der Carolabrücke

Seit heute morgen (4. November) ist der oberstromseitige Fuß- und Radweg der Brücke für die Nutzer freigegeben. Radler und Fußgänger haben jetzt mehr Platz.
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65 Zentimeter mehr Platz haben Fußgänger und Radfahrer jetzt auf dem gemeinsamen Weg. Das geht nicht zulasten des Autoverkehrs, denn bei der Sanierung der oberstromseitigen Brückenhälfte wurde an die Carolabrücke vereinfacht gesagt ein Stück angesetzt. „Die Idee, mit Carbonbeton den Brückenquerschnitt zu verbreitern, haben wir an die TU Dresden herangetragen. Dort sind wir auf offene Ohren gestoßen. Das Material erlaubte uns, den Geh- und Radweg von 3,60 Metern auf 4,25 Meter zu verbreitern. Mit herkömmlichen Materialien wäre das statisch nicht möglich", erklärt Baubürgermeister Stephan Kühn. Die Carolabrücke ist die zentrale Nord-Süd-Radroute, sie wird täglich von mehreren tausend Radfahrern von und in die Dresdner Neustadt genutzt. Nächster Bauabschnitt startet Jetzt beginnen die Arbeiten am unterstromseitigen Brückenteil. Auch hier werden Beleuchtungsmasten abgebrochen und neu errichtet sowie der Fahrbahnbelag einschließlich der Brückenabdichtung erneuert. Wann die Arbeiten beendet sind, kann noch nicht genau gesagt werden, da sie sehr witterungsabhängig sind und nun erst einmal die kalte Jahreszeit bevorsteht. Der mittlere Brückenzug  mit den Gleisanlagen darauf soll dann 2022 saniert werden, doch dieser Termin scheint noch offen. Die Instandsetzungsarbeiten an der Carolabrücke haben im November 2019 begonnen. Den Auftrag für die Arbeiten erhielt die Firma Hentschke Bau GmbH aus Bautzen. Der jetzige oberstromseitige Abschnitt hat 5,5 Millionen Euro gekostet.


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