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Möchte viele Jahre in Dresden verbringen

Dresden. Das Interview der Woche mit Dynamo-Neuzugang Vinko Sapina.

Vinko Sapina

Vinko Sapina

Bild: Schmidt

Der Wechsel von Essens Kapitän Vinko Sapina zu Dynamo kam für viele überraschend und wurde von den Fans entsprechend bejubelt. Wie kam es dazu?

Dynamo ist für mich das Nonplusultra der Liga und eine riesige Adresse im deutschen Fußball. Ich hielt diesen Zeitpunkt in meiner Karriere genau für den richtigen, um zu so einem großen Verein zu wechseln. Ich möchte hier viele Jahre verbringen.

 

Wie ist der erste Eindruck?

Die Stadt ist natürlich wunderschön, die Trainings-Bedingungen sind top. Das Stadion habe ich ja schon als gegnerischer Spieler erlebt und auch die Stimmung der tollen Fans. Zum Trainingsauftakt kamen 500 Zuschauer – Wahnsinn!

 

Was sagen Sie über den Trainer Thomas Stamm, der ja auch neu hier ist?

Er ist ehrgeizig und bodenständig, die ersten Einheiten machen Lust auf mehr. In Freiburg hat er ja in der Saison 2022/23 bewiesen, wohin er eine Mannschaft führen kann.

 

Wie sehen Ihre Ziele aus?

Wir müssen erst einmal sehen, wie der Kader beim Saisonstart aussieht. Die Entwicklung wird zeigen, wohin die Reise anschließend geht. Wir wollen deshalb keine Ziele raushauen. Die Ambitionen des Vereins decken sich mit meinen. Ich persönlich möchte, dass mich die anderen Spieler anschauen und sagen: »An dem können wir uns orientieren.« Ich wollte schon immer eine Führungsrolle einnehmen – unabhängig davon, ob ich die Binde am Arm trage oder nicht. Darauf kommt es mir nicht an.

 

Was machen Sie in der Freizeit?

Ich bin für alle Ballsportarten zu haben, auch wenn das während der Saison selten möglich ist, weil man sich nicht verletzen darf. Die Familie ist wichtig. Meine Freundin zieht auch nach Dresden, wenn sie das jobmäßig geregelt hat.


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