Carola Pönisch

Küken-Alarm im Zoo: Pinguin Nr. 3 und brütende Flamingos

Bei den korallenroten Langbeinern sind 13 von 31 Brutpaaren dabei, ihren Nachwuchs auszubrüten. Bei den Humboldt-Pinguinen ist ein drittes Küken geschlüpft
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Kükenalarm im Dresdner Zoo. Just am 2. Mai, als der Zoo das erfolgreiche Schlüpfen von zwei kleinen Humboldt-Pinguinen vermeldete, kam Pingu Nummer 3 aus dem Ei. Während die beiden »Großen«, die am 14. und 16. April geschlüpft waren, nun schon deutlich über zwei Kilo Gewicht auf die Waage bringen und Mitte Juni erstmals ihre Brutboxen verlassen werden, muss der jüngste Nachwuchs noch kräftig zulegen. »Alle Küken entwickeln sich sehr gut und nehmen stetig zu«, so Kurator Matthias Hendel. Mit reichlich Nachwuchs darf auch bei den Flamingos gerechnet werden. Von den 31 potenziellen Brutpaaren auf der Anlage haben 13 einen sogenannten Brutkegel aufgebaut, in elf dieser Kegel wird kräftig gebrütet. »Wir haben im Schnitt jedes Jahr sechs bis sieben Jungvögel«, weiß Hendel. Sollten alle Eier ausgebrütet werden, dürfte die Flamingokolonie (65 Tiere insgesamt) in diesem Jahr also kräftig anwachsen. Gute Nachrichten gibt es auch vom Mohrenmaki-Baby Bella, das am 9. April im Zoo zur Welt kam, übrigens als erste erfolgreiche Aufzucht bei den Lemuren in Dresden. Die kleine Bella hat mit dem Klettern begonnen und beginnt, sich für feste Nahrung zu interessieren.


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