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In 120 Triathlons um die Welt

Dresden. Extremsportler Jonas Deichmann hat als erster Mensch in 120 Triathlon einmal den Globus umrundet. Regisseur Markus Weinberg begleitete ihn dabei ein Stück und hielt alles auf Kamera fest.

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Kurz vor der Ziellinie in Cancun (Mexiko).

Kurz vor der Ziellinie in Cancun (Mexiko).

Foto: PR

Das hat vor Jonas Deichmann noch niemand geschafft: Der 34-jährige Extremsportler hat den Globus als erster Mensch laufend, schwimmend und radfahrend einmal umrundet – 120 Triathlons in 429 Tagen am Stück. Auf einem guten Drittel der Strecke hat ihn der Dresdner Filmemacher Markus Weinberg – einst Radrennfahrer und Journalist – bei seinem etwa 14-monatigen spektakulären Abenteuer, das weltweit für Bewunderung sorgte, begleitet. Dabei herausgekommen ist der Dokumentarfilm »Jonas Deichmann – Das Limit bin nur ich«.

Am 19. Januar, 19.30 Uhr, präsentiert Markus Weinberg den Streifen dem Publikum der Veranstaltungsreihe »Fahrradweitsichten« im Fahrrad XXL in Dresden-Übigau (Dresden-Nord, Washingtonstr. 65). Der Regisseur war hautnah dabei, als Jonas Deichmann (gebürtige Stuttgarter, früher Sales Manager bei einer IT-Firma) seine extrem mentale und körperliche Herausforderung, die er inmitten der Ausbreitung des Corona-Virus startete, meisterte. Er berichtet von seiner Motivation, erzählt von Grenzerfahrungen und seinem Durchhaltewillen: 450 Kilometer ist er an der Küste Kroatiens geschwommen, hat 21.000 Kilometer auf dem Fahrrad verbracht und ist 5.060 Kilometer gelaufen.

Ganz auf sich allein gestellt verlief dabei nicht immer alles nach Plan. Doch der »verrückte Deutsche« beeindruckte auf seiner Reise weltweit. Den Menschen, die er unterwegs traf, gab er etwas weiter, das in vielen dunklen Stunden der vergangenen mehr als zwei Jahre verloren schien: Hoffnung.


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