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Herbst- und Weinfest Radebeul

Vom 27. bis 29. September verbindet das Herbst- und Weinfest auf ganz besondere Art Wein- und Kulturgenuss und verwandelt den historischen Dorfanger in Kötzschenbroda in einen Ort der Träume.
Bilder
Gemeinsam mit der Weinprinzessin des Jahres 2019 Katrin Hecht stimmen sich mit den Schauspielern Christin Rettig und Johannes Krobbach von den Landesbühnen Sachsen auf das Motto »JugendTräume« des 29. Herbst- und Weinfestes mit dem roten Federweißer der Hoflößnitz ein. Foto: Lindackers

Gemeinsam mit der Weinprinzessin des Jahres 2019 Katrin Hecht stimmen sich mit den Schauspielern Christin Rettig und Johannes Krobbach von den Landesbühnen Sachsen auf das Motto »JugendTräume« des 29. Herbst- und Weinfestes mit dem roten Federweißer der Hoflößnitz ein. Foto: Lindackers

Es wird schon langsam herbstlich und das ist ein klarer Hinweis, dass das Herbst- und Weinfest unmittelbar vor der Tür steht. Mit dem diesjährigen Motto »JugendTräume« gelingt den Organisatoren die Verbindung zwischen Jung und Alt, ob es das gemeinsame Feiern ist, oder das Aufspüren und Verfolgen von Träumen und Visionen bei Wein, Musik und Theater.

Royale Eröffnung

Am Freitag zieht die frisch gekürte Weinkönigin Katja Böhme mit ihrem Gefolge sowie mit Künstlern und Musikern über den Dorfanger zum Kirchpatz, wo das erste Fass Federweißer angestochen wird. Damit beginnt das Festwochenende: Etwa 40 Winzer und Weinbaugemeinschaften aus Sachsen und Sachsen-Anhalt bieten ihren Federweißer und ihre Weine an. Die Höfe entlang des historischen Angers sind geöffnet, dort gibt es  ebenso wie auf der Streuobst- und Elbwiese Raum für Theater und Musik auf der Suche nach den »JugendTräumen«.

Viel Theater auf der Bühne

Das Wandertheaterfestival ist ein elementarer Bestandteil des Radebeuler Herbst- und Weinfestes, dessen Schirmherr in diesem Jahr der junge Schauspieler Jonas Friedrich Leonhardi ist. Er verbrachte seine Jugend in Radebeul und träumte in seiner Kindheit davon, Eismann zu werden. 17 Theatergruppen und Künstler aus aller Welt verwandeln die Straßen, Wiesen und Höfe in Bühnen und präsentieren ihre Inszenierungen, die von Schauspiel über Clownerie bis hin zu Figuren- und Tanztheater geht.

Und was noch?

Auf der Elbwiese hat der Künstler Richard von Gigantikow zum 20. Mal seinen Skulpturengarten aufgebaut, wo Visionen in spektakuläre Formen umgesetzt sind. Radebeuler Schüler haben im Rahmen eines Workshops Skulpturen gebaut, die im »Labyläum« ausgestellt sind. Mit Rock, Jazz und Bigband-Musik laden 29 internationale Bands zum Feiern und Tanzen ein. Bei insgesamt 45 Konzerten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Was ist ein Weinfest ohne das Finale Grande? Das darf natürlich nicht fehlen. Am nächtlichen Elbufer wird zunächst der Publikumspreis für die beliebteste Theaterinszenierung verliehen und dann geht das hölzerne Labyrinth spektakulär in Flammen auf. Annette Lindackers