Carola Pönisch

Großbrand am Airport? Nur eine Übung

Sirenen, Blaulicht, Feuer: Am Flughafen Dresden International ging es am 17. Oktober heiß her. Doch keine Sorge: Es brannte nicht, nur ein Flugzeugunfall wurde simuliert.
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Und so sah das Szenario auf dem Rollfeld aus: Bei der Landung eines Frachtflugzeuges gerät ein Triebwerk in Flammen. Das Feuer greift schließlich auf eine Tragfläche über. Die alarmierten Einsatzkräfte bringen den Brand durch konzentrierten Löscheinsatz unter Kontrolle und retten gleichzeitig Passagiere und Besatzungsmitglieder aus dem Flugzeug. Wegen kontaminierten Löschwassers wird zudem ein Gewässerschutzalarm ausgelöst. Aufs Zusammenspiel kommt's an Die Notfallübung „Lilienthal 2015“ sollte die Zusammenarbeit und das richtige Handeln der Retter trainieren. Wie gut sind die Berufs-  und die Freiwilligen Feuerwehren von Klotzsche, Langebrück, Weixdorf, Hellerau, Wilschdorf, die Bundespolizei und die vielen freiwilligen Helfer aufeinander eingespielt? Wo gibt es Unstimmigkeiten, Dopplungen, Verzögerungen? "Nur durch regelmäßigen Üben kann das Risiko für Opfer und Helfer im Katastrophenfall minimiert werden. Außerdem wurden die gültigen Alarm- und Einsatzpläne überprüft sowie die Koordination der verschiedenen Fachdienste und Führungsebenen am Flughafen getestet", sagt Flughafensprecher Christian Adler. Solche komplexen Notfallübungen sind laut Richtlinien der Internationalen Luftfahrtorganisation ICAO  in einem Abstand von höchstens zwei Jahren  durchzuführen. Der reguläre Flugplan war am Samstag davon nicht betroffen.


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