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Gefälschte Fahrscheine im Umlauf

In Dresden und dem Umland haben die Verkehrsunternehmen in den letzten Tagen zahlreiche Reisende mit gefälschten Fahrscheinen festgestellt. 90 Ermittlungsverfahren laufen schon. Die Bundespolizei appelliert an die Vernunft beim Ticketkauf.
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Die Bundespolizei rät aus aktuellem Anlass, Tickets nur am Automaten oder an offiziellen Verkaufsstellen zu erwerben. Foto: Archiv

Die Bundespolizei rät aus aktuellem Anlass, Tickets nur am Automaten oder an offiziellen Verkaufsstellen zu erwerben. Foto: Archiv

Davon betroffen sind fast alle regionalen Verkehrsunternehmen innerhalb des Verkehrsverbundes Oberelbe. Darunter die Deutsche Bahn, die Mitteldeutsche Regionalbahn, die Dresdner Verkehrsbetriebe sowie die Regionalbusunternehmen im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei Dresden. Das Phänomen sei zwar nicht neu, dennoch ist die hohe Zahl von rund 90 eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen, Urkundenfälschung und Betrugs äußerst auffällig, teilte die Bundespolizei mit. Wie sich herausstellte, waren die Nutzer der gefälschten Fahrausweise auf der Suche nach günstigen Preisen auf unseriöse Angebote reingefallen. Die Bundespolizei rät deshalb, Fahrausweise direkt bei den entsprechenden Verkehrsunternehmen, an Automaten und bei den offiziellen Verkaufsstellen zu erwerben. Auch der unwissentliche Gebrauch falscher Tickets kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.  Wer Tickets in geschilderter Weise zum Kauf angeboten bekommt, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0351/815020 zu melden.


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