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Fast 7.500 Zuschauer feierten die internationale Short Track-Elite

Dresden. Am Wochenende war Dresden wieder Zentrum der Short Track-Weltelite. 196 Sportler aus 30 Nationen kämpften in der Joynext Arena um Medaillen. Wir waren dabei und haben ein paar Impressionen mitgebracht...
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Suzanne Schulting gab ihr Comeback in Dresden

In der Joynext Arena gingen am Freitag, 9. Februar, die Qualifikationsrennen über die Bühne. Dabei gab nach einer langen Verletzungspause Suzanne Schulting ihr Comeback. Die Niederländerin überzeugte und gewann ihren Lauf über 1.000 Meter sowie über die 1.500-Meter Distanz.

 

Deutsche Starter mit persönlichen Bestzeiten

Die deutschen Athletinnen und Athleten haben sich in ihren Rennen mit der Weltelite gemessen. Dabei stellten Betty Moeske, Lukas Kobuch und Robin Bending über die 500-Meter-Distanz ihre jeweilige persönliche Bestzeit auf. Rafael Schlossarek gelang dies über die 1.000-Meter- sowie 1.500-Meter-Distanz. Auf der letztgenannten Strecke schaffte auch Paula Kuhnt-Torzewski eine persönliche Bestzeit. Für den direkten Einzug in die nächste Runde hat es am Ende nicht gereicht. Über die Hoffnungsläufe haben sie jedoch die Chance, sich für die Finals zu qualifizieren.

In der Mixed-Staffel über 2000 Meter verpasste Team Deutschland mit einem dritten Platz knapp den Einzug in die nächste Runde. An den Start gingen Eckstein, Hammermüller, Yanghun Ben Jung und Moeske.

 

Zuschauer sahen packende Rennen der absoluten Weltspitze

Die 1.000 Meter-Distanz gewann wie bereits im letzten Jahr Ji Won Park (Südkorea) vor den Kanadiern Felix Roussel und Steven Dubois. Bei den Damen siegte Gilli Kim (Südkorea) vor Xandra Velzeboer (Niederlande) und Kamila Stormowska (Polen).

Über 1.500 Meter sicherte sich die Belgierin Hanne Desmet den Sieg vor der US-Amerikanerin Kristen Santos-Griswold und der Niederländerin Suzanne Schulting. Bei den Herren behauptete sich William Dandjinou aus Kanada vor Stijn Desmet (Belgien) und Gun Woo Kim (Südkorea).

In der Mixed-Staffel siegte Team USA vor den Niederlanden und Südkorea.

Aus deutscher Sicht gingen im Viertelfinale Lisa Eckstein, Paula Kuhnt-Torzewski, Rafael Schlossarek und Clemens Pfropper bei den 1.500 Metern sowie Robin Bendig über die 1.000 Meter an den Start. Die Staffeln über 3.000 Meter bei den Frauen und 5.000 Meter bei den Männern verpassten den Sprung in die nächste Runde.

Über die 500-Meter-Strecke sicherte sich die Niederländerin Xandra Velzeboer vor der Chinesin Ye Wang und Kamila Stormowska aus Polen den Sieg. Bei den Herren setzte sich über die gleiche Distanz Felix Roussel (Kanada) vor seinem Landsmann Jordan Pierre-Gilles und Lukasz Kuczynski (Polen) durch.

Gilli Kim (Südkorea) überzeugte über die 1000 Meter und gewann vor Suzanne Schulting (Niederlande) und Corinne Stoddard (USA). Bei den Herren ging der Sieg an den Niederländer Daan Kos. Auf den Plätzen folgten Adil Galiakhmetov (Kasachstan) und Sungwoo Jang (Südkorea).

Bei der Damen-Staffel gab es an den Athletinnen aus den Niederlanden kein Vorbeikommen. Kanada und die USA landeten auf den Plätzen. Bei den Herren siegte die Staffel aus Südkorea vor Japan und Ungarn.

Katerina Novotná, Bundestrainerin: "Hinter uns liegt ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Wir haben uns vor heimischer Kulisse mit der Weltspitze gemessen, haben persönliche Bestleistungen erzielt. Hier in Dresden an den Start zu gehen, ist für jedes Mitglied unseres Teams eine besondere Erfahrung. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass unser deutsches Team noch sehr jung und das Niveau im Weltcup sehr hoch ist. Wir werden weiter hart an uns arbeiten und jede Menge Motivation aus dem Wochenende mitnehmen."


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