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Erst Musik, dann quatschen

Die Kombination aus Musik und moderierten Gesprächen mit den Künstlern im Kultur-Bahnhof ist der neue Ansatz, der verschiedenen Bands aus der Region mit überwiegend deutschsprachigen Songs eine neue Plattform bietet.
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Frank Mietzsch (l.) von Kulturbahnhof Radeburg setzt das neue Konzert-Konzept im Kultur-Bahnhof gemeinsam mit dem Radebeuler Kulturamtsleiter Alexander Lange um.Foto: Annette Lindackers

Frank Mietzsch (l.) von Kulturbahnhof Radeburg setzt das neue Konzert-Konzept im Kultur-Bahnhof gemeinsam mit dem Radebeuler Kulturamtsleiter Alexander Lange um.Foto: Annette Lindackers

Musik im kleinen Format. Damit will der Radebeuler Kultur-Bahnhof mit vier Konzerten pro Jahr und regionalen Künstlern aus den Sparten Jazz, Pop und Folklore das Publikum begeistern. Am 17. März 2017 beginnen „Schraubenyeti & Sein Mammut“ und rocken auf Mandoline, Cister, Gitarre, Klavier und Kontrabass, dazu dreistimmiger Gesang. Angesprochen ist jeder, der Jazz, Pop, Folklore überwiegend mit deutschsprachigen Texten schätzt. Entwickelt hat das neue Konzept „Im Konzert – Zum Gespräch“ Frank Mietzsch, Betreiber des Kulturbahnhofs Radeburg gemeinsam mit Alexander Lange, Amtsleiter Kultur und Tourismus in Radebeul. „Einerseits  stellen sich die Musiker mit ihrer Musik vor“ erklärt Mietzsch die Reihe, „andererseits kommen wir mit den Künstlern mitten im Konzert ins Gespräch.“ Gemeinsam mit Anika Jankowski von der „Scheune Akademie Dresden“ will er an den Abenden eine attraktive Gesprächsatmosphäre zwischen den Künstlern aber auch dem Publikum schaffen.
Während des Konzerts spielt die Band drei Sets. Aufgelockert werden diese einmal durch einen kurzen Quiz, der sich mit der Musik der Band und ihrer Sparte beschäftigt. Hinzu kommt später ein lockeres Gespräch auf der Bühne: Frank Mietzsch will mit Anika Jankowski und den Künstlern Platz auf einem großen Sofa auf der Bühne nehmen und über die Inhalte der Musik, die Entstehung der Songs und den Werdegang der Musiker sprechen. „Wir wollen vorrangig Musiker aus der Region akquirieren und suchen dabei überwiegend nach Künstlern, die neu starten“, beschreibt Mietzsch die Strategie der Akquise. Dabei konzentriert er sich sich eher auf kleine Bands und wünscht sich, den Zeitgeist der Musiker, die hier in Sachsen groß werden, mit den Konzerten abzubilden. Mit der neu entwickelten Konzertreihe „Im Konzert – Zum Gespräch“ erhofft sich Lange, ein Alleinstellungsmerkmal für den Radebeuler Kultur-Bahnhof zu etablieren. Ein neu erarbeiteter Plan sieht vor, neben den großen Veranstaltungen wie Kasperiade, Radebeuler Weinfrühling und das Radebeuler XJAZZ-Festival drei Säuen im Kultur-Bahnhof zu schaffen: das sind die bereits begonnene Puppentheater-Reihe, die neue Musikreihe und als drittes Standbein die Vermietung im Bahnhof. „Uns ist es wichtig“, so Lange, „dass auf diese Weise in die Veranstaltungen im Kultur-Bahnhof Kontinuität hinein kommt.“       A. Lindackers Mit dem Schraubenyeti-Konzert beginnt am 17. März die neue Reihe.
Einlass ab 19 Uhr, Beginn ist 20 Uhr.
Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 10 Euro.
Info: www.kulturbahnhof-radebeul.de


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