Carola Pönisch

"Elaskon" kommt ins DDR-Museum

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Günther Gedecke (90), Erfinder des Namen Elaskon, und Tobias Schwald, Geschäftsführer Elaskon, im DDR-Museum                 Foto: Mutschke

Günther Gedecke (90), Erfinder des Namen Elaskon, und Tobias Schwald, Geschäftsführer Elaskon, im DDR-Museum Foto: Mutschke

Frösi, Putzi und Trabant – etwa 80.000 Ausstellungsstücke sind in der »Welt der DDR« im Simmel-Center am Albertplatz zu bestaunen. Jetzt kam ein Exponat dazu, das unbedingt hierher gehört: das Korrosionsschutzmittel K60 ML von Elaskon, das einst unzähligen Trabis und Wartburgs durch Unterbodenschutz und Hohlraumkonservierung das Leben verlängert hat. Das Unternehmen »Elaskon« wurde vor über 90 Jahren in Dresden gegründet und ist noch heute als Spezialhersteller von Korrosionsschutzmitteln weltweit erfolgreich.Seinen Namen verdankt es dem ehemaligen Betriebsleiter Günther Gedecke, der »Elaskon« aus »elastisch« und »konservierend« zusammenfügte.  Auch an der Entwicklung des Produktes K60ML war Gedecke, inzwischen selbst 90 Jahre alt, maßgeblich beteiligt.Das Korrosionsschutzmittel wird übrigens nach wie vor hergestellt, die Rezeptur ständig weiterentwickelt. Nachfrage gibt es im gesamten Bundesgebiet und auch im Ausland. Das DDR-Museum im Simmel-Hochhaus am Albertplatz hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.


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