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Eislöwen verlieren nach Penalty

Die Dresdner Eislöwen haben den ersten Test der Saison 2017/2018 gegen den DEL2-Ligakonkurrenten EC Bad Nauheim nach Penaltyschießen mit 3:4 (1:1; 2:2; 0:0) verloren.
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Foto: Büttner

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Vor 1.219 Zuschauern trafen Nick Huard (18.) und Mike McNamee (19.) in den Schlussminuten des ersten Drittels. In einem teils hitzig geführten zweiten Abschnitt brachte Eric Meland (26.) Bad Nauheim in Führung, Thomas Pielmeier (28.) glich für Dresden aus. Nachdem Alexander Höller für die Eislöwen erfolgreich war (33.), wurde zwei Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels der Videobeweis zu Rate gezogen - und der Treffer von Cody Sylvester gewertet, da der Puck im Tor war, bevor es verschoben wurde. Nach einem torlosen letzten Drittel entschieden sich beide Teams den Sieger ohne Verlängerung direkt im Penaltyschießen auszumachen. Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: "Es ist schwieriger in der zweiten Trainingswoche mit einem Spiel einzusteigen als in der zweiten Woche. Vieles hat schon ganz gut funktioniert, am Ende hatten wir mehr Chancen als der Gegner, haben die Tore aber nicht gemacht. Die jungen Spieler haben sich gut präsentiert, waren etwas frischer. In den Überzahlsituationen hat unser Aufbau nicht funktioniert, aber daran haben wir noch nicht viel gearbeitet. Wir stecken mitten in einem Lernprozess." René Kramer: "Mit einem neuen System ins erste Spiel zu gehen ist eine Herausforderung. Einiges hat schon gut geklappt. Wir haben uns Chancen erarbeitet, Druck gemacht und sind mit unseren kurzen Pässen gut durch die neutrale Zone gekommen. Auf der anderen Seite waren wir phasenweise noch zu soft. Das sind für die Vorbereitung allerdings normale Erkenntnisse. Vor uns liegt noch viel Arbeit." Alexander Höller: "Das Ergebnis ist leider nicht so ausgefallen, wie wir es uns vorgestellt hatten. Phasenweise haben wir gute Szenen gehabt, aber natürlich gibt es noch einiges zu verbessern. Wir wissen jetzt, an was wir in den nächsten Tagen arbeiten müssen." Steven Rupprich: "Nach einer harten Trainingswoche ist es immer schwierig, die neuen taktischen Elemente umzusetzen. Ich denke, wir haben schon ganz gut kombiniert. Jetzt haben wir noch Zeit unsere Schwachstellen zu beheben."


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