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Eislöwen unterliegen im Penaltyschießen

Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel beim ESV Kaufbeuren mit 1:2 (1:0; 0:0; 0:1; 0:0; 0:1) nach Penaltyschießen verloren.
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Foto: Büttner

Foto: Büttner

Vor 1.604 Zuschauern nutzte Ville Hämäläinen nach Vorarbeit von Alexander Höller eine Möglichkeit in der vierten Minute, um die Blau-Weißen in Führung zu bringen. Infolge gab es Chancen auf beiden Seiten, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Das Mitteldrittel war geprägt von Nervosität und zahlreichen Strafen – besonders auf Seiten der Eislöwen. Zwischenzeitlich saßen bis zu vier Dresdner in der Kühlbox, allerdings überstanden die Eislöwen auch die Phase des doppelten Kaufbeurer Überzahlspiels unbeschadet. Im dritten Spielabschnitt gelang Christoph Kiefersauer der Ausgleich (46.) für den ESVK. Nachdem Eislöwen-Kapitän René Kramer verletzungsbedingt vorzeitig das Eis verlassen musste, machte der ESVK immer mehr Druck. Kevin Nastiuk im Eislöwen-Tor vereitelte mehrere Großchancen – und sicherte damit die Verlängerung. In der Overtime sollte kein Tor fallen. Entsprechend musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Weiterhin präsentierte sich Nastiuk in starker Verfassung, doch weder Brendan Cook, noch Marius Garten und Petr Macholda konnten ihren Versuch im Tor unterbringen. Branden Gracel traf hingegen zum 2:1 des ESVK.  Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: “Beide Mannschaften haben besonders in der Verteidigung ein starkes Spiel abgeliefert. Die Torhüter waren auf beiden Seiten ebenso unglaublich. Es bringt nichts, im Nachgang über Schiedsrichterentscheidungen und alles, was sonst noch diskutiert werden kann, zu sprechen. Man kann es ohnehin nicht mehr ändern. Fakt ist: Es war ein gutes Spiel mit Playoff-Charakter.” Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 5. Februar um 17 Uhr bei den Heilbronner Falken.