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Eislöwen siegen gegen Huskies im Penaltyschießen

Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Kassel Huskies nach Penaltyschießen mit 4:3 (0:0; 1:2; 2:1; 0:0; 1:0) gewonnen.
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2.010 Zuschauer in der EnergieVerbund Arena sahen ein torloses erstes Drittel, in dem die Gastgeber die besseren Chancen verzeichneten. Allerdings ließ die Eislöwen-Offensive viele Möglichkeiten ungenutzt. Kassel startete schwungvoll in das Mitteldrittel und ging durch Manuel Klinge (21.) in Führung. Doch die Dresdner glichen durch René Kramer in der 25. Minute aus. Vor der zweiten Pause konnten allerdings erneut die Gäste jubeln: Thomas Merl markierte das zwischenzeitliche 1:2 (35.). Das Team von Trainer Rico Rossi schraubte durch Jens Meilleurs Treffer (47.) zunächst den Spielstand in die Höhe, doch Petr Macholda (51.) im Powerplay und Neuzugang Mark Cullen mit seinem Tor 17 Sekunden vor der Schlusssirene sicherten den Eislöwen die Verlängerung. Da in der Zugabe keine weiteren Tore fielen, musste das Penaltyschießen für die Entscheidung sorgen. Macholda war es vorbehalten, den entscheidenden Penalty zu verwandeln. „Dieses Spiel dürfen wir eigentlich nicht verlieren. Wir haben 55. Minuten strukturiert und diszipliniert gespielt und bekommen mit der letzten Szene den Ausgleich. Ich verlange an dieser Stelle noch einmal von der Liga, dass wir zum Penaltyschießen neues Eis bekommen. Wir haben keinen Stress, die Leute wollen Tore sehen und unsere Spieler brauchen in dieser Phase neues Eis", sagt Kassels Trainer Rico Rossi. „Wir haben gut begonnen, uns wieder Chancen erarbeitet. Leider gelingt es uns in dieser Phase aktuell aber nicht, ein Tor zu schießen. Dann kommen wir schlecht aus der Kabine, geraten in Rückstand und laufen dem Geschehen und auch unserem Selbstvertrauen zwischenzeitlich etwas hinterher. Wichtig ist allerdings, dass wir auch nach dem 1:3 nicht die Geduld verloren, sondern Druck aufgebaut und uns wieder Chancen erarbeitet haben. Am Ende ist es heute für uns gut gegangen. Der Fakt, dass Mark Cullen das 3:3 markiert, passt natürlich perfekt. Zum Thema Eis und Penaltyschießen gebe ich Rico Recht, dass von der Qualität her frisches Eis besser wäre. Allerdings haben wir in der letzten Woche auch drei Penaltys verwandelt. Heute war es leider nur einer. Ich bin dennoch froh, dass wir dieses Spiel drehen konnten", sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch. Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 27. September, 18.30 Uhr, bei den Ravensburg Towerstars. (pm)  Fotos: Hockeyweb/Büttner