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Dynamo kickt gegen Bremens Amateure

Am Sonntag muss die SG Dynamo Dresden im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft von Bundesligist Werder Bremen ran.
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Foto: Pohl

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 Die Schwarz-Gelben grüßen seit Wochen von der Tabellenspitze und sind mit vier Punkten aus den ersten drei Spielen 2016 eher durchwachsen als gut ins neue Jahr gestartet. Am 25. Spieltag steht jetzt das Duell gegen Werder Bremen an. Allerdings kommt nicht der Erstligist nach Dresden, sondern die zweite Mannschaft. Die Hanseaten haben sich in den letzten Partien vom Tabellenkeller nach oben gearbeitet und sich Luft im harten Abstiegskampf verschafft. Sieben Punkte gegen Gegner wie Kiel, Wiesbaden und Magdeburg sind keine schlechte Ausbeute. Das sieht auch Dynamos Cheftrainer so. „Werder hat durch Erfahrungen hinzugewonnen und setzt das aktuell in Form von sportlicher Leistung um“, sagt Uwe Neuhaus vor der Begegnung. Die Bremer haben die letzten sieben Spiele nicht verloren und kommen deshalb mit Selbstvertrauen an die Elbe. Dynamo will vor eigenem Publikum dagegen die Ausbeute an Punkten weiter erhöhen, um den komfortablen Vorsprung in der Tabelle nicht zu verlieren. Die Zuschauer, etwa 23.000 werden erwartet, dürfen sich auf ein spannendes Spiel freuen. Schon das Hinspiel an der Weser auf Platz 11 hatte einige emotionale Momente zu bieten. Früh gingen die Werderaner damals in Führung, doch Andreas Lambertz schaffte mit einem sehenswerten Distanzschuss den Ausgleich, bevor er wenig später mit einer gelb-roten Karte vom Platz flog. Erst in der Nachspielzeit gelang der SGD per Elfmeter der umjubelte Siegtreffer. Diesmal sollen die Fans aber nicht so lange auf die Entscheidung warten müssen. Damit das klappt, sind vor allem Tore gefragt. Zuletzt verfehlten die Dynamo-Kicker vor dem gegnerischen Kasten öfter das Ziel. Lambertz sieht das aber gelassen. „So richtig Sorgen machen müssen wir uns glaube ich erst dann, wenn wir gar nicht zu den Torchancen kommen. Aber klar ist unser Ziel, die eine oder andere Chance am Sonntag zu nutzen, um das Spiel auf unsere Seite zu ziehen“, meint der Mittelfeldspieler. Nicht treffen wird am Sonntag auf jeden Fall Pascal Testroet, der wegen Problemen an der Ferse sehr wahrscheinlich nicht zum Einsatz kommen kann. Schiedsrichter Dr. Martin Thomsen pfeift die Partie um 14 Uhr an, die Stadiontore und die Tageskassen öffnen um 12 Uhr. Der Kassenbereich Lennéplatz öffnet bereits 10 Uhr, dort gibt es Tageskarten.


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