Carola Pönisch

Dresden wird klingende Stadt

Die Musikfestspiele verwandeln Dresden morgen (28. Mai) ab 14 Uhr mit einem Mitmachprojekt für Laien- und Profimusiker in eine »Klingende Stadt«. Mehr als 1.000 Mitwirkende werden unter dem Motto "Ode an die Freude" mit Konzerten an 10 verschiedenen Spielorten beweisen, wie musikalisch Dresden wirklich ist.
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Foto: Killig

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Ein Höhepunkt des Nachmittags ist die Aufführung des letzten Satzes aus Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie, 16 Uhr auf dem Dresdner Altmarkt. Gestaltet wird der Auftritt vom Projektchor und Projektorchester »Klingende Stadt«, in denen sich für diesen Nachmittag eigens Laien- und Profimusiker aus Dresden und Umgebung zusammengetan haben. Der Dirigent Ekkehard Klemm hat das Stück mit den Beteiligten zuvor in mehreren Proben einstudiert und wird auch die Aufführung leiten. Zudem bringen von 14 bis 18 Uhr über 30 Ensembles Orte wie das Max-Planck-Institut, das Verkehrsmuseum, das Parktheater im Großen Garten, Schloss Albrechtsberg und den Stallhof zum Klingen. Die Schülerband Degerwald, das Refugee-Ensemble of Dresden, das Kammerorchester Concentus Vocum und viele mehr werden mit Programmen von Klassik bis Jazz, Rock und Pop Dresdens einmalige Klangvielfalt zeigen.