Carola Pönisch

Dolce Vita in der Markthalle Café Prag

Ende März soll mit dem „Aposto“ ein Neustart im Café Prag erfolgen. Derzeit läuft der Umbau des Erdgeschossbereiches auf Hochtouren. Hier geht es künftig echt italienisch zu.
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Die offene Showküche und die eigene Pastamanufaktur werden den Mittelpunkt im „Aposto" bilden, dem neuen italienischen Restaurant, das künftig das gesamte Erdgeschoss der Markthalle Café Prag einnehmen wird. Auf 700 Quadratmeter entstehen hier rund 280 Sitzplätze im Innenbereich, außerdem wird es noch 300 zusätzliche Plätze im Außenbereich geben. Die Umbauarbeiten laufen auf Hochtouren, denn Ende März soll Eröffnung gefeiert werden. „In unserem Restaurant nehmen wir die Gäste mit auf eine kulinarische Entdeckungsreise durch Italien", verspricht Michael Peller, der Geschäftsführer des neuen Aposto Dresden, in dem bald mehr als 40 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit arbeiten werden. „Wir wissen um die Bedeutung der Markthalle Café Prag für die Dresdner Innenstadt und wir sind überzeugt, dass wir mit dem Aposto als Tagesgastronomie einen Anlaufpunkt für jung und alt schaffen werden." Das Restaurant im ehemaligen Café Prag ist das elfte der Marke Aposto.

Das einstige Varietétheater wurde 2012/13 in eine „Markthalle" umgebaut, doch so richtig in Schwung kam sie nie, obwohl die Mischung aus viel internationaler Gastronomie und regionalen Händlern eigentlich nicht schlecht war. Schon bald nach Start der Markthalle im Dezember 2013 zogen die ersten Mieter wegen fehlender Kundschaft wieder aus.

Das Café Prag am Altmarkt wurde wie auch ein Großteil der umliegenden Wohnungen 2005 von der Partizia AG gekauft, saniert und bis Mitte 2015 betrieben. Im Herbst des vergangenen Jahres verkaufte Patrizia das Areal, zu dem 230 Wohnungen und 40 Läden gehören, an die Quantum Immobilien AG.


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