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Derbysieg in Weißwasser

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Foto: Büttner

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Die Dresdner Eislöwen haben das Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchsen gewonnen. Mit 3:1 setzten sich die Blau-Weißen im Fuchsbau durch. Vor leeren Rängen in Weißwasser spielten beide Teams von Beginn an auf Augenhöhe. Torchancen gab es, aber zwingend war keines der Teams in den ersten zehn Minuten. Mitte des ersten Spielabschnitts übernahmen die Eislöwen das Kommando und kamen durch Kapitän Jordan Knackstedt zum ersten gefährlichen Torabschluss. Matej Mrazek versuchte es im Anschluss gleich zweimal und auch Nicklas Mannes konnte seinen Fernschuss nicht im Tor der Gastgeber unterbringen. Ab dem zweiten Drittel mussten die Füchse auf ihren Kapitän Clarke Breitkreuz und Richard Mueller verzichten, die nicht mehr ins Spiel zurückkehrten. Nutzen konnten die Eislöwen das aber zunächst nicht. Auch die beiden Überzahlsituationen blieben ungenutzt. Besser machten es die Füchse in der 37. Minute, als Hunter Garlent mit einer Einzelaktion den Führungstreffer der Gastgeber erzielte. Im Schlussabschnitt waren einmal mehr die Comeback-Qualitäten der Eislöwen gefragt und die machten auch gleich Druck. In der 43. Minute sprang der Puck zu Tom Knobloch, der die Scheibe aus der Luft nahm, aber am Pfosten scheiterte. Besser machte es David Rundqvist in der 45. Minute. Vladislav Filin spielte vor das Tor der Gäste, wo der Schwede viel Platz hatte und platziert zum 1:1 traf. Diese Kombination sollte erneut erfolgsversprechend sein. Rundqvist zog ins Angriffsdrittel und legte auf Filin ab. Der spielte den Puck scharf vor das Tor, wo der eingelaufene Rundqvist unhaltbar abfälschte (56.). Die Füchse nahmen in den Schlussminuten Torhüter Leon Hungerecker für einen sechsten Feldspieler vom Eis, was Jordan Knackstedt mit einem Schuss ins leere Tor zum 3:1-Endstand für die Eislöwen bestrafte. Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben ein sehr gutes erstes Drittel gespielt, waren dann im zweiten Drittel aber zu passiv. Janick Schwendener hat da wieder unglaublich gehalten. Wir haben im letzten Drittel wieder sehr gut gespielt, wir haben an uns geglaubt. Kompliment an die Mannschaft, dass sie das Spiel gedreht hat. Derbysiege sind natürlich immer besonders schön.“ Weiter geht es für die Eislöwen am Donnerstag, 30. Dezember, 19.30 Uhr, mit dem letzten Spiel des Jahres gegen den ESV Kaufbeuren. Vorher gibt es am Mittwoch ab 17.30 Uhr ein Facebook Live aus der Sportsbar Ostra: Der Jahresrückblick 2021 der Eislöwen mit Geschäftsführer Maik Walsdorf, Sportdirektor Matthias Roos und Cheftrainer Andreas Brockmann. (pm/Dresdner Eislöwen)