Carola Pönisch

Blaues Wunder: Spenden für Sanierung?

Das Blaue Wunder ist nicht nur eines der brühmtesten Wahrzeichen der Stadt Dresden, es ist auch ziemlich angenagt vom Zahn der Zeit und müsste eigentlich dringend saniert werden. Kosten: geschätzte 160 Millionen Euro.
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Die Finanzierung des Unterfangens steht jedoch auf wackeligen Beinen. Fördermittel des Freistaates, mit denen die Stadt bisher immer gerechnet hatte, fließen nicht, da das Förderprogramm für den kommunalen Straßenbau massiv überzeichnet ist.   Um das technische Denkmal zu erhalten, wurde bisher immer wieder instandgesetzt und ausgebessert. Doch das reicht nicht mehr. Defekte Stahlteile und bröckelnde Farbe erfordern nun eine grundlegende Sanierung. Doch wie finanzieren? Aus der städtischen CDU gab es jüngst den Vorschlag, die fehlenden Millionen durch einen Förderverein aufzubringen, also Spenden einwerben ähnlich wie beim Wiederaufbau der Frauenkirche. Dem widerspricht die SDP-Stadtratsfraktion massiv. »Die Sanierung des Blauen Wunders ist eine staatliche Pflichtaufgabe«, sagt Stefan Engel, Sprecher für Bau und Verkehr der SPD-Fraktion und nennt die Idee eine Scheinlösung. SPD-Stadträtin Kristin Sturm würde am liebsten sogar die eingeplanten Mittel zur Wiedereröffnung  des Fernsehturms für die Brückensanierung nutzen. Diskutieren Sie mit unsWas meinen Sie: Soll die Brückensanierung mit bürgerschaftlichem  Engagement, also Spenden und Sponsoring, realisiert werden oder steuerfinanziert wie bei solchen Baumaßnahmen üblich? Würden Sie für die grundhafte Sanierung und damit den Erhalt des Wahrzeichens Geld spenden? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und sagen Sie uns Ihre Meinung.


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