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Betrifft: Telegram-Nachricht gegen den Ministerpräsidenten

Ein Post auf Telegram wurde einer Frau aus Sachsen zum Verhängnis. Die 33-Jährige rief dort zu einem Angriff auf den Ministerpräsidenten auf und bekam Besuch vom LKA.
In einem Telegram-Post ging es um mögliche Angriffe auf den Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. Foto: Maik Gärber / Sächsische Staatskanzlei

In einem Telegram-Post ging es um mögliche Angriffe auf den Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. Foto: Maik Gärber / Sächsische Staatskanzlei

Das Landeskriminalamt erhielt am 22. Juni einen Hinweis zu einem Post bei Telegram. Darin ging es um mögliche Angriffe auf den sächsischen Ministerpräsidenten bei einem Vorort-Termin. Aufgrund der Details nahm das "Polizeiliche Terror- und Extremismus-Abwehrzentrum" des Landeskriminalamtes Sachsen sofort die Ermittlungen auf. Die Beamten konnten sehr schnell die Identität des Absenders ermitteln – eine 33-jährige Frau aus Lichtenstein in Sachsen. Diese war bis dato polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten. Mit der Tatverdächtigen wurde eine Gefährderansprache durchgeführt und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung eingeleitet. Im Ergebnis der polizeilichen Maßnahmen räumte die Frau den Tatvorwurf ein und löschte den in Rede stehenden Post. Der Besuch des Ministerpräsidenten verlief ohne Vorkommnisse.


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