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Benefizregatta erreicht 25.000-Euro-Marke

Rudern gegen Krebs in Dresden – Spendengelder finanzieren Kochkurse und Sportangebote für Tumorpatienten
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(v.l.n.r.) Dr. Reinhard Kretzschmar (DIU-Geschäftsführer), Hartmut Elsner und Ingrid Andersch (SERV), Prof. Pauline Wimberger (Direktorin der Uni-Frauenklinik Dresden), Melanie Glaschker (UCC-Präventionszentrum), Stefan Grünewald-Fischer (Stiftung Leben mit Krebs), PD Dr. Gunnar Folprecht (UCC) und Antje Herrmann (Geschäftsführerin Sonnenstrahl e.V.) bei der Scheckübergabe. Foto: Uniklinikum Dresden / Holger Ostermeyer

(v.l.n.r.) Dr. Reinhard Kretzschmar (DIU-Geschäftsführer), Hartmut Elsner und Ingrid Andersch (SERV), Prof. Pauline Wimberger (Direktorin der Uni-Frauenklinik Dresden), Melanie Glaschker (UCC-Präventionszentrum), Stefan Grünewald-Fischer (Stiftung Leben mit Krebs), PD Dr. Gunnar Folprecht (UCC) und Antje Herrmann (Geschäftsführerin Sonnenstrahl e.V.) bei der Scheckübergabe. Foto: Uniklinikum Dresden / Holger Ostermeyer

Die Dresdner Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs" sorgte Anfang September 2016 für neue Bestmarken: Mit 92 Teams stiegen noch nie so viele Hobbyteams für die von der Stiftung Leben mit Krebs initiierten Regatta in die Boote und noch nie kam dabei so viel Geld für Krebspatienten jeden Alters zusammen. Darauf sind die Dresden International University, der Sächsische Elbe-Regattaverein e.V. und das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden stolz. Sie organisierten die Veranstaltung in der Landeshauptstadt bereits zum sechsten Mal. Die Erlöse wurden am Freitag (13. Januar) an drei Institutionen übergeben, die damit Projekte für Krebs-kranke finanzieren. So kann der Sonnenstrahl e.V. Jugendliche nach überwundener Krebserkrankung zu einem WinterAktivCamp einladen, während das Präventions- und Bildungszentrum des Universitäts KrebsCentrums dank der Spendengelder innovative Kochkurse für Krebspatienten sowie ihre Partner veranstaltet. Zudem ermöglichen die Spenden aus der Benefiz-Regatta, dass die Frauenklinik des Universitätsklinikums Dresden Brustkrebspatientinnen weiterhin kostenlose Yogakurse anbieten kann. Letztlich waren es 92 Vierer-Teams – zehn mehr als im Vorjahr – die am 3. September in die Vierer-Boote stiegen und in 63 Läufen gegeneinander antraten. Damit trugen insgesamt 368 Hobby-Ruderer dazu bei, dass am Ende des Regattatags eine Spendensumme von 25.000 Euro zusammenkam. Einen wesentlichen Anteil daran hatten die sportlichen Teilnehmer, die mit einem Großteil ihres Startgelds Projekte unterstützen, durch die sich die Lebensqualität von Tumorerkrankungen betroffener Menschen spürbar verbessern lassen. Aufgestockt wurden die Startgelder durch weitere Spenden, durch eine auf dem Dresdner Neumarkt gestartete Luftballonaktion sowie den Verkauf von Losen der Regatta-Tombola. Dadurch kamen allein 3.325 Euro zusammen. „Mich freut besonders, dass sich das Engagement der Dresdner für ‚ihre‘ Benefizregatta von Jahr zu Jahr steigert. Sichtbares Zeichen sind die 25.000 Euro. Dabei will ich aber nicht die großartige Unterstützung der Rudervereine im Sächsischen Elbe-Regattaverein vergessen, die von Anfang an mit mehr als 100 Rudersportlern die Veranstaltung ehrenamtlich als Trainer, Betreuer und Organisatoren unterstützen. Sie tragen damit wesentlich zum Erfolg des Wettbewerbs bei. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle ganz besonders bedanken", sagt Klaus Schrott, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Leben mit Krebs. „Die Erfolgsgeschichte der Dresdner Ausgabe von ‚Rudern gegen Krebs‘ beeindruckt uns jedes Jahr wieder. Damit bewahrheitet sich unsere Einschätzung der ersten Stunde, dass die Stadt ein idealer Austragungsort für die Benefizregatta ist. Mit der durch das Herz der Stadt fließenden Elbe, mit begeisterungsfähigen und selbstlosen Rudersportlern und mit der von den Einwohnern offen gezeigten Empathie für Krebskranke verfügt Dresden über die besten Zutaten für diese besondere Regatta", sagen Dr. Reinhard Kretzschmar, Geschäftsführer der Dresden International University (DIU) und Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Uniklinikums. Gemeinsam hatten sie sich vor mehr als sechs Jahren dafür stark gemacht, dass „Rudern gegen Krebs" auch in der sächsischen Landeshauptstadt stattfindet. Weitere Infos hier: www.uniklinikum-dresden.de, www.sonnenstrahl-ev.org


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