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Backhandwerk erleben auf dem Striezelmarkt

Dresden. Auf dem Striezelmarkt können kleine Besucher unter Anleitung Plätzchen backen und Striezelfans den Dresdner Stollenbäckern über die Schulter schauen.

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Die Stollenbäcker zeigen dem Nachwuchs, wie es geht.

Die Stollenbäcker zeigen dem Nachwuchs, wie es geht.

Foto: Schutzverband Dresdner Stollen e.V. / Michael Schmidt

Für die kleinen Striezelmarktbesucher zaubert die Landeshauptstadt Dresden in Zusammenarbeit mit dem Schutzverband Dresdner Stollen e.V. ein besonders süßes Angebot. In der Weihnachtsbäckerei in Sichtweite der Kreuzkirche heißt es täglich von 10 bis 18 Uhr: „Auf die Plätzchen, fertig, los!“ Nach drei Jahren des coronabedingten Ausfalls werden kleine Striezelfans hier unter Anleitung der erfahrenen Dresdner Bäckermeistern endlich wieder selbst zu echten Plätzchenmeistern ausgebildet. Die süßen Kunstwerke können gleich aufgenascht oder in einer schicken neuen Verpackung für die Mamas, Omas und Opas als Geschenk mit nach Hause genommen werden. Das besondere Erlebnis für Kinder gibt es für 5 Euro.

Unweit des Schwibbogens zeigen zudem auch die Dresdner Stollenbäcker in der Schaubackstube des Dresdner Stollenschutzverbandes ihr Können und weihen die Besucher in die Geheimnisse des weltberühmten Dresdner Originals ein, das einstmals dem Striezelmarkt seinen Namen gab. Täglich von 10 bis 18 Uhr werden im Holzbackofen Dresdner Stollen gebacken – und natürlich darf auch probiert werden. Einmal auf den Geschmack gekommen, können die Besucher an elf Ständen des Bäcker- und Konditorenhandwerks ihren Dresdner Christstollen erwerben.

Beide Backstuben werden vom Schutzverband Dresdner Stollen e.V. betrieben und sind als erlebbar gemachtes Backhandwerk mit Blick auf Weihnachtsmärkte in Deutschland und darüber hinaus einzigartig. Hier kommen an 26 Striezelmarkt-Tagen 40 Meister und Gesellen aus dem Bäcker- und Konditorenhandwerk zum Einsatz.


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